Kolumbien „Wir haben genug von diesem Krieg, der nicht unserer ist“
Die indigene feministische Aktivistin Clara Ávila Peña spricht über Prohibitionismus und Gewalt im Cauca und fordert autonome Friedensprozesse.

In Zeiten globaler Krisen und gesellschaftlicher Spaltung sind konstruktiver Journalismus und lösungsorientierte entwicklungspolitische Bildungsarbeit wichtiger denn je. Menschenrechte geraten weltweit durch politische Entwicklungen und soziale Medien unter Druck. Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 sowie Klima- und Umweltschutzziele verlieren an Aufmerksamkeit. Viele sorgen sich um soziale und demokratische Errungenschaften. Hier setzt der NPLA mit dem Projekt „Kompass durch die Krise “ an. Wir zeigen in journalistischen Formaten und Bildungsangeboten Parallelen zwischen Europa und dem Globalen Süden auf – mit Fokus auf Lateinamerika. Unser Ziel: Komplexe Themen verständlich und lebensnah erklären, um Menschen zur Teilhabe und Mitgestaltung einer friedlichen und demokratischen Welt zu motivieren.

Die indigene feministische Aktivistin Clara Ávila Peña spricht über Prohibitionismus und Gewalt im Cauca und fordert autonome Friedensprozesse.
El voluntariado internacional no es una experiencia uniforme. Entre Alemania y Ecuador, entre distintos programas de intercambio cultural, las vivencias se construyen entre burocracia, adaptación y choque …
Internationale Freiwilligenarbeit ist nicht immer gleich. Zwischen Deutschland und Ecuador sowie in verschiedenen Austauschprogrammen gibt es unterschiedliche Erfahrungen.
Bolivien durchlebt eine schwere Krise. Teile der Gesellschaft protestieren gegen die Verschlechterung ihrer Lebensbedingungen und wirtschaftliche Regulierungsmaßnahmen der Regierung..
Die Suche nach Verschwundenen ist der Regierung Milei ein Dorn im Auge. Durch Budget-Kürzungen soll die Arbeit der Gen-Datenbank lahmgelegt werden.
Martin Mäusezahl von Aroma Zapatista erklärt, was Solidarischer Handel ist und wie der Anbau von Kaffee eine Alternative zu Kokain werden kann
Die USA werden ihre Drogenbekämpfungspolitik auch künftig für direkte militärische Intervention und Gewalt gegen die Bevölkerung in Lateinamerika nutzen.
Nicht überall ist der Hunger als gesellschaftliches Problem Geschichte. Rund 2,5 Millionen Haushalte leiden in Brasilien unter Ernährungsunsicherheit.
Wir dokumentieren: Die Abuelas de la Plaza de Mayo äußern sich zur Freilassung von Diktaturverbrecher Eduardo Ruffo.
(Recife, 13. Mai 2026, npla).- Im Nordosten Brasiliens zeigte sich, was passiert, wenn der Staat sich zurückzieht und was Menschen dem entgegensetzen. Während der Präsidentschaft Jair Bolsonaros brachen …
Bodenschätze gewinnen an geopolitischem Gewicht und rücken Brasilien in den globalen Fokus. Was genau sind Seltene Erden, und warum sind sie so wichtig?
Die erste internationale Konferenz, bei der es ausschließlich um den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen ging, fand im kolumbianischen Santa Marta statt. Interview mit einem Teilnehmer.
Achuar-Indigene aus Ecuador wehren sich gegen Ölförderung in ihren Gebieten, die ohne ihre Zustimmung beschlossen wurde, und fordern internationale Unterstützung.
Brasilien hat in den vergangenen Jahren erlebt, wie schnell demokratische Strukturen unter Druck geraten können. Unter Präsident Jair Bolsonaro wurden soziale Bewegungen geschwächt, staatliche …
Was bedeutet eigentlich noch: Utopie? In vielen Städten Lateinamerikas wächst die Kluft zwischen denen, die Zugang haben – zu Bildung, Gesundheit, Kultur – und denen, die abgehängt sind. Armut, …
Während die Landwirtschaft einen Aufschwung erlebt, ist die Bienenzucht durch die zunehmende Verwendung agrochemischer Produkte stark gefährdet.
Kampagne „Proteger la Dignidad“ warnt vor systematischer Gewalt gegen und Kriminalisierung von Menschenrechtsverteidiger*innen und Journalist*innen in Oaxaca.
Nach zwei unaufgeklärten Feminiziden fordern Studierende mehr Sicherheit und Gerechtigkeit. Dialogversuche scheiterten, der Campus bleibt besetzt.
Die Bevölkerung in El Salvador erwartet heute ein weiterer Anstieg der Kraftstoffpreise. Es ist der vierte Anstieg in Folge.
Die Gesetzesreform lockert Schutzbestimmungen, überträgt Entscheidungsbefugnisse auf die Provinzen und begünstigt die Bergbauindustrie.
Über 20.000 Babys und Kinder wurden zwischen den 60er- 1990er Jahren aus Chile nach Europa in Adoption gegeben. Die Opfer suchen bis heute nach ihren Angehörigen.
Frauen*, die vor geschlechtsspezifischer Gewalt nach Europa migrieren, bekommen von offizieller Seite kaum Unterstützung.