Aktuelle Audios

Indigene Selbstregierung der Inga Naponte in Kolumbien

Leandro

Die indigene Gemeinde der Inga Naponte liegt im südkolumbianischen Department Nariño, ist 22.000 Hektar groß und hat 26 Seen. Hier leben 3.600 Inga, von etwa 30.000, die in mehreren kolumbianischen Bundesstaaten verteilt leben und sich als direkte Nachkommen der Inka sehen. Mit Autonomie und indigener Selbstregierung haben die Inga Naponte bisher ihre Probleme und Herausforderungen gemeistert. Doch nun gibt es ein neues Problem: Seit zwei Jahren sackt der Boden ab und sorgt dafür, dass die Häuser der Gemeinde langsam aber sicher zerstört werden. Im Herbst dieses Jahres kam Leandro Janamejoy nach Deutschland; er ist Mitglied der indigenen Selbstregierung und hat seine Gemeinde der Inga Naponte
vorgestellt.  […]

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Hinhörer: Wahrheit, Gerechtigkeit, Erinnerung

Hinhörer

Menschenrechte auf den Punkt gebracht. Heute: Wahrheit, Gerechtigkeit und Erinnerung Folter, sexualisierte Gewalt, Mord, Verschwindenlassen von Personen: durch Militärs, bezahlte Auftragskiller, Kartelle oder Banden – das schreit nach Aufklärung, damit die Luft zum Atmen reicht! ¡Nunca más – nie wieder!  

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Los geht’s mit einem Hinhörer.  Diesmal: „Erinnerung und Gerechtigkeit“. Weiter geht’s nach Honduras. Besorgt verfolgen wir die Nachrichten a nach den Präsidentschaftswahlen, bei denen der amtierende Präsident Juan Orlando Hernández zum Sieger erklärt wurde. Anschließend berichten wir aus dem Süden Argentiniens. Dort kämpfen die indigenen Mapuche seit vielen Jahren um ihr Land. Zum Schluss der Sendung: ein Gespräch mit einem indigenen Gemeindevertreter aus Kolumbien. […]

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Aktuelle Texte

Gewerkschafter: Arbeitsmarktreformen haben negative Auswirkungen auf das Bildungsniveau

Von Andreas Martínez. (Montevideo, 22. November 2017, la diaria).- Nach Ansicht von Rafael Freire, Sekretär für Wirtschaftspolitik und Fragen nachhaltiger Entwicklung des Arbeitergewerkschaftbunds der Amerikas CSA (Confederación Sindical de Trabajadores de las Américas) ist die Regierung Michel Temer Teil einer neoliberalen konservativen Welle, die derzeit nicht nur das Arbeitsrecht, sondern alle Bereiche der Sozialpolitik erfasst hat. Bei seinem Besuch in Montevideo anlässlich der Konferenz für Demokratie und gegen den Neoliberalismus erklärte Freire das uruguayische Modell für verteidigungswürdig und bezeichnete die Entwicklung des Landes als „Vorbild für die gesamte Region“. […]

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Das Leben nach dem Erdbeben in Mexiko-Stadt

Von Ana Ivonne Cedillo. (Mexiko-Stadt, 04. Dezember 2017, desinformemonos).- Drei Zeug*innen erzählen davon, wie sie ihr Leben nach dem Erdbeben wieder aufbauen, dass das Beben in Mexiko-Stadt am 19. September erschüttert hat. María Adela: Als das Erdbeben losging, bediente sie gerade eine Kundin und sie erinnert sich, dass sie aufgrund der Erdstöße nicht laufen konnte. Das Gebäude knirschte und jetzt weiß sie auch weshalb, denn „die Scheiben zersplitterten, Gegenstände fielen herab, alles kam herunter“, erinnert sie sich.
Sie konnte sich an einen sicheren Ort retten, aber sie war sehr beunruhigt wegen Señora Lupita, einer älteren Dame, die schon über 80 war und kurz zuvor am Salon vorbeigegangen war.  […]

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Marina Silva gibt nicht auf. Sie will Präsidentin von Brasilien werden

Von Andreas Behn, Rio de Janeiro. (Rio de Janeiro, 05. Dezember 2017, taz).- Marina Silva wird wieder kandidieren. Zum dritten Mal in Folge bringt sie das Parteienspektrum Brasiliens durcheinander. Denn die streitbare Ökologin ist für viele Linke wählbar, die von der 14 Jahre regierenden Arbeiterpartei PT enttäuscht sind. Zugleich aber gilt die strenggläubige evangelikale Christin auch vielen Rechten als Option, um bei den Wahlen im Oktober 2018 einen erneuten Sieg der verhassten PT zu verhindern. […]

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