Aktuelle Audios

La lucha Mapuche

Primer programa Radio Matraca, nueva temporada 2018 La causa mapuche por la autodeterminación territorial y política, se ha convertido cada vez con mayor fuerza en un factor de politización para otros movimientos sociales y para la ciudadanía en general, tanto en Chile como en Argentina. Esta es sin duda una razón, aunque no la única ni la más persistente, que explica el  […]

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„Warum bloß immer noch Colonia Dignidad?“

Colonia Dignidad heißt übersetzt ins Deutsche „Kolonie der Würde“. Bis heute aber ist dieser Name ein Synonym für religiösen Fanatismus, moderne Sklaverei, sexuellen Missbrauch, Folter und Mord. Und auch für Straflosigkeit. Die Opfer der deutschen Sektensiedlung im Süden Chiles kämpfen noch immer für Gerechtigkeit. Ende April ist eine Delegation deutscher Staatsanwälte und Justizbeamter nach Chile und auch in die Colonia Dignidad gefahren.  […]

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Wie weiter in Nicaragua?

Seit dem 18. April erlebt Nicaragua die schwersten Unruhen seit Dauerpräsident Daniel Ortega und seine Ehefrau und Vizepräsidentin Rosario Murillo 2007 die Regierungsgeschäfte übernahmen. Auslöser der Proteste war eine von Ortega überraschend angekündigte Reform der Sozialversicherung. Diese hätte sowohl höhere Versicherungsbeiträge als auch geringere Renten zur Folge. Die anfangs friedlichen Proteste eskalierten, nachdem Polizei und regierungstreue Schlägertrupps brutal gegen Demonstranten vorgingen. In den Tagen seit dem 18. April kamen dabei mindestens 43 Menschen ums Leben, die meisten von ihnen junge Demonstranten. Trotz – oder wegen – der Repression weiteten sich die Proteste im ganzen Land aus. Sie richteten sich bald nicht mehr nur gegen die Reform der Sozialversicherung, sondern auch gegen die staatliche Gewalt und das autoritäre System unter Ortega. Nun soll eine Wahrheitskommission eingesetzt und ein nationaler Dialog begonnen werden. Doch Ortega ist politisch angeschlagen und kaum jemand traut ihm die Fähigkeit zum Dialog zu. Wie geht es weiter in Nicaragua? […]

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Aktuelle Texte

ELN und kolumbianische Regierung in Havanna

Kuba scheint der ideale Ort zu sein, um den seit 2017 staffindenden Dialog zwischen der Rebellenarmee ELN (Ejército de Liberación Nacional) und der kolumbianischen Regierung wieder aufzunehmen. Nachdem Ecuador sich als neutraler Ort für die Friedensgespräche zurückgezogen hatte, entschieden sich beide Parteien für Havanna, um in die fünfte Gesprächsrunde zu gehen. […]

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Alarmstufe Rot auf dem mexikanischen Land

Das mexikanische Land ist kein beschaulicher Ort mehr, um in Kontakt mit der Natur zu treten. Oder die Lebensform verschiedener Gesellschaften kennenzulernen, die von dem abhängen, was die Erde ihnen gibt. Es ist zu einem gefährlichen Ort geworden, begehrt von verschiedenen Interessen, die sich in die Quere kommen: Energie- und Rohstoffförderunternehmen, „Narcos“ [Mitglieder der Drogenkartelle], Agroindustrie, Grundstücksgesellschaften und Bauherren von Megaprojekten. Diese bedienen sich der Gewalt, um die Landbewohner*innen zu vertreiben und sie ihrer Territorien und Naturgüter zu berauben. Die Gewalt wird benutzt, um die Bevölkerung gefügig zu machen und ihr Projekte aufzuzwingen, die von ihr abgelehnt werden. Um Widerstände zu brechen, Führungspersönlichkeiten und Widersacher*innen verschwinden zu lassen und umzubringen. Die verbrecherischen Aktionen bereiten dem kleinbäuerlichen Leben ein Ende. Der Staat ist durch Handeln und Unterlassung verantwortlich für die Begründung und Ausweitung dieser Gewalt. […]

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Porto Alegre: Radikale Christen versus Goethe-Institut

Religiöser Groll macht dem Goethe-Institut im südbrasilianischen Porto Alegre zu schaffen. Statt Kulturschaffenden seien dort „Satanisten“ am Werk, sie sollten ihre „Ideologie der Hölle“ weit weg aber nicht in Brasilien verbreiten, ist im Netz zu lesen. Jede Menge Hasstiraden per Facebook und die Warnung, dass gute Christ*innen beim Goethe-Institut nicht mehr deutsch lernen wollen. Der sichtbare Stein des Anstoßes wurde Anfang Mai unkenntlich gemacht: Ein Graffito auf der Außenmauer des deutschen Kulturinstituts wurde übertüncht, samt dem Hinweis „Er ist auferstanden“. […]

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