Naturkatastrophen


Puerto Rico

Puerto Rico: Tausende nach Hurrikan evakuiert

Nach dem Durchzug des Hurrikan María ist ganz Puerto Rico noch immer ohne Strom. Im Nordwesten der Karibikinsel wurden 70.000 Menschen aufgefordert, die Gebiete rund um den Staudamm Guajataca zu verlassen. Der Staudamm wurde durch den Hurrikan stark beschädigt; es hieß, es bestehe Gefahr, dass er jeden Moment zusammenbrechen könne. […]


Haiti

Haiti, die offene Wunde Lateinamerikas

Von Gisela Brito. (Quito, 12. Oktober 2016, alai-amerika21).- Haiti stand unlängst wegen des verheerenden Hurrikans Matthew und der Verschiebung der Präsidentschaftswahlen auf unbestimmte Zeit im Licht der Öffentlichkeit. Diese Wahlen sollten eigentlich am 9. Oktober 2016 durchgeführt werden, nachdem sie seit Oktober 2015 zweimal wegen Anzeigen über Unregelmäßigkeiten und der Eskalation politischer Spannungen auf den Straßen annulliert worden waren. […]


Ecuador

Ecuador und China beschließen strategische Kooperation

Von Kerstin Sack. (24. November 2016, amerika21).- Der Präsident von China, Xi Jinping, hat zum ersten Mal Ecuador besucht. Dabei unterzeichneten die Regierungen beider Länder elf Abkommen. Es handelt sich um Vereinbarungen in den Bereichen Finanzierung, Kommunikation, Kultur, produktive Strategien sowie eine Kooperation zur Bewältigung der Folgen des Erdbebens in Ecuador. China ist der drittgrößte Handelspartner für Ecuador. […]


Afrika Haiti Haiti Mexiko
Fokus: Menschenrechte 2016

Überfüllte Flüchtlingsunterkünfte in Baja California

(Mexiko-Stadt, 13. Oktober 2016, desinformemonos-poonal).- Die Flüchtlingsunterkünfte in Tijuana, im Bundesstaat Baja California im Nordwesten Mexikos sind überfüllt. Es fehlt an Platz für Migrant*innen und Geflüchtete aus Haiti und aus Afrika, so Christopher Gascón, Beauftragter der Internationalen Organisation für Migration (IOM) in Mexiko bei einer Pressekonferenz in den Räumen der mexikanischen Migrationsbehörde INM (Instituto Nacional de Migración). […]


Haiti

Präsidentschaftswahlen hängen erneut am seidenen Faden

Von Ramiro Escobar. (Lima, 28. April 2016, noticias aliadas).- Sechs Monate nach dem ersten Wahlgang bleibt die Unsicherheit bei den Präsidentschaftswahlen bestehen. Nach bereits drei aufgeschobenen Wahlterminen wurde der zweite Wahlgang der haitianischen Präsidentschaftswahlen abermals auf unbestimmte Zeit verschoben. Dies gab am 18. April 2016 der Sprecher des Provisorischen Wahlrates CEP, Dumel Richardson, bekannt.  […]


Ecuador

Steuererhöhungen zur Finanzierung des Wiederaufbaus nach Erdbeben

(Montevideo, 22. April 2016, la diaria).- Die ecuadorianische Regierung erklärte, sie werde “außergewöhnliche Maßnahmen” ergreifen, um den Wiederaufbau in den vom Erdbeben betroffenen Regionen des Landes zu bewerkstelligen. Am vergangenen 16. April wurde Ecuador von einem Erdbeben erschüttert, dem 557 Menschen zum Opfer fielen, 5.733 Personen wurden verwundet und 163 Menschen gelten als vermisst. Präsident Correa kündigte die Erhöhung von Steuern und Beiträgen zur Finanzierung des Wiederaufbaus in den vom Beben betroffenen Gebieten an. Auch wenn die genaue Höhe des Schadens noch nicht beziffert werden könne, rechne man mit drei Mrd. US-Dollar. […]


Ecuador

Lektionen eines Erdbebens

(Quito, 18. April 2016, alai-poonal).- Die Küsten Ecuadors wurden am 16. April 2016 das Epizentrum eines Erdbebens der Stärke 7,8 auf der Richterskala. Die Folgen für das Land sind verheerend, es zeigt sich ein Bild der Zerstörung, 557 Menschen kamen ums Leben und Tausende sind verletzt oder obdachlos geworden. Ein trauriger Umstand, auf den die einzige Antwort Solidarität und Hilfe für ein befreundetes Land sein kann, das leidet. […]


Foto: Joana Tavares, Brasil de fato, CC_BY-NC-ND_2.0
Brasilien

Bergwerkskatastrophe: Menschen zu spät vor Schlammlawine gewarnt

von Joana Tavares, Mariana (Mariana-Berlin, 19. November 2015, brasil de fato-poonal).- Der 5. November 2015 wird in Erinnerung bleiben als der Tag der größten Berbau-Katastrophe, zu der es in Brasilien je gekommen ist. Der Dammbruch zweier Rückhaltebecken einer Eisenerzmine im Bundesstaat Minas Gerais löste eine Gifte mit sich führende Schlammlawine aus, die eine Ortschaft unter sich begrub und mindestens 17 Menschen das Leben kostete. Die genauen Auswirkungen der Katastrophe sind noch nicht messbar. […]


Katastrophe von Mariana / Foto: Douglas Resende und Rafael Lage, Bildquelle: Adital
Brasilien

Bergbaukatastrophe: Schlammlawine aus Rückhaltebecken verwüstet Minas Gerais

von onda (Berlin, 24. November 2015, onda).- Am 5. November ist es in Brasilen zur bisher größten Umweltkatastrophe des Landes gekommen. Die Dämme von zwei Rückhaltebecken der Eisenerzmine Samarco sind gebrochen; eine riesige Schlammlawine wälzte sich ins Tal und begrub den Stadtteil Bento Rodrigues nahe der Stadt Mariana im Bundesstaat Minas Gerais im Südosten Brasiliens. Bis zu zehn Menschen starben, etwa 20 weitere werden noch vermisst. Von enormer Tragweite sind die ökologischen Folgen: Der giftige Schlamm transportierte große Mengen an Arsen, Aluminium, Blei, Kupfer und Quecksilber. […]


Guatemala derrumbe cerro cambray. Foto: Adital/Conred
Guatemala

Erdrutsch in Guatemala durch Bergbauarbeiten ausgelöst

(Fortaleza, 05. Oktober 2015, adital).- Bei dem Erdrutsch am 1. Oktober in der Siedlung Cambray II im Vorort von Guatemala-Stadt stieg die Zahl der Todesopfer auf 131. 300 Personen bleiben weiterhin vermisst. Mindestens 21 der Toten sind Kinder. Diese Zahlen gab am Sonntag, 4. Oktober Julio Sánchez, Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr und Sprecher des Rettungskommandos, am Unglücksort gegenüber den Journalist*innen bekannt. Helfer und Rettungsmannschaften nahmen am Sonntag nach dem Erdrutsch in der 15 Kilometer östlich der Hauptstadt liegenden Stadt Santa Catarina Pinula, in der sich die von Minenarbeiten betroffene Gemeinde El Cambray II befindet, ihre Arbeit wieder auf. […]


Suche nach Verschütteten in El Cambray 2. Foto: Cerigua/Conred
Guatemala

Fast 200 Tote nach Lawine

(Venezuela, 05. Oktober 2015, telesur/cerigua/poonal).- Am 1. Oktober kam es nach schweren Regenfällen zu einem Erdrutsch in in Santa Catarina Pinula, etwa 15 Kilometer südlich der Hauptstadt Guatemala-Stadt. Bis zum 7. Oktober wurden bereits 191 Tote geborgen; 350 werden noch vermisst. Der Erdrutsch hatte sich in dem dicht besiedelten Ortsteil Cambray II ereignet. Offiziellen Angaben zufolge wurden mindestens 125 Häuser verschüttet. Feuerwehr und sowie guatemaltekische und internationale Rettungskräfte haben auch am 7. Oktober weiter nach Verschütteten gesucht. […]


haiti Rotes Kreuz. Foto: Adital/kaosenlared
Haiti USA
Fokus: Menschenrechte 2015

Rotes Kreuz weist Anschuldigung über Veruntreuung zurück

von Cristina Fontenele (Fortaleza, 22. Juli 2015, adital).- Das Rote Kreuz der Vereinigten Staaten wird beschuldigt, 500 Millionen US-Dollar unterschlagen zu haben. Das Geld war für den Wohnungsbau Haitis gesammelt worden, nachdem ein Erdbeben das Land am 12. Januar 2010 zerstört hatte. 300.000 Menschen kamen dabei ums Leben, 350.000 wurden verletzt und mehr als zwei Millionen obdachlos. Laut Nachforschungen der Nachrichtenagenturen für investigativen Journalismus ProPublica und NPR hätte das Rote Kreuz nur sechs Häuser bauen lassen, behaupte aber, Wohnungen für mehr als 130.000 Menschen zur Verfügung gestellt zu haben. […]


Dominikanische Republik Guatemala Haiti Honduras Mexiko

onda-info 347

Hallo und herzlich willkommen zum ondainfo 347. Immer mehr Kinder und Jugendliche aus Zentralamerika sehen keine andere Perpektive für ihr Leben außer der Migration in die USA. Die Konsequenzen sind bitter. Die Dominikanische Republik schiebt Flüchtlinge aus Haiti in ihr Herkunftsland ab. Haiti selber hat sich immer noch nicht vom Erdbeben von vor 4 Jahren erholt.  […]


nicaragua erdbeben. Foto: Otramerica/Carlos Herrera/Confidencial.
Nicaragua

Alarmstufe rot nach Erdbeben

von El Confidencial (Managua, 11. April 2014, otramérica).- Die Bilanz des Erdbebens der Stärke 6.2 auf der Richterskala, welches am Nachmittag des 10. April 2014 Nicaragua erschütterte, ist ein Toter, 33 Verletzte und 822 zerstörte Häuser. Das berichtet die Regierung und die First Lady des Landes, Rosario Murillo. Präsident Daniel Ortega zeigte sich erst sechs Stunden nach dem Beben, ohne jedoch zu erklären, wie der Staat den durch das Erdbeben verursachten Schäden gegenübertreten werde. Eine Frau der Gemeinde Nagarote brachte ihre Sorge vor Nachbeben zum Ausdruck. Nagarote im Departement León war die am meisten betroffene Gemeinde, mit 700 ganz oder teilweise zerstörten Häusern und mehr als 17 Verletzten. So die letzte Zählung der Kommunalregierung, welche der Zeitung ‚Confidencial‘ vorliegt. […]


haiti campamentos. Foto: Obra Social Caja Mediterráneo (CC BY-NC-ND 2.0)
Haiti

Sexuelle Gewalt in Flüchtlingslagern

(Lima, 21. November 2013, noticias aliadas).- Nach dem Erdbeben in Haiti vom 12. Januar 2010 mussten über eine Million Menschen in Flüchtlingslager ziehen, wo bis heute noch immer mehr als 350.000 Betroffene leben. Aufgrund der herrschenden Unsicherheit, die für Frauen und Mädchen keinerlei Schutz gewährleistet, hat die sexuelle Gewalt gegen Frauen stark zugenommen. […]


So zum Beispiel werden die Häuser zusammengezimmert: Haus im Departement Alta Verapaz / Lon&Queta CC BY-NC-SA 2.0 flickr
Guatemala

Baumängel aus Armut – 40 Prozent der Häuser nicht katastrophensicher

(Venezuela, 18. November 2012, telesur-poonal).- Am vergangenen 18. November stellte der Präsident Guatemalas Otto Pérez Molina einen Vorabbericht des guatemaltekischen Staatssekretariats für Planung und Programmierung Segeplán (Secretaría de Planificación y Programación de la Presidencia) zu den durch das Erdbeben am 7. November verursachten Schäden vor. […]