Brasilien Der blutige Dienstag
Am 28. Oktober 2025 erwachte Rio de Janeiro mit einer Großoperation der Polizei in den Favela-Vierteln, die zu einem der brutalsten Massaker in der Geschichte Brasiliens führte.
Am 28. Oktober 2025 erwachte Rio de Janeiro mit einer Großoperation der Polizei in den Favela-Vierteln, die zu einem der brutalsten Massaker in der Geschichte Brasiliens führte.
Bei einer massiven Polizeirazzia in Rio de Janeiro wurden über 130 Menschen getötet. Andreas Behn berichtet aus Brasília über die Hintergründe, die politische Instrumentalisierung des Massakers und …
Die Polizeioperation „Contenção“ in zwei Favelas der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro war die größte seit 15 Jahren und mit 130 Todesopfern die tödlichste der Geschichte …
Nach der Eskalation der Proteste gilt ab heute der Ausnahmezustand.
In Brasilien wurden 2025 bisher 170 Menschen von verirrten Kugeln getroffen – 8 % mehr als im Vorjahr. Über die Hälfte der Fälle ereignete sich in Rio de Janeiro.
Beim Protest in der paraguayischen Hauptstadt Asunción wurden 29 Personen mit einem Durchschnittsalter von 22 Jahren festgenommen.
Bei einem Volksfest auf den Straßen Rio de Janeiros wurde der 24-jährige Herus Guimarães Mendes getötet – als Kollateralschaden eines Polizeieinsatzes.
„Desova“ ist ein bewegender brasilianischer Dokumentarfilm über das gewaltsame Verschwindenlassen in der Baixada Fluminense. Im Fokus stehen Mütter, die ihre Kinder verloren haben – ihr Schmerz, ihr …
Herzlich willkommen zum onda-info 614. Ihr habt es vielleicht mitbekommen, die zukünftigen Koalitionäre haben beschlossen, das deutsche Lieferkettengesetz zu canceln. Dazu in diesem Info ein ausführliches …
Interview mit Marcela Perelman (CELS) darüber, wie es gelang, mit Crowd-Videos aufzuklären, wer den Schuss auf den Fotografen Pablo Grillo abgegeben hat
Georgina Orellano ist Sexarbeiterin, Gewerkschafterin und Feministin. Mit der Regierung Milei ist ihr Leben nicht gerade einfacher geworden.
In Kurzfilmen wird die Rolle von Gemeinschaft und Solidarität angesichts von Diskriminierung und institutioneller Gewalt in der südlichen Andenregion sichtbar.
Angriffe auf homosexuelle Paare sind kein Einzelfall. Betroffene kämpfen mit posttraumatischen Belastungsstörungen und fordern Gerechtigkeit.
70 Tote seit 2022: In Peru werden Kollektive, Menschenrechts- und Umweltaktivist:innen strukturell unterdrückt.
Costa Rica verbietet das Fungizid Chlorothalonil, tödliches Racial Profiling in Argentinien, Wahlen in Guatemala und Ecuador, Referendumssieg zum Yasuní-Nationalpark/QuitosinMineria
Bei einem harten Polizeieinsatz gegen Demonstrant*innen in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires starb der Journalist und Aktivist Facundo Molares Schoenfeld. Demonstrant*innen sprechen von Mord.
Brasilien: Lula 100 Tage im Amt, Mexiko: Kampf der Angehörigen verschwundener Migrant*innen, Chile: Rechte hat nun Oberwasser, Venezuela: System Maduro gegen Korruption in den eigenen Reihen
Mit einem neuen Polizeigesetz hat die chilenische Polizei künftig noch mehr Befugnisse zur legalen Gewaltanwendung. Nicht nur die indigenen Mapuche befürchten noch mehr tödliche Polizeigewalt.
Walter Bulacio, Oury Jalloh, George Floyd und Tausende deren Namen nie genannt wurden: Gewalt durch die Polizei scheint weltweit ein strukturelles Problem zu sein.
Auch zwei Jahre nach den Protesten gegen Manuel Merino bleibt der Tod zweier Demonstrierender straflos. Internationale Menschenrechtsorganisationen und Angehörige fordern Gerechtigkeit.
Abseits der Schuldenkrise, die das politische Geschehen im Land bestimmt, legt Amnesty Argentinien den Menschenrechtsbericht für 2021 vor – ein Überblick.
2021 sollen in Venezuela mindestens 1.200 Menschen von Sicherheitskräften ermordet worden sein. „Madres Poderosas“, Mütter von erschossenene Söhnen kämpfen nun für Gerechtigkeit.