Lateinamerika Von den Anden nach Belém
Mit der „Flotille Yaku Mama“ legten mehr als 60 Vertreter*innen indigener Völker aus acht Ländern 3000 km auf dem Amazonas zurück, um den Kampf der Indigenen zur COP30 zu tragen.

Pandemie, Konflikte, Klimakatastrophe, Entdemokratisierung, Verarmung, Bedrohung der Ernährungssicherheit – die täglichen Katastrophenmeldungen führen in weiten Teilen der deutschen Öffentlichkeit zu Überforderung. Das Projekt vermittelt einem deutschsprachigen Publikum durch Informations- und Bildungsarbeit nachhaltige Lösungsansätze für globale Krisen am Beispiel Lateinamerikas. Im Dialog mit Betroffenen, Expert*innen und Aktivist*innen analysiert der NPLA Probleme und Herausforderungen der Menschen vor Ort und zeigt ihre lokalen Lösungsansätze, die auf den UN-Nachhaltigkeitszielen, den Menschenrechten, den Pariser Klimazielen, auf Teilhabe und Geschlechtergerechtigkeit basieren. Dabei steht faktenbasierte Berichterstattung und die Methode des Konstruktiven Journalismus im Fokus.
Mit der „Flotille Yaku Mama“ legten mehr als 60 Vertreter*innen indigener Völker aus acht Ländern 3000 km auf dem Amazonas zurück, um den Kampf der Indigenen zur COP30 zu tragen.
Mit dem Boot reisten indigene Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und Medienschaffende zur Klimakonferenz nach Belém. Ein wichtiger Moment für Brasilien und den Amazonas. Ein Bericht.
Viel Show, wenig Inhalt: Zur IV. Gipfelkonferenz zwischen der EU und der lateinamerikanischen CELAC kamen kaum Staats- und Regierungschef*innen nach Santa Marta in Kolumbien.
Die Regierungen Lateinamerikas reisen ohne ehrgeizige Verpflichtungen zur Bewältigung der Klimakrise zur COP30. So fehlen konkrete Maßnahmen gegen die Abhängigkeit von Erdgas, Kohle und Öl.
Wirbelsturm Melissa zog mit bis zu 200 Kilometern pro Stunde über Kuba hinweg. Hunderttausende Menschen mussten evakuiert werden, Tote gab es jedoch nicht.
Nachhaltig angebauter Kaffee, tiergerechte Viehzucht – Veränderung ist möglich, aber sie braucht Geduld, Entschlossenheit und strukturelle Förderung.
La organización berlinés „Frauen machen Druck” genera redes de apoyo entre mujeres migrantes que viven en Berlin/Alemania.
Der neue Fonds TFFF verspricht Rettung für Tropenwälder. Doch die Degradierung der Natur zur Finanzanlage kann keine Lösung sein, so die Kritiker*innen.
Mit seinen abfälligen Äußerungen zu weiblicher Literaturproduktion hat sich der linke Schriftsteller Paco Ignacio Taibo II viel Kritik eingehandelt.
In den 1970er Jahren setzte die Landwirtschaftspolitik in Mexiko, internationalen Standarts folgend, auf eine starke Ausweitung der industriellen Viehzucht: Landbesitzer wurden dazu bewegt, ganze Wälder …
Die Polizeioperation „Contenção“ in zwei Favelas der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro war die größte seit 15 Jahren und mit 130 Todesopfern die tödlichste der Geschichte …
Brasilien genehmigt Ölbohrung an der Amazonasmündung. Ein Schritt, der Klimaziele gefährdet und die kommende UN-Klimakonferenz in Belém untergräbt.
Ein Jahr nach der Ermordung des Tzotzil-Priesters Marcelo Pérez Pérez forderten Tausende Menschen im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas Gerechtigkeit.
Nach einem Monat andauernder Proteste in Ecuador hat der Indigenen-Dachverband Conaie den landesweiten Streik vorerst beendet. Statt Zugeständnissen der Regierung gab es Tote und Repression.
Community Radios oder Sender in Gemeinschaftsbesitz sind auch in Uruguay weit verbreitet und begleiten seit jeher soziale Organisationen, Studentengruppen, Arbeiter*innen oder Arbeitslose. Heute besuchen wir …
Boluarte-Gegner*innen feiern die Absetzung der unbeliebten Präsidentin. Ihrem Nachfolger José Jerí wird Vergewaltigung vorgeworfen.
Nach der Eskalation der Proteste gilt ab heute der Ausnahmezustand.
In Brasilien wurden 2025 bisher 170 Menschen von verirrten Kugeln getroffen – 8 % mehr als im Vorjahr. Über die Hälfte der Fälle ereignete sich in Rio de Janeiro.
Ende der Linksregierung. Die OAS hofft auf einen „friedlichen Übergang“. Der unterlegene Kandidat Tuto Quiroga räumte seine Niederlage ein.
Die von Nayib Bukele geführte Regierung El Salvadors hat den Gebrauch der inklusiven Sprache in allen öffentlichen Bildungszentren verboten. Das trägt zur Unsichtbarmachung der Frauen bei.
Die Tropenstürme Priscilla und Raymond haben Anfang Oktober in Mexiko sintflutartige Regenfälle verursacht. Bislang sind über 70 Personen umgekommen, weitere 72 werden vermisst.
Nach tödlicher Repression erzielt Ecuadors Regierung fragilen Deal mit indigenen Anführer*innen in Imbabura – Dieselpreis bleibt Streitpunkt.