Aktuelle Audios

Cracolândia: Hilfe und Repression im Land des Cracks

Crack-Abhängiger

Nördlich der Innenstadt der brailianischen Metropole Sao Paulo liegt Cracolândia, das Land des Cracks. Das Kokain-Derivat macht hochgradig abhängig, die Konsumenten leben zumeist im Elend. Cracolândia ist mittlerweile in ganz Brasilien ein Symbol für die Drogenepidemie im Land. Dennoch zeigte ein Hilfsprogramm viel beachtete Erfolge. Doch damit ist nun Schluss: Der neue, rechtsgerichtete Bürgermeister setzt wieder ganz auf Vertreibung und Bestrafung. Und das wohl nicht ohne Hintergedanken, denn die Gegend ist für Investoren interessant. Spezialeinheiten der Polizei treiben die zum Teil hilflosen Menschen brutal von einem Ort zum anderen. Niklas Franzen hat sich dort mal umgesehen.  […]

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Recht auf Stadt in Talca

Das Stadtviertel Las Américas im chilenischen Talca ist eher unwirtlich. Bild: ECO/Chile

Menschen die sich einbringen, ihr Recht auf Stadt einfordern und dieses aktiv in ihrer Nachbarschaft umsetzen: So lebt es sich heute in dem Stadtviertel Las Américas in der chilenischen Gemeinde Talca, rund 250 Kilometer südlich von der Hauptstadt Santiago entfernt. Seit mehr als zehn Jahren organisieren die Nachbarinnen und Nachbarn hier ihr Zusammenleben und die Entwicklung ihres Viertels in Eigenregie. Unterstützt  […]

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onda-info 410

onda logo

Hallo und willkommen zum onda-info 410! Neben drei Meldungen aus Mexiko und Honduras haben wir zwei Beiträge für euch über das Leben in der Stadt: Im chilenischen Talca organisierten die Nachbarinnen und Nachbarn die Entwicklung ihres Viertels in Eigenregie. Dabei werden sie von verschiedenen NGOs unterstützt, denn der chilenische Staat macht viel zu wenig für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Und in der Megacity São Paulo? Hier befindet  […]

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Aktuelle Texte

Indigene Gegner*innen von Gensoja beklagen Einschüchterung und Manipulationen

Pflanzen im Reagenzglas

Die Maya-Gemeinden aus den Landkreisen Hopelchén und Tenabo im Bundesstaat Campeche sind weiterhin stark besorgt über den Konsultationsprozess, in dessen Rahmen sie zu ihrer Meinung über die Aussaat von Monsanto-Gensoja in Campeche befragt werden sollen. Sie klagen die Regierungsbehörden an, die indigenen Dorfgemeinschaften spalten zu wollen. Zudem kämen die Behörden nicht zu vereinbarten Treffen und würden Absprachen nicht einhalten. Die Gegner*innen der Gensoja sähen sich einem Klima der Einschüchterungen und Drohungen gegenüber, für das sie das Unternehmen Monsanto verantwortlich machen, beklagten die Gemeinden in einer Pressemitteilung.  […]

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Kurzes Wiedersehen für getrennte Familien

Familien

Angehörige von etwa 300 Familien, die durch die Abschiebungen aus den USA getrennt worden waren, konnten sich am 24. Juni für wenige Minuten wieder in die Arme schließen. Die Aktion „Umarmungen statt Mauern“ fand am Río Bravo in Höhe des Puente Negro statt und wurde von Aktivist*innen und Menschenrechtler*innen des Border Network for Human Rights organisiert. […]

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Fall Valeria: Rettungssystem für Vermisste ineffizient

Protestplakat

Am 9. Juni wurde die erst elfjährige Valeria die in einem Kleinbus des öffentlichen Nahverkehrs in der Stadt Nezahualcóyotl im Bundesstaat Mexiko entführt, vergewaltigt und ermordet. Der 42-jährige mutmaßliche Täter wurde einen Tag später verhaftet. Die brutale Tat erregte großes Aufsehen. „Der Fall von Valeria zeigt einmal mehr die negativen Auswirkungen des behördlichen Vorgehens auf das Programm Alerta Amber. Es wird dadurch ineffizient und kommt verspätet zum Einsatz“, so der Vorwurf des Netzwerkes für Kinderrechte in Mexiko Redim (Red por los Derechos de la Infancia en Méxiko). Alerta Amber ist ein Rettungssystem mit dem Ziel, die Bevölkerung möglichst schnell zu einem aktuellen, lebensbedrohlichen Vermisstenfall zu unterrichten. […]

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