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Chile

„Wandmalereien sind keine Gewalt“

Die Wandmaler*innen der Brigade Ramona Parra haben die Aussagen der konservativen Abgeordneten Camila Flores verurteilt. Diese hatte offensichtlich die Wandmaler*innen-Brigade mit einer bewaffneten Gruppe aus der Allende-Zeit verwechselt. Sollte die extreme Rechte weiterhin versuchen, die Geschichte zu vertuschen, so die Künstler*innen, „werden tausend Pinsel zum Vorschein kommen, um sie wieder aufzuschreiben.“ […]


Mirant*innen
Honduras Mexiko

Mexikanische Bundespolizei setzt Tränengas gegen Migrant*innen ein

Die mexikanische Bundespolizei hat im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas mehr als 2.000 honduranische Migrant*innen mit Tränengas daran gehindert, weiter auf mexikanisches Gebiet vorzudringen. Zuvor hatten die Honduraner*innen eine Polizeikette an der Grenze nach Guatemala und einen Metallzaun auf mexikanischem Gebiet durchbrochen. Als der Metallzaun niedergerissen wurde, riefen hunderte Migrant*innen „und es geht doch“. Mehrere Menschen wurden durch die Hitze und das Gedränge ohnmächtig und wurden von Anwohner*innen mit Wasser versorgt. […]


Mexiko

Karawane der „Mütter verschwundener Migrant*innen“ zieht wieder los

Die „14. Karawane der Mütter Verschwundener Migrant*innen 2018“ läuft wieder einen Teil der mexikanischen Migrationsroute ab, um Hinweise auf das Verschwinden ihrer Kinder zu finden. Vom 23. Oktober bis 7. November wird es in zwölf mexikanischen Bundesstaaten Such- und Protestaktionen geben. In diesem Jahr wird die Karawane auch am Weltgipfel der Mütter verschwundener Migrant*innen teilnehmen, der vom 2. bis zum 4. November -parallel zum Weltsozialforum der Migration- in Mexiko-Stadt stattfinden wird. […]


Tacumbú
Paraguay

Paraguay verhängt Ausnahmezustand in Gefängnissen

Die Anzahl der Häftlinge in den Gefängnissen Paraguays übersteigt bei weitem die Aufnahmekapazität des Strafvollzugssystems. In 18 Jahren hat sich die Menge der inhaftierten Personen verfünffacht. Statt 9.000 Menschen sind in Gefängnissystem nun 14.000 Personen untergebracht – laut von der Tageszeitung Última Hora und der Nachrichtenagentur Efe veröffentlichten Zahlen. […]


Argentinien

Kommentar: Polemische Gerichtsverfahren bei Santiago Maldonado & Co

Wovon reden wir, wenn wir von Justiz sprechen? Warum werden die realen Möglichkeiten Gerechtigkeit zu schaffen nicht genutzt – in so bedeutenden Fällen wie dem von Santiago Maldonado, Rafael Nahuel und Mariano Ferreyra oder auch jeder anderen Person? Warum geraten diese Fälle in die Hände von Richtern, die gezeigt haben, dass sie nicht im geringsten gerecht sind und denen in einigen Fällen sogar nachgewiesen wurde, dass sie denen Beihilfe leisten, gegen die sie ermitteln müssten? […]


Argentinien

Argentinien: Die Gesundheitsversorgung krankt!

Tausende Menschen gehen in Buenos Aires auf die Straße, um das Desaster im Bereich der Gesundheitsversorgung irgendwie aufzuhalten: „Die Situation hier ist genau so, wie im Rest der Provinz Buenos Aires. Die Krankenhäuser sind völlig unterbesetzt und es fehlt vorne und hinten an Mitteln. In der Notfallambulanz gibt es weder Ärztinnen oder Ärzte noch Krankenpfleger*innen, da ist eine kritische Situation.“ […]


Mexiko

Massaker von Tlatelolco: 50 Jahre Straflosigkeit

50 Jahre nach dem Massaker an Studierenden auf dem Platz der drei Kulturen im Stadtteil Tlatelolco von Mexiko-Stadt, hat das Hochkommissariat für Menschenrechte der Vereinten Nationen fehlende Ermittlungen beklagt: „Im Zusammenhang mit der Studierendenbewegung von 1968 wurden schwere Grundrechtsverletzungen begangen. Aber weder gab es wirkliche Ermittlungen, noch wurden die Verantwortlichen bestraft.“ […]