Lateinamerika Gründung des G9 der indigenen Völker des Amazonas
Der neu gegründete „G9 des indigenen Amazonas“ fordert bei der COP16 Anerkennung und Unterstützung als Hüter der Natur im Kampf zum Schutz des Amazonas.
Der neu gegründete „G9 des indigenen Amazonas“ fordert bei der COP16 Anerkennung und Unterstützung als Hüter der Natur im Kampf zum Schutz des Amazonas.
Ecuador leidet unter einen schweren Dürre, unter Energieknappheit und Ausnahmezustand. Fenja Schauwacker verbringt gerade ein Jahr in Ecuador und berichtet uns von ihren Eindrücken.
Oceana berichtet, dass Brasilien jährlich 1,3 Millionen Tonnen Plastikmüll ins Meer leitet. Grund ist unter anderem die fehlendende Regulierung der Plastikproduktion.
Zur Eröffnung der Weltbiodiversitätskonferenz in Cali, COP 16, haben erst 30 Länder ihre nationalen Biodiversitätspläne für den Schutz von 30 Prozent des Planeten bis 2030 präsentiert.
Die Forderung des Notstands soll dazu dienen, gravierende Umweltschäden durch Megaprojekte wie den Tren Maya und die Agrarindustrie zu stoppen.
Umweltorganisationen warnen, dass der Handel mit Kohlenstoffzertifikaten nur den Konzernen nützt und negative Auswirkungen auf die Umwelt hat.
Menschliche Aktivitäten verschmutzen Wasser. In Mexiko sind 59 % der Gewässer betroffen, 40 % des Trinkwassers gehen verloren, Millionen fehlt sauberes Wasser.
Ohne Lithium keine E-Mobilität, doch der Lithiumabbau verbraucht viel kostbares Trinkwasser. Was heißt das für soziale Gerechtigkeit und Natur?
Die Energiekrise in Ecuador nimmt weiter zu. Die zunächst für eine Woche geplanten Stromabschaltungen werden nun voraussichtlich verlängert. Das hängt auch mit der Dürre zusammen.
Über 50.000 Brände und extreme Dürre zerstören 2024 den Amazonas. Klimawandel, Entwaldung und Brandstiftung verschärfen die Krise und bedrohen das Ökosystem.
E-Mobilität ist das Schlagwort, wenn es drum geht, den CO2-Fußabdruck im Verkehsbereich zu verringern. Aber: Ohne Lithium keine E-Mobilität! Doch obwohl E-Mobilität und digitale Technologien helfen …
Im Jahr 2023 wurden weltweit 196 Umweltschützer*innen getötet, 85 Prozent davon in Lateinamerika. 49 Prozent gehörten indigenen Bevölkerungsgruppen und Schwarzen an.
Der UN-Zukunftsgipfel 2024 fördert globale digitale Lösungen. Die ETC Group warnt vor steigenden Umwelt- und Sozialrisiken durch wachsenden Ressourcenverbrauch und Ungleichheit.
Im Norden Paraguays sind verheerende Waldbrände ausgebrochen. Die meisten Brände wurden gelegt. Regen hilft nun dabei, die Feuer einzudämmen.
Das Volk der Waorani fordert den Abbau der Erdöl-Infrastruktur in Block 43 ITT und Wiedergutmachung für die Yasuní-Völker.
Eine Analyse zeigt, dass in São Paulo innerhalb von 90 Minuten 2.600 Brände entstanden, vorwiegend in Agrargebieten. Die Regierung rief den Ausnahmezustand aus.
Indigene aus der ganzen Welt trafen sich in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá, um ihre Position für die Verhandlungen auf der UN-Klimakonferenz (COP16) abzustimmen.
Argentinien und die USA unterzeichneten in Buenos Aires eine Absichtserklärung zur Förderung kritischer Mineralien wie Lithium, um die Energiewende zu unterstützen.
(Lima, 20. August 2024, servindi).- Ecuador hat in den letzten 35 Jahren insgesamt 32,6 Prozent seiner Gletscher verloren. In der gesamten panamazonischen Region sind zwischen 1985 und 2000 bereits 184.000 …
Peru erfasste 1462 Ölunfälle und 3256 Umweltschäden zwischen 1993 und 2023. Zivilgesellschaftliche Gruppen fordern Sanierung und kritisieren die Ölindustrie.
Der staatliche peruanische Ölkonzern Petroperu ist für ein Ölunglück vor zehn Jahren verantwortlich. Dennoch weigert sich der Konzern, Schadensersatz zu zahlen und verharmlost die Folgen.
Der Juli 2024 war der feuerreichste Monat seit 20 Jahren. Rauch von Bränden im Amazonas und Pantanal erreicht Südbrasilien, Argentinien und Uruguay.