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Infoblatt Community Radio: Guatemala

Basisradios zur Bewahrung indigener Identität


Titel Infoblatt Community Radios GuatemalaPiratenradios und katholische Sender gehörten während den Jahrzehnte andauernden rechtsgerichteten Militärdiktaturen vor allem in ländlichen Regionen zu den wenigen Quellen unzensierter Information. Die Friedensabkommen von 1996 zwischen Regierung und Guerilla sowie das „Gesetz Nationaler Sprachen“ von 2003 sehen insbesondere für indigene Gemeinschaften ein Recht auf eigene Kommunikationsmedien zur Bewahrung und Entwicklung ihrer Identität vor. Doch noch immer unterbinden enorme administrative und ökonomische Hürden diesen Gruppen den Zugang zu Frequenzen. Dennoch existieren Dutzende lokale Radios, die meist ohne Genehmigung senden. Jedoch nicht alle erfüllen den partizipativen Anspruch von Community Medien.

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Flucht ist immer legitim

Notausgang Rupert Ganzer CC BY NC SA 2.0Wir dokumentieren im Folgenden das Editorial aus der Septemberausgabe der Lateinamerikanachrichten. Danke Compas!
Wir sehen das auch so!

Eine lange Diskussion in der Redaktion. Das Flüchtlingsthema machen oder nicht? So viel von dem, was uns bewegt, wurde schon gesagt und diskutiert, in ausführlichen Berichten, Artikeln und Dossiers, mit klugen, eindringlichen Worten und mit noch mehr sagenden Aktionen und Gesten. Was können wir noch beitragen zu dieser Debatte, was nicht längst schon gesagt oder getan wurde? Am Schluss waren wir uns einig. Wir müssen Position beziehen. Man kann es nicht oft genug sagen.

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Solidarität mit Zanon - Brief an argentinischen Botschafter in Berlin

 zanonkleinArbeiter*innen der selbstverwalteten Fliesenfabrik im argentinischen Zanon fordern Kredit zur Erneuerung ihrer technischen Anlagen

In Solidarität mit ihren Forderungen übergaben Unterstützer*innen am 29.5.2015 einen von vielen Organisationen, Initiativen und Einzelpersonen unterschriebenen Brief an den argentinischen Botschafter in Berlin.

 

Wir dokumentieren im Folgenden den offenen Brief und warten gespannt auf eine Reaktion.

 

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Infoblatt Community Radios: Bolivien

Senden im plurinationalen Staat

Titel Infoblatt Community Radios BolivienBolivianer_innen hören nicht nur häufig Radio, sie gehen auch selbst gerne auf Sendung. Unzählige kleine Stationen versorgen die Bevölkerung mit Informationen und Unterhaltung. Der Machtantritt der Regierung von Evo Morales im Jahr 2006 hat nichtkommerzielle, gemeinschaftlich organisierte Community Radios und indigene Radios gestärkt. Die neue Verfassung garantiert das Recht auf Kommunikation und das 2011 verabschiedete Telekommunikationsgesetz reserviert ein Drittel der Frequenzen für sozial-kommunitär ausgerichtete Sender und indigene Radios. Im April 2013 würdigte Staatschef Morales den Beitrag der Community Radios im Prozess der Dekolonisierung des Landes. PDF

 
Infoblatt Community Radio: Nicaragua

Senden im Sandinismus

Infoblatt NicaraguaNicaragua hat mit der Revolution von 1979 Menschen in Lateinamerika und überall auf der Welt bewegt. Nach der Wahlniederlage der linken Sandinistischen Nationalen Befreiungsfront FSLN (Frente Sandinista de Liberación Nacional) 1990 schlug das Land einen moralkonservativen und wirtschaftlich neoliberalen Kurs ein. Seit der ehemalige Revolutionsführer Daniel Ortega 2007 erneut zum Präsident gewählt wurde, konsolidieren die Sandinisten ihre Macht und kontrollieren verstärkt auch die Medienlandschaft. Obwohl Community Radios weder gesetzlich noch politisch anerkannt sind, existieren unzählige gemeinschaftlich organisierte Sender. Sie leisten große Verdienste, weil sie weder regierungsgenehm berichten noch der rechten Opposition das Wort reden. Mit ihren Programmen setzen sie sich für Gendergerechtigkeit, nachhaltige Entwicklung und die Rechte von Kindern und Jugendlichen ein.  PDF

 

 
Offener Brief an uruguayischen Botschafter in Berlin

HastaCuandoImpunidad

In Uruguay stehen Menschen vor Gericht, die gegen Straflosigkeit protestiert haben.

Die Sorge um diese Kriminalisierung von Protest brachte einige Menschen aus Uruguay, Deutschland und anderen Ländern dazu, folgenden Brief zu schreiben und ihn am 18.12.2013 dem uruguayischen Botschafter in Berlin zu überreichen.

Dieser zeigte sich interessiert und offen für ein Gespräch und sagte eine Antwort zu.

 

Wir dokumentieren im Folgenden den offenen Brief und warten immer noch auf eine Reaktion.

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Infoblatt Community Radio: El Salvador

Community Radios aktiv gegen Umweltzerstörung

Infoblatt Community Radios El SalvadorFür Community Radios gibt es in El Salvador keine gesetzliche Grundlage. Die bestehenden 23 partizipativen Sender mussten ihre Lizenzen unter Marktbedingungen ersteigern. Sie stehen somit in direkter Konkurrenz zu finanzstarken Medienkonglomeraten, die die veröffentlichte Meinung im Land dominieren. Da die privaten, kommerziellen Medien fast ausnahmslos mit der Oligarchie und der politischen Rechten des Landes verbunden sind, gehören die Community Radios zu den wenigen Medien, die die Entwicklung der Gemeinden in den Vordergrund stellen. Der Wahlsieg der linken FMLN (Frente Farabundo Martí para la Liberación Nacional) im Jahr 2009 hat den Basisradios zumindest politische Anerkennung gebracht. Eine Reform des Telekommunikationsgesetzes soll nun neben der Lizenzierung öffentlich-rechtlicher Medien auch die Anerkennung von Community Radios garantieren. PDF

 
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