Aktuelle Audios

Nach dem Friedenschluss: Menschenrechtslage für Aktivist*innen hat sich verschlechtert

Seit dem 24. November 2016 herrscht endlich Frieden in Kolumbien! Zumindest wird das der internationalen Öffentlichkeit so dargestellt, denn die kolumbianische Regierung und die größte kolumbianische Rebellenorganisation FARC haben an jenem Tag einen historischen Friedensvertrag unterschrieben. Tatsächlich ist seitdem die Zahl der bewaffneten Konflikte in dem Land zurückgegangen. Allerdings gilt das nicht für soziale Aktivist*innen und Menschenrechtsverteidiger*innen. Seit  […]

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Broschüre: Land, Kultur, Autonomie- Die indigene Bewegung im Cauca

„Land, Kultur, Autonomie, die indigene Bewegung im Cauca“ so heisst die im Januar 2019 vom Kollektiv Zwischenzeit herausgegebene Broschüre zu Kolumbien. In 22 Artikeln wird die emanzipatorische Bewegung der indigenen Gemeinschaften im Cauca im Südwesten Kolumbiens so eindringlich dargestellt, dass ich als Leser*in selbst das Gefühl habe vor Ort zu sein. In vielen Interviews kommen Sprecher*innen der indigenen Gemeinden zu Wort,  […]

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Wahlen in El Salvador – Broschüre über Indigene im Cauca – Programm Somos Defensores zu Mordwelle an Aktivist*innen in Kolumbien – Sendung über Dammbruch in Brasilien […]

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Aktuelle Texte

Meinung: „Sollen sie doch zum Psychologen gehen“ – Individuelle Therapie statt kollektive Aufarbeitung!?

Schon seit einigen Jahren ruft die politische Krise in Guatemala die düstere Epoche des internen bewaffneten Konflikts (1960-96) ins kollektive Gedächtnis und Unbewusste zurück. Nun schlägt der Kongress eine Änderung des Gesetzes zur Nationalen Versöhnung vor und tritt einen stark vereinfachten und ziemlich zynischen Diskurs über „Psychotherapie“ für Opfer des internen bewaffneten Konflikts los.  […]

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Gesetzesreform: Kriegsverbrecher bald auf freiem Fuß?

Eine Gruppe Abgeordneter plant das Gesetz zur Nationalen Versöhnung zu reformieren und damit eine Generalamnestie für Ex-Militärs und Ex-Guerilla-Kämpfer zu erlassen, die während des internen bewaffneten Konflikts (1960-96) Verbrechen begangen haben.  […]

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„Wenn nur die Kohle zählt“ – Der Tagebau El Cerrejón im Norden Kolumbiens

Die deutsche Kohlekommission beschloss am 24. Januar 2018 mit dem sogenannten Kohlekompromiss den Ausstieg aus der Kohleproduktion bis zum Jahr 2038, also in knapp zwanzig Jahren. In Kolumbien ist das Ende bisher noch weniger in Sicht: Mit 69.000 Hektar, einer Fläche so groß wir fast hundert Fussballfelder, ist El Cerrejón im Norden Kolumbiens der größte Steinkohletagebau Lateinamerikas und einer der größten weltweit. Die Lebensgrundlage für die Menschen, die hier weiterhin wohnen, ist nach 30 Jahren Förderung weitgehend zerstört. Besonders hart betroffenen sind die indigenen Gemeinden der Wayuú. […]

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