Brasilien Der blutige Dienstag
Am 28. Oktober 2025 erwachte Rio de Janeiro mit einer Großoperation der Polizei in den Favela-Vierteln, die zu einem der brutalsten Massaker in der Geschichte Brasiliens führte.
Am 28. Oktober 2025 erwachte Rio de Janeiro mit einer Großoperation der Polizei in den Favela-Vierteln, die zu einem der brutalsten Massaker in der Geschichte Brasiliens führte.
Die Polizeioperation „Contenção“ in zwei Favelas der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro war die größte seit 15 Jahren und mit 130 Todesopfern die tödlichste der Geschichte …
Nach einem Monat andauernder Proteste in Ecuador hat der Indigenen-Dachverband Conaie den landesweiten Streik vorerst beendet. Statt Zugeständnissen der Regierung gab es Tote und Repression.
Vor einigen Tagen stand eine Frau aus Kolumbien auf der Bühne des prächtig geschmückten Festsaals des Wiesbadener Landtags: Jani Silva, 64-jährige Kleinbäuerin, Menschenrechts- und Umweltaktivisten aus …
(DE) Peru steht erneut im Zeichen der Repression. Obwohl Dina Boluarte mittlerweile abgesetzt wurde, bleibt die politische und institutionelle Struktur ihres Regimes bestehen. Heute mobilisiert sich die …
Nach tödlicher Repression erzielt Ecuadors Regierung fragilen Deal mit indigenen Anführer*innen in Imbabura – Dieselpreis bleibt Streitpunkt.
Vor einigen Tagen stand eine Frau aus Kolumbien auf der Bühne des prächtig geschmückten Festsaals des Wiesbadener Landtags. Jani Silva, 64-jährige Kleinbäuerin, Menschenrechts- und Umweltaktivistin aus …
In Ecuador gehen die Proteste gegen die Regierung von Daniel Noboa weiter. In der Provinz Imbabura versuchen Militär und Polizei, Straßenblockaden und andere Protestaktionen zu beenden.
Die Fraktionsvorsitzende der regierenden Acción Democrática Nacional hat gegen den Conaie-Vorsitzenden Strafanzeige wegen Terrorismusverdacht eingereicht.
Im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas haben die Zapatistas der EZLN ihre Vertreibung von einem Grundstück öffentlich gemacht. „Sie zwingen uns, uns zu verteidigen“, erklärte die …
Im paraguayischen Departamento Alto Paraná haben bewaffnete Zivilisten eine von Frauen geleitete besetzte Siedlung angegriffen. Dabei soll es um Immobiliengeschäfte gehen.
Das kubanische Außenministerium gab den Tod der gebürtigen US-Amerikanerin Assata Shakur in Havanna bekannt. Die 79-jährige Schwarze Aktivistin wurde jahrzehntelang vom FBI gesucht.
Eine Demonstration der Empörung gegen ein ausgrenzendes und ignorantes politisches System endet mit massivem Polizeieinsatz.
Seit 1994 gibt es in Kolumbien ein Gesetz, das den Kleinbäuer*innen in ihren Gebieten besondere Rechte garantieren soll. Die sogenannten Zonas de Reserva Campesina (ZRC) sind selbstverwaltete Schutzzonen für …
Die seit 2020 inhaftierte Anwältin und Aktivistin Kenia Hernández ist in einen Hungerstreik getreten. Sie und ihre Unterstützer*innen fordern, an der Beerdigung ihrer Mutter teilnehmen zu dürfen.
Die Aufdeckung einer Spionageaktion gegen den indigenen Aktivisten Leónidas Iza schlägt hohe Wellen. Indigene Justiz verhängt Zutrittsverbot.
Salvadorianer Kilmar Ábrego, zuvor illegal nach El Salvador abgeschoben, kämpft gegen die US-Abschiebung nach Uganda – Bundesrichterin sichert ihm vorläufigen Schutz.
Im südmexikanischen Chiapas haben tausende Indigene an einer Demo gegen ein neues Autobahnprojekt teilgenommen. Die umstrittene Trasse soll von San Cristóbal de las Casas nach Palenque führen.
Die indigenen Avá Guaraní im brasilianischen Bundesstaat Paraná werden seit Juli 2024 zum Ziel tödlicher Gewalt. Auslöser ist eine Gebietsrückgewinnung seitens der Indigenen.
Ein Dokumentarfilm lässt Bäuerinnen und Bauern von ihrem Kampf gegen den Kokaanbau und ihren selbstorganisierten Substitutionsprozess berichten.
Bäuerliche und indigene Gruppen fordern in Paraguays Senat Landrechte und kritisieren Vertreibungen sowie staatliches Versagen.
Fünf Frauen, die in Guanajuato nach Vermissten suchten, sind verschwunden. Die Gewalt gegen suchende Frauen in Mexiko wächst weiter.