Dem Rechtsruck trotzen – Wie der Nordosten Bolsonaro überlebte

Gemeinschaftlicher Bau einer Zisterne im nordöstlichen Bundesstaat Pernambuco (Foto: Niklas Franzen)
Gemeinschaftlicher Bau einer Zisterne im nordöstlichen Bundesstaat Pernambuco (Foto: Niklas Franzen)

Brasilien hat in den vergangenen Jahren erlebt, wie schnell demokratische Strukturen unter Druck geraten können. Unter Präsident Jair Bolsonaro wurden soziale Bewegungen geschwächt, staatliche Unterstützung gekürzt und kritische Stimmen zunehmend delegitimiert. Autoritäre Politik zeigte sich dabei nicht nur in großen Städten oder im Amazonasgebiet – sondern auch dort, wo sie oft übersehen wird: auf dem Land.

Wie reagieren Menschen, wenn der Staat sich zurückzieht? Wenn Unterstützung wegbricht, gleichzeitig der politische Druck wächst? Niklas Franzen war im Nordosten Brasiliens unterwegs. Er zeigt, wie bäuerliche Gemeinschaften und zivilgesellschaftliche Organisationen dem Rechtsruck getrotzt haben und was sich seit der Rückkehr von Luiz Inácio Lula da Silva verändert hat.

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