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  • 22.04.2015

    Brasilien: Flucht nach Rio
    Weltweit leben 46 Millionen Menschen, die aus ihrem Alltag vertrieben worden. 18 Millionen Menschen sind auf der Flucht, davon allein...

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Infoblatt Community Radios: Bolivien

Senden im plurinationalen Staat

Titel Infoblatt Community Radios BolivienBolivianer_innen hören nicht nur häufig Radio, sie gehen auch selbst gerne auf Sendung. Unzählige kleine Stationen versorgen die Bevölkerung mit Informationen und Unterhaltung. Der Machtantritt der Regierung von Evo Morales im Jahr 2006 hat nichtkommerzielle, gemeinschaftlich organisierte Community Radios und indigene Radios gestärkt. Die neue Verfassung garantiert das Recht auf Kommunikation und das 2011 verabschiedete Telekommunikationsgesetz reserviert ein Drittel der Frequenzen für sozial-kommunitär ausgerichtete Sender und indigene Radios. Im April 2013 würdigte Staatschef Morales den Beitrag der Community Radios im Prozess der Dekolonisierung des Landes. PDF

 
Infoblatt Community Radio: Nicaragua

Senden im Sandinismus

Infoblatt NicaraguaNicaragua hat mit der Revolution von 1979 Menschen in Lateinamerika und überall auf der Welt bewegt. Nach der Wahlniederlage der linken Sandinistischen Nationalen Befreiungsfront FSLN (Frente Sandinista de Liberación Nacional) 1990 schlug das Land einen moralkonservativen und wirtschaftlich neoliberalen Kurs ein. Seit der ehemalige Revolutionsführer Daniel Ortega 2007 erneut zum Präsident gewählt wurde, konsolidieren die Sandinisten ihre Macht und kontrollieren verstärkt auch die Medienlandschaft. Obwohl Community Radios weder gesetzlich noch politisch anerkannt sind, existieren unzählige gemeinschaftlich organisierte Sender. Sie leisten große Verdienste, weil sie weder regierungsgenehm berichten noch der rechten Opposition das Wort reden. Mit ihren Programmen setzen sie sich für Gendergerechtigkeit, nachhaltige Entwicklung und die Rechte von Kindern und Jugendlichen ein.  PDF

 

 
Offener Brief an uruguayischen Botschafter in Berlin

 HastaCuandoImpunidad

In Uruguay stehen Menschen vor Gericht, die gegen Straflosigkeit protestiert haben.

Die Sorge um diese Kriminalisierung von Protest brachte einige Menschen aus Uruguay, Deutschland und anderen Ländern dazu, folgenden Brief zu schreiben und ihn am 18.12.2013 dem uruguayischen Botschafter in Berlin zu überreichen.

Dieser zeigte sich interessiert und offen für ein Gespräch und sagte eine Antwort zu.

 

Wir dokumentieren im Folgenden den offenen Brief und warten gespannt auf eine Reaktion.

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Infoblatt Community Radio: El Salvador

Community Radios aktiv gegen Umweltzerstörung

Infoblatt Community Radios El SalvadorFür Community Radios gibt es in El Salvador keine gesetzliche Grundlage. Die bestehenden 23 partizipativen Sender mussten ihre Lizenzen unter Marktbedingungen ersteigern. Sie stehen somit in direkter Konkurrenz zu finanzstarken Medienkonglomeraten, die die veröffentlichte Meinung im Land dominieren. Da die privaten, kommerziellen Medien fast ausnahmslos mit der Oligarchie und der politischen Rechten des Landes verbunden sind, gehören die Community Radios zu den wenigen Medien, die die Entwicklung der Gemeinden in den Vordergrund stellen. Der Wahlsieg der linken FMLN (Frente Farabundo Martí para la Liberación Nacional) im Jahr 2009 hat den Basisradios zumindest politische Anerkennung gebracht. Eine Reform des Telekommunikationsgesetzes soll nun neben der Lizenzierung öffentlich-rechtlicher Medien auch die Anerkennung von Community Radios garantieren. PDF

 
Hoja informativa de radio comunitaria: Alemania

Radio comunitaria: intercultural, no comercial y muy compleja

Hoja informativa radio comunitario AlemaniaEs difícil transladar el concepto de radio comunitaria a las complicadas estructuras y márgenes de acción de la radio participativa en Alemania. Demasiado diversos son los modelos, y en consecuencia los actores, que, además de las radios públicas y de las radios comerciales privadas, autorizan y promueven los estados federados en sus legislaciones de los medios. Tanto los canales abiertos (Offener Kanal), las radios ciudadanas (Bürgerradio), así como las radios libres (Freies Radio) ofrecen a las personas interesadas el acceso a los medios técnicos de realización y a los estudios de radio. Pero las diferencias son enormes: mientras los canales "abiertos" y las radios ciudadanas fomentan con supervisión principalmente el aprendizaje en el campo de los medios de comunicación y la información local, las redactoras y redactores de las radios libres deciden de forma colectiva sobre la programación de las emisoras autogestionadas.

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Nachrichtenpool Lateinamerika e.V.

Wie organisieren sich indigene Gruppen in Brasilien? Wie sehen Leben und  Kampf guatemaltekischer Transgender aus? Wie kann es sein, dass in Mexiko immer noch Hunderte Frauen pro Jahr umgebracht werden, ohne dass diese Fälle aufgeklärt werden? Und wie sehen in Berlin lebende Lateinamerikaner_innen die Debatten um Einwanderung in Deutschland? 

Mit den vier Projekten poonal, npl, onda und matraca desde berlí­n informiert der Nachrichtenpool Lateinamerika (NPLA) über soziale Kämpfe, politische Umbrüche und kulturelle Neuigkeiten zu beiden Seiten des Atlantiks.

Mehr über uns findet ihr hier.

Wer beim Nachrichtenpool Lateinamerika mitmachen will, klickt ganz einfach hier.
 

 
Infoblatt Community Radio: Mexiko

Zwischen Medienmacht und Selbstverwaltung
Infoblatt Community Radios MexikoIn Mexiko gibt es keine rechtliche Grundlage für partizipative Basisradios. Die meisten freien und Community Radios senden ohne Lizenz und müssen damit rechnen, von den Behörden verfolgt zu werden. Dennoch betreiben Aktivist_innen in urbanen Zentren und ländlichen Regionen mit starken Campesin@- und Indigenaorganisationen selbstverwaltete partizipative Radios. Sie berufen sich auf Meinungsfreiheit und das Recht auf Kommunikation in indigenen Sprachen. Die Studierendenbewegung Yo Soy 132, Menschenrechtsorganisationen und Medieninitiativen fordern ein Ende der extremen Konzentration des Mediensystems. Eine gleiche Verteilung von Frequenzen an Community Medien, kommerzielle sowie öffentliche Sender soll Pressefreiheit und Meinungsvielfalt garantieren.

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