Aktuelle Audios

20 Jahre Comunidad de Paz

Screening

Am 23. März 1997, zur Zeit des Höhepunktes des Bürgerkriegs in Kolumbien erklärt sich die kleine Gemeinde San José de Apartadó in der Provinz Urabá zur „Comunidad de Paz“, zur Friedensgemeinde. Die Bauern und Bäuerinnen wollen keine Armee, keine Guerilla und schon gar keine Paramilitärs mehr auf ihrem Gebiet. Dafür zahlen sie einen hohen Preis. In den vergangenen 20 Jahren sind dort rund 300 Menschen ermordet worden; die meisten dieser Taten haben Paramilitärs zu verantworten. Nach einem Massaker im Jahr 2005 mussten viele Bewohner die Gegend verlassen. Doch die Friedensgemeinde besteht weiter. Heute bauen die Bewohnerinnen und Bewohner von San José kollektiv fairen Kakao an, der international vertrieben wird. So setzen sie ein Zeichen der Hoffnung.  […]

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Während wir uns mit der Frage beschäftigen, ob der Herbst nun golden oder nasskalt wird, haben andere Menschen richtige Probleme: In Mexiko bebte die Erde, fast hundert Menschen sind dabei um Leben gekommen. In Argentinien hält die Ungewissheit über den Verbleib des Aktivisten Santiago Maldonado an. Am 1. August wurde er bei Protesten der indigenen Mapuche im Süden des Landes von der Gendamerie verhaftet und in  […]

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Straflosigkeit in Uruguay: Alles damit niemand redet

Proteste

Als in Uruguay 2004 das linke Bündnis Frente Amplio zum ersten Mal in die Regierung gewählt wurde, verbanden viele Menschen damit die Hoffnung, dass nun endlich die Verbrechen aus der Diktatur von 1973 bis 1985 aufgeklärt und Schluss sein würde mit der Straflosigkeit für die verantwortlichen Militärs. Sie sollten sich täuschen. Bis heute ist das Amnestiegesetz mit dem zynischen Namen: Gesetz  […]

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Aktuelle Texte

Aufräumarbeiten in Jojutla

Frau Erdbeben

Jojutla ist die am Stärksten von dem schweren Erdbeben vom 19. September betroffene Gemeinde im mexikanischen Bundesstaat Morelos. Nach dem Beben haben die Einwohner*innen von Jojutla mit den Aufräumarbeiten begonnen. Mit Tränen in den Augen haben sie die Habseligkeiten gerettet, die ihnen geblieben sind, nachdem das Beben ihre Häuser ganz oder teilweise zerstört hat. Die Bewohner*innen versichern, nie zuvor eine ähnliche Tragödie erlebt zu haben. […]

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Straflosigkeit in Uruguay: Alles damit niemand redet

María Urrozola

Als in Uruguay 2004 das linke Bündnis Frente Amplio zum ersten Mal in die Regierung gewählt wurde, verbanden viele Menschen damit die Hoffnung, dass nun endlich die Verbrechen aus der Diktatur von 1973 bis 1985 aufgeklärt würden und Schluss sein würde mit der Straflosigkeit für die verantwortlichen Militärs. Sie sollten sich täuschen. Bis heute ist das Amnestiegesetz in Kraft, das den zynischen Namen „Gesetz über die Verjährung des staatlichen Strafverfolgungsanspruchs“ trägt und direkt nach Ende der Diktatur verabschiedet wurde. Ein neues Buch über den verstorbenen Verteidigungsminister und Ex-Guerillero Fernández Huidobro sorgte dieses Jahr in dem kleinen Land für Aufsehen. […]

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Chiapas: Als die Erde bebte und aus dem Boden Wasser sprudelte

Fischerin

Paredón ist ein Fischerort in der Gemeinde Tonalá und ist einer der Orte, der während des Erdbebens am 7. September am Stärksten beschädigt worden ist. Paredón, der Fischerort mit 6.000 Einwohner*innen, befindet sich nur 88 Kilometer vom Epizentrum des Bebens entfernt, welches eine Stärke von 8,2 Grad auf der Richterskala erreichte. In Paredón wurden schätzungsweise 300 Häuser beschädigt. Sie verfügen weder über Entwässerungssysteme, noch über Trinkwasser und inzwischen funktioniert selbst der Stromanschluss nicht mehr. […]

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