Land: Paraguay


Paraguay

Soja-Anbaufläche wird deutlich ausgeweitet

Der Soja-Anbau ist in Lateinamerika weiter auf dem Vormarsch. In Paraguay soll die Fläche in den kommenden Jahren um 5.000 Quadratkilometer wachsen. Dies ist dem Bericht „Perspectivas Agrícolas 2018 – 2027“ zu entnehmen, der von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung“ (OECD) sowie der FAO, der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, erstellt wurde. […]


Paraguay

Rechter Regierungskandidat gewinnt knapp

In Paraguay hat Mario Abdo Benítez die Präsidentenwahl knapp gewonnen. Der 46-Jährige Kandidat der regierenden rechtskonservativen Colorado-Partei holte bei der Wahl 46,5 Prozent der Stimmen. Efraín Alegre von der Mitte-Links-Koalition Ganar kam auf 42,7 Prozent. Abdos Vater war der Privatsekretär von Diktator Alfredo Stroessner (1954-1989). Abdo selbst sagte, Stroessner habe „viel für das Land“ getan, distanzierte sich aber von den Menschenrechtsverletzungen unter dessen Herrschaft. Abdo ist erklärter Abtreibungsgegner und spricht sich gegen gleichgeschlechtliche Ehen aus.  […]


Chile Deutschland Kuba Lateinamerika Paraguay

onda-info 432

Wir starten mit einer kurzen Nachricht zu den Wahlen in Paraguay vom 23. April 2018. Dann geht es nach Kuba. Auch dort hat es „Wahlen“ gegeben – die Nationalversammlung hat Miguel Díaz-Canel zum neuen Präsidenten Kubas ernannt. Damit ist zumindest formell kein Castro mehr an der Staatsspitze. Wir haben uns in Havanna mal umgehört, wie die Leute die Veränderungen der letzten Jahre bewerten und ob sie Erwartungen an die neue Staatsführung haben. Mal wieder geht es nach Chile. Wir fragen uns: Warum bloß immer noch Colonia Dignidad? Ende April fährt ein Delegation deutscher Staatsanwälte und Justizbeamter nach Chile. Ob das die Zusammenarbeit mit der chilenischen Justiz verbessern kann? Unseren Beitrag zur Colonia Dignidad findet ihr auch als Audioslideshow auf unserer Seite: npla.de […]


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Argentinien Chile Costa Rica Lateinamerika Paraguay

onda-info 411

Aus Lateinamerika sind beim diesjährigen G20 vertreten: Brasilien, Argentinien und Mexiko, mit Präsidenten und Delegation. Doch trotz – oder vielleicht sogar wegen – der vermeintlich wirtschaftlichen Stärke dieser Länder, ist die Ernährungssicherheit der Bevölkerung akut gefährdet. Warum ist das so, fragen wir in einem Beitrag. Die Antwort könnte lauten: wegen den Monokulturen und allem, was damit einhergeht. Denn die intensive Landwirtschaft schadet nicht nur den Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, sondern geht auch auf Kosten der Gesundheit der Menschen. Bei unserem zweiten Beitrag in Sachen Ernährung und Landwirtschaft begleiten wir engagierte Ärzte bei ihren Feldforschungen in die Sojaanbaugebiete mi Nordosten Argentiniens. […]


Gedanken an Todesopfer bei Protesten gegen Verfassungsreform
Paraguay

Regierung in Paraguay wegen Verfassungsreform weiter unter Druck

Von Leon Kaschel. (10. April 2017, amerika21.de).- Der Tod eines jungen Oppositionellen bei den Protesten gegen eine Verfassungsreform in Paraguay Ende vorletzter Woche hat die Regierung in eine schwere politische Krise gestürzt. Auch in der vergangenen Woche versammelten sich wieder Menschen vor dem Kongress in der Hauptstadt Asunción, um gegen das Vorhaben zu protestieren, das die Wiederwahl des Präsidenten ermöglichen soll. Dabei wurde auch an den getöteten Rodrigo Quintana erinnert. […]


Paraguay
Fokus: Menschenrechte 2016

Kinder als „Hausangestellte“: criadazgo – eine moderne Form der Sklaverei

(Lima, 22. Juni 2016, noticias aliadas).- Ungefähr 47.000 Kinder und Jugendliche beider Geschlechter sind in Paraguay in der Situation, als Hausangestellte arbeiten zu müssen – ähnlich wie ein persönlicher Dienstbote. Diese Art der Arbeit wird in Paraguay ‚criadazgo‘ genannt, abgeleitet von dem Wort ‚criados‘ – Hausangestellte. Das belegen Zahlen des Nationalen Sekretariats für Kinder und Jugendliche SNNA (Secretaría Nacional de la Niñez y Adolescencia). […]


Paraguay
Fokus: Menschenrechte 2016

Fall Curuguaty: Hohe Haftstrafen für Bauern

(Caracas, 11. Juli 2016, telesur/poonal) – Das Strafgericht, das sich mit dem Massaker von Curuguaty befasst hat, hat am Montag, 11. Juli, elf Angeklagte für schuldig befunden. Vier von ihnen wurden wegen vorsätzlichen schweren Mordes, Landbesetzung und Bildung einer kriminellen Vereinigung verurteilt. Mit 30 Jahren Haft wegen Mordes erhielt Rubén Villalba die schwerste Strafe. Wegen Mittäterschaft wurden Luis Olmedo zu 20 Jahren, Néstor Castro und Arnaldo Quintana zu je 18 Jahren Gefängnis verurteilt. […]


Paraguay

Journalismus in Paraguay: Agressionen, Zensur und Medienkonzentration

Von Observación. (Concepción, 30. April 2016, medio a medio).- Die Gewerkschaft der Journalist*innen Paraguays SPP (Sindicato de Periodistas de Paraguay) und weitere Organisationen von Medienarbeiter*innen verurteilten am vergangenen 25. April, anlässlich der Ehrung des vor 25 Jahren ermordeten Journalistien Santiago Leguizamón, die Angriffe gegen Journalist*innen und Community Radios, die Zensur durch Medienunternehmer*innen, sowie die zunehmende berufliche Prekarisierung im Mediensektor Paraguays.  […]


paraguay desalojo. Foto: Servindi
Paraguay

Gewaltsamer Räumungsversuch gescheitert

(Lima, 18. Juni 2014, servindi/telesur).- Am 15. Juni versuchte ein privater Sicherheitsdienst zum wiederholten Mal, eine Gruppe Indigener von ihrem Gelände im paraguayischen Department Canindeyú zu räumen. Bei den Auseinandersetzungen gab es einen Toten und zwölf Verletzte. Der Tote war Angehöriger des Wachschutzes, der von einem Viehwirtschafts-Unternehmen angeheuert worden war. Die 140 Indigenen der Ava Guaraní konnten eine Räumung im Auftrag des Besitzers der Farm Laguna im Distrikt Corpus Christi jedoch verhindern. Sie sehen das Land als heilig an und betonen, dass dort schon ihre Vorfahren gelebt hätten. […]


Paraguay

Die zwei Gesichter der Agro-Industrie

von Andrés Prieto PARAGUAY (Montevideo, 09. April 2014, la diaria).- Die paraguayische Wirtschaft wuchs im Jahr 2013 um 14,4 Prozent und setzte sich damit an die Spitze der lateinamerikanischen Länder. Damit wurden sowohl die Erwartungen der Regierung wie auch internationaler Institutionen übertroffen. Die explosionsartige Zunahme ist Ergebnis der Zusammenarbeit von lokalen Unternehmer*innen mit Investor*innen aus Brasilien und Argentinien. Doch laut Expert*innen fehlt der Wirtschaft die Basis dafür, um das Wachstum auf lange Sicht zu halten und es zudem auch noch gleichmäßig zu verteilen. […]


Minister Gustavo Leite. Foto: Pulsar
Paraguay

Regierung hält an APP-Gesetz fest

von Coordinación Cono Sur (Rio de Janeiro, 31. März 2014, púlsar/Radioviva).- Nach dem Generalstreik Ende März zeigte sich die Regierung Paraguays zeigte sich zu Gesprächen mit Gewerkschaften und der Bauernorganisation Federación Nacional Campesina bereit. Gleichzeitig gab jedoch der Minister für Industrie und Handel, Gustavo Leite, bekannt, dass die Regierung “weit davon entfernt” sei, das umstrittene Gesetz der öffentlich-privaten Allianz APP (Ley de Alianza Público-Privada) abzuschaffen. […]


Argentinien Guatemala Kolumbien Lateinamerika Mexiko Paraguay Uruguay

onda-info 328

Willkommen zum onda-info 328! Diesmal haben wir dank tatkräftiger Hilfe einen Haufen sehr unterschiedlicher Nachrichten für euch:Wir informieren euch, wie die Richterin, die in Guatemala Ríos Montt verurteilt hat nun vom Dienst suspendiert wurde. Dieses Vorgehen scheint sich öfters zu wiederholen in verschiedenen lateinamerikanischen Ländern, wenn es um die Verurteilung der Verbrecher der Militärdiktaturen geht: wie zum Beispiel die Richterin Mota in Uruguay. Des weiteren  […]


Generalstreik in Paraguay. Foto: Adital/Telesur
Paraguay

Was bedeutet der Generalstreik für das Land?

von Juan Manuel Karg (Fortaleza, 31. März 2014, adital/poonal).- Die sieben Gewerkschaftsverbände Paraguays hatten für den 26. März 2014 zu einem massiven Generalstreik aufgerufen – und diesem Aufruf leisteten viele paraguayische Arbeiter*innen Folge. Es handelte sich um den ersten Ausstand dieser Größenordnung seit zwanzig Jahren. Er fiel mit dem alljährlichen traditionellen „Marsch der armen Landbevölkerung“ (Marcha del Campesinado Pobre) zusammen, der in diesem Jahr zum 21. Mal stattfand. Auch Student*innen und Landarbeiter*innen schlossen sich den Protesten an. 26.000 Bedienstete der Nationalpolizei waren für die Demonstration abgestellt worden, um den Regierungssitz, den Kongress und andere staatliche Ämter zu schützen. […]


Paraguay polizeieinsatz. Foto: Pulsar
Paraguay

Repression bei Protesten gegen Rodung

von Coordinación Cono Sur (Buenos Aires, 03. Februar 2014, púlsar/E’a).- Am Samstag, den 1. Februar, kam es im paraguayischen Department San Pedro zu Protesten von Landarbeiter*innen. Diese wollten die Rodung eines Geländes im Distrikt Luz Bella verhindern; sie bezeichneten das Gelände als „gestohlenes Land“. Bei dem darauf folgenden Polizeieinsatz wurden 16 der Protestierenden durch Gummigeschosse verletzt; zudem wurde der Bauer Victoriano Casco festgenommen. Die Polizei sei zum Schutz der Rodungsarbeiten eingesetzt gewesen, teilte Teodolina Villalba vom Nationalen Bauernverband (Federación Nacional Campesina) mit. […]