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onda, das sind Reportagen, Magazinsendungen und Features über alles, was die lateinamerikanische Welt bewegt: indigene Rechte und Frauenmorde in Mexiko ebenso wie queerer Cumbia aus Argentinien oder Ökotourismus in Costa Rica. Dabei arbeitet onda eng mit lateinamerikanischen Korrespondent*innen und nichtkommerziellen Radionetzwerken aus dem gesamten Subkontinent zusammen.

Alte Radiohasen, Lateinamerika-Heimkehrer*innen, Erwerbslose und NachwuchsjournalistInnen: es ist diese Mischung, die dafür sorgt, dass das Programm genau so bunt und hintergründig ist wie die Autor*innen selbst.

Mittlerweile senden etwa 40 Freie Radios im deutschsprachigen Raum das alle zwei Wochen erscheinende onda-info. Zudem liefert onda viele Hintergrundbeiträge, die – so wie das onda-info – aus dem Internet geladen werden können – kostenfrei, versteht sich!


Aktuelle Audios

20 Jahre Comunidad de Paz

Screening

Am 23. März 1997, zur Zeit des Höhepunktes des Bürgerkriegs in Kolumbien erklärt sich die kleine Gemeinde San José de Apartadó in der Provinz Urabá zur „Comunidad de Paz“, zur Friedensgemeinde. Die Bauern und Bäuerinnen wollen keine Armee, keine Guerilla und schon gar keine Paramilitärs mehr auf ihrem Gebiet. Dafür zahlen sie einen hohen Preis. In den vergangenen 20 Jahren sind dort rund 300 Menschen ermordet worden; die meisten dieser Taten haben Paramilitärs zu verantworten. Nach einem Massaker im Jahr 2005 mussten viele Bewohner die Gegend verlassen. Doch die Friedensgemeinde besteht weiter. Heute bauen die Bewohnerinnen und Bewohner von San José kollektiv fairen Kakao an, der international vertrieben wird. So setzen sie ein Zeichen der Hoffnung.  […]

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Während wir uns mit der Frage beschäftigen, ob der Herbst nun golden oder nasskalt wird, haben andere Menschen richtige Probleme: In Mexiko bebte die Erde, fast hundert Menschen sind dabei um Leben gekommen. In Argentinien hält die Ungewissheit über den Verbleib des Aktivisten Santiago Maldonado an. Am 1. August wurde er bei Protesten der indigenen Mapuche im Süden des Landes von der Gendamerie verhaftet und in  […]

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Straflosigkeit in Uruguay: Alles damit niemand redet

Proteste

Als in Uruguay 2004 das linke Bündnis Frente Amplio zum ersten Mal in die Regierung gewählt wurde, verbanden viele Menschen damit die Hoffnung, dass nun endlich die Verbrechen aus der Diktatur von 1973 bis 1985 aufgeklärt und Schluss sein würde mit der Straflosigkeit für die verantwortlichen Militärs. Sie sollten sich täuschen. Bis heute ist das Amnestiegesetz mit dem zynischen Namen: Gesetz  […]

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Wo ist Santiago Maldonado?

In Argentinien herrscht weiterhin Unklarheit über den Verbleib des Aktivisten Santiago Maldonado. Am 1. August war der junge Mann bei Protesten der indigenen Mapuche im Süden des Landes von der Gendamerie verhaftet und in einen Mannschaftswagen verfrachtet worden. Seitdem fehlt von ihm jede Spur […]

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onda-info 415

Unser Radiomagazin zu Lateinamerika diesmal mit zwei längeren Beiträgen – zu Chile und zu Kolumbien. Vielleicht habt ihr ja schon mal von der Friedensgemeinde San José de Apartadó gehört. Dieses Jahr feiert sie ihr zwanzigjähriges Bestehen. Eine Doku berichtet vom Leben in der Friedensgemeinde und ihrer Geschichte. Apropos Geschichte: 1961 gründete der deutsche Laienprediger Paul Schäfer im Süden Chiles die Siedlung „Colonia Dignidad“. Jahrzehntelang gehörten Misshandlungen für Bewohner*innen zum Alltag. Jetzt endlich – im Jahr 2017 – kommt Bewegung in die Aufarbeitung der Verbrechen.  […]

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