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23. Mai

Berlin

Buchvorstellung; "Schwarzbuch Waffenhandel - Wie Deutschland am Krieg verdient"

Lesung mit dem Autor Jürgen Grässlin

im

Bernhard Lichtenberg Haus

Hedwigskirchgasse 3

10117 Berlin

am 23. Mai um 19:30

 

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05. Juni

Berlin

Durchgefallen! Eine Bilanz der Menschenrechtslage in Mexiko.

Die Bilanz beruht auf den Empfehlungen, die im Rahmen der universellen periodischen Bewertung in einem Verfahren vor dem Menschenrechtsrat der UNO ausgesprochen wurden.

Referentinnen aus Mexiko:

Malú Aguilar
(Centro de Derechos Humanos de Tlachinollan, Guerrero)
Georgina Vargas
(Centro ProDH, Mexiko Stadt)

Übersetzung auf deutsch

18:30, Versammlungsraum, Mehringhof
Gneisenaustr.2ª
U7-Mehringdamm


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Die neuesten Beiträge


radio matraca

  • 4.04.2012

    "Dejame que te cuente"
    Hoy en ,,Déjame que te cuente" nos visitan tres personas políticas y culturales, culturales políticas, cultupolis o policultas. Cristian Loaiza,...

radio onda

  • 14.05.2013

    onda-info 308
    NACHRICHTEN: Mexiko, Proteste zum Internationalen Tag der Pressefreiheit /// GUATEMALA: Efraín Rios Montt wird zu 80 Jahren Haft verurteilt ///...

poonal

Nachrichtenpool Lateinamerika e.V.

Wie organisieren sich indigene Gruppen in Brasilien? Wie sehen Leben und  Kampf guatemaltekischer Transgender aus? Wie kann es sein, dass in Mexiko immer noch Hunderte Frauen pro Jahr umgebracht werden, ohne dass diese Fälle aufgeklärt werden? Und wie sehen in Berlin lebende Lateinamerikaner_innen die Debatten um Einwanderung in Deutschland? 

Mit den vier Projekten poonal, npl, onda und matraca desde berlí­n informiert der Nachrichtenpool Lateinamerika (NPLA) über soziale Kämpfe, politische Umbrüche und kulturelle Neuigkeiten zu beiden Seiten des Atlantiks.

Mehr über uns findet ihr hier.

Wer beim Nachrichtenpool Lateinamerika mitmachen will, klickt ganz einfach hier.
 

 
Radio OFRANEH - unser Kooperationspartner in Honduras

OFRANEH Organizacion Fraternal Negra Hondureña kämpft für die
kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Rechte der Garífuna
(garínagu) Bevölkerung, wobei die Hauptanliegen in der Bewahrung der
Sprache als auch in der Anerkennung und Verteidigung kollektiver
Landrechte liegen. Hierfür stellt die ILO 169-Konvention das wichtigste
gesetzliche Instrument dar. Die Konvention wurde zwar 1994 von Honduras
unterzeichnet, jedoch verletzen nationale Gesetze und das Vorgehen bei
der Landtitelvergabe diese immer wieder. Besonders im Rahmen von
touristischen Großprojekten, dem Bau von Staudämmen und den sogenannten
„Charter Cities“ wird das Gemeindeland ohne konsequente Beachtung des
Konsultationsrechts der Gemeinden an Dritte veräußert. Seit dem Putsch
im Juni 2009 kam es zu einem Stopp der Verhandlungen zwischen Regierung
und den Gemeinden in Bezug auf die Landreformen, hinzu kommt, dass neu
erlassene Gesetze der De-facto Regierung Lobo die Konflikte in der
Region verschärft haben.
Fünf kommunale Radios leisten mit Programmen in der Sprache der
Garínagu, sowie kulturellen und musikalischen Beiträgen aus den
Gemeinden einen fundamentalen Beitrag zum Erhalt von Sprache und Kultur.
Sie sind vielfach die einzige Möglichkeit für kritische
Medienberichterstattung und dienen als Sprachrohr von Menschenrechts-
und Umweltorganisationen in den Gemeinden.
Wir unterstützen OFRANEH mit dem Ziel sowohl in die Garifuna-Gemeinden
zu senden, die bisher nicht in Reichweite der Radios liegen, als auch
die Radios in ihrer technischen Ausstattung zu verbessern.

 
ondaviva live aus der Köpenicker Straße

Mörderische Geschäfte | ... Was tun gegen deutsche Waffenexporte?

Live-Radiosendung, Mittwoch, 6. März 2013, 20 – 21 Uhr

 
:: Studiogäste
Mathias John (Amnesty International)
Wolf-Dieter Vogel (Journalist)
Statements von Jan van Aken (MdB, Linke)

Aktionstag gegen Waffenhandel 26.2.2013zu hören 20 - 21 Uhr als LiveStream: 

oder als Podcast unter:
http://npla.de/onda/feed/serie=25

 

Sturmgewehre aus dem Schwarzwald heizen den Krieg in Mexiko an, Leopard-Kampfpanzer rollen bald gegen die Opposition in Bahrain und auch georgische Polizisten schießen mit deutschen Waffen. Quer über verschiedene Kontinente sterben Menschen, weil Rüstungsschmieden wie Heckler & Koch oder Rhein-Metall ihre gefährlichen Güter an Regimes liefern, in denen permanent Menschenrechte verletzt werden.

 

 

Nur in den wenigsten Fällen wird deswegen strafrechtlich ermittelt. Und wenn, dann kommen die Strafverfolger nur schleppend voran. So etwa im Verfahren gegen Heckler & Koch, dessen G-36-Gewehre widerrechtlich in mehrere Bundesstaaten Mexikos gerieten.

 

Was tun gegen Waffenexporte aus Deutschland?

Reichen Ausfuhrrichtlinien oder braucht es schärfere Gesetze?

 

Der Nachrichtenpool Lateinamerika überträgt eine Live-Diskussion mit Mathias John (Amnesty International) und Wolf-Dieter Vogel (Journalist) sowie Statements von Jan van Aken (MdB, Linke).

 

ondaWir freuen uns, wenn ihr die Ankündigung weiterleitet und/oder das Programm in euren Radios sendet.

Euer ondaviva-Team

 

 

 

Links:

 

Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!:

http://www.aufschrei-waffenhandel.de/

 

Mathias John / Amnesty International:

http://www.amnesty.de/journal/2012/august/gemeinsam-sind-wir-stark

http://www.amnesty.de/presse/2013/1/31/menschenrechte-zum-massstab-fuer-waffenlieferungen-machen

 

Wolf-Dieter Vogel (Journalist)

Blog: http://wdvogel.wordpress.com/2012/11/24/zielsicher-in-die-krisenregioen/ )

 
Jan van Aken (MdB, Die Linke):

http://www.jan-van-aken.de/bundestag.html

Informationen – Argumente – Einmischen: http://www.waffenexporte.org/

 

Den Podcast zu dieser und allen anderen Sendungen von NPLA findet ihr auch unter

onda
http://www.npla.de/de/onda/podcast

HONDURAS und die Presse“freiheit“

 

Auf dem Index der Pressfreiheit von Reporter ohne Grenzen steht Honduras ganz weit unten (Platz 135 von 179). Seit dem Putsch der rechten Opposition im Jahr 2009 wurden mindestens 24 kritische Journalist_innen ermordet, unzählige wurden bedroht und verletzt. Wer hier regimekritisch berichtet, muss um sein Leben fürchten. Dabei gibt es eine Menge Themen, die eine kritische Berichterstattung unausweichlich machen: Angriffe auf community-Radios und soziale Bewegungen, Landvertreibungen und andere Menschenrechtsverletzungen.

 

Unser Gast Félix Molina, Journalist von Radio Progreso, nimmt diese Themen auf und berichtet über die politische Entwicklung seines Landes. Seit dem Staatsstreich vor über drei Jahren ist er mit dem oppositionellen Radioprogramm „Resistencia“ (Widerstand) bei Radio Globo täglich auf Sendung. Als Sprachrohr der Widerstandsbewegung geht es hier um den Kampf für eine politische Erneuerung Honduras´ und den Kampf gegen die bestehende Diktatur.

Als einer der ersten hat Felix Molina damals die Machtübernahme Roberto Michelettis öffentlich als Putsch bezeichnet und sich damit gleichzeitig zur Zielscheibe staatlicher Verfolgung gemacht. 2012 wurde er für seine mutige Arbeit und sein politisches Engagement mit dem US-amerikanischen Samuel Chavkin Prize ausgezeichnet.

 

Außerdem werden wir Jutta Blume im Studio begrüßen. Sie war bei der diesjährigen Hondurasdelegation mit von der Partie und konnte im Radio Faluma Bimetu, einem community-Radio im Norden des Landes mitwirken. Ziel der seit 2010 bestehenden Honduras-Delegation ist es über die gravierenden und systematischen Menschenrechtsverletzungen gegen die honduranische Bevölkerung durch Polizei und Militär zu informieren, die Forderungen der Demokratiebewegung zu erfassen und ihre Situation durch internationale Öffentlichkeitsarbeit in Europa publik zu machen. Durch die Zusammenarbeit mit honduranischen Menschenrechtsorganisationen, kommunalen Radiosendern und JournalistInnen wird der Erfahrungs- und Wissensaustausch gefördert und deren Arbeit aktiv unterstützt. Zudem stellt die internationale Präsenz und Begleitung von Organisationen und Einzelpersonen in Honduras einen wichtigen Schutz für von Repression und Drohungen betroffene MenschenrechtsaktivistInnen dar. Ziel soll dabei sein, aller Repression und Bedrohung zum Trotz, zivilgesellschatlichen AkteurInnen in Honduras ihre ambitionierte Arbeit für eine gerechtere Gesellschaft zu ermöglichen.

 

Links:

 

Radio El Progreso http://radioprogresohn.com

 

Radio Globo http://www.radioglobohonduras.com/

 

Honduras-Delegation http://hondurasdelegation.blogspot.de

 

Nachrichtenpool Lateinamerika npla.de

 

 

Radioberichte von Radio Onda zum Thema:

 

Interview mit Jutta Blume über ihre Erfahrungen auf der Delegationsreise

http://npla.de/onda/content/1255

 

Drei Jahre nach dem Putsch in Honduras - Pressefreiheit und Menschenrechte

http://npla.de/onda/content/1244

 

Ein Jahr nach dem Putsch in Honduras

http://npla.de/onda/content/1078

 

Radiobericht über das Radio Faluma Bimetu

http://npla.de/onda/content/1154

 

Radiobericht über das Radio La Voz de Zacate Grande

http://npla.de/onda/content/1058

 

Radiobericht über Landkonflikte in Honduras

http://npla.de/onda/content/1250

http://npla.de/onda/content/1228

 
Infoblatt Community Radio: Mexiko

Zwischen Medienmacht und Selbstverwaltung
Infoblatt Community Radios MexikoIn Mexiko gibt es keine rechtliche Grundlage für partizipative Basisradios. Die meisten freien und Community Radios senden ohne Lizenz und müssen damit rechnen, von den Behörden verfolgt zu werden. Dennoch betreiben Aktivist_innen in urbanen Zentren und ländlichen Regionen mit starken Campesin@- und Indigenaorganisationen selbstverwaltete partizipative Radios. Sie berufen sich auf Meinungsfreiheit und das Recht auf Kommunikation in indigenen Sprachen. Die Studierendenbewegung Yo Soy 132, Menschenrechtsorganisationen und Medieninitiativen fordern ein Ende der extremen Konzentration des Mediensystems. Eine gleiche Verteilung von Frequenzen an Community Medien, kommerzielle sowie öffentliche Sender soll Pressefreiheit und Meinungsvielfalt garantieren.

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Themenschwerpunkt: Nachhaltige Entwicklung braucht Teilhabe!

Über den Begriff „Nachhaltige Entwicklung" wird kontrovers diskutiert – und er wird in viele verschiedene Richtungen interpretiert. Nicht zuletzt durch die UN-Konferenz Rio+20 vom Juni 2012 ist er in aller Munde.

banner teilhabe-2012

 

 

 

 

 

 

 

Unser Blick richtet sich jedoch weniger auf die Debatte um „Nachhaltigkeit“ und „Entwicklung“, sondern auf die damit verbundenen Partizipationsprozesse. Denn um eine nachhaltige Entwicklung umzusetzen, muss die Gesellschaft umdenken und sich mit Prozessen der Teilhabe auseinandersetzen.

Uns interessiert Partizipation als ein Recht auf Mitgestaltung, das von der Bevölkerung eingefordert wird, und nicht als eine Steuerungsmaßnahme, die von „oben“ angewandt wird. Schon lange fordern zivilgesellschaftliche und soziale Bewegungen in Lateinamerika gesellschaftliche Teilhabe, Selbst- und Mitbestimmung in allen gesellschaftlichen Bereichen – sei es bei Entscheidungen über Großprojekte, der Ausbeutung von Ressourcen oder der Forderung nach Bürgermedien.

Wie wird Teilhabe in den mit "Nachhaltigkeit“ überschriebenen Bereichen ausgehandelt? Wie ist die rechtliche Situation? Welche Akteure bringen sich ein und warum? Welche Erfolge und welche Herausforderungen gibt es?

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Infoblatt Community Radio: Argentinien

Frischer Wind im Äther

Infoblatt Community Radios ArgentinienDas im Oktober 2009 in Argentinien verabschiedete Gesetz für audiovisuelle Medien reformiert den noch aus Diktaturzeiten stammenden rechtlichen Rahmen der Medienlandschaft grundlegend. Auf dem amerikanischen Kontinent ist es das Fortschrittlichste seiner Art. Ausdrücklich verankert das Gesetz das Recht auf Kommunikation. Die Gesetzesnovelle schränkt die Möglichkeiten der Medienkonzentration stark ein. Zudem legt sie den Grundstein für mehr Vielfalt und Partizipation in den Medien, weil sie festschreibt, dass ein Drittel aller Lizenzen an zivilgesellschaftliche Organisationen vergeben werden müssen. Laut Gesetz sollen Community Medien vom Staat unterstützt werden, die konkrete Umsetzung ist jedoch strittig.

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Infoblatt Community Radio: Ecuador

Reformen in der Radiowelt

Infoblatt Community Radio EcuadorObwohl gesetzlich bislang gar nicht vorgesehen, sind die Community Radios in Ecuador gut ausgestattet und haben ein funktionierendes Netzwerk. Neben anderen Alternativmedien sind viele von ihnen aktiv an der Formulierung eines neuen Mediengesetzes beteiligt. Diese Reform ist jedoch sehr umstritten. Kommerzmedien und der Weltverband der Community Radios AMARC werfen der Regierung vor, die Pressefreiheit einzuschränken. Andere Organisationen stellen in den Vordergrund, dass der partizipative Rundfunk am meisten von einer neuen Gesetzgebung profitieren könne.

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