Weltbank


Transparent gegen Abbau von Edelmetallen
El Salvador

El Salvador verbietet Abbau von Edelmetallen

(Berlin, 30. März 2017, onda).- Am Mittwoch den 29. März verabschiedete El Salvadors Kongress ein Gesetz, das den Abbau von Edelmetallen in dem kleinen mittelamerikanischen Land verbietet. Damit entsprach das Parlament den Forderungen eines breiten Bündnisses aus Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen, der katholischen Kirche sowie der Mehrheit der salvadorianischen Bevölkerung. Bei einer Umfrage im Jahr 2015 hatten sich fast 80 Prozent der Salvadorianer*innen für ein Verbot des Bergbaus ausgesprochen. […]


El Salvador
Fokus: Menschenrechte 2016

Schiedsgericht der Weltbank lehnt Klage eines Bergbaukonzerns gegen El Salvador ab

(Berlin, 22. Oktober 2016, onda-poonal).- Mitte Oktober wies ein Schiedsgericht der Weltbank eine Klage des Kanadisch-Australischen Bergbaukonzerns OceanaGold gegen El Salvador zurück und gestand dem mittelamerikanischen Land die Summe von 8 Millionen US-Dollar für entstandene Kosten zu. Damit endete ein sieben Jahre dauernder, vorwiegend hinter verschlossenen Türen geführter Prozess vor dem Internationalen Zentrum zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten der Weltbank (ICSID). […]


Dominikanische Republik Haiti
Fokus: Menschenrechte 2016

Vor ungelösten Problemen: Präsident Danilo Medina wiedergewählt

(Lima, 25. Mai 2016, noticias aliadas-poonal).- “Das Volk hat gesprochen. Was sich hier ereignet hat, ist ein Sieg des Volkes”, so der Präsident Danilo Medina nach Bekanntgabe der Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen vom 15. Mai, bei denen er laut offiziellen Zahlen der Zentralen Wahlkommission (Junta Central Electoral) mehr als 60 Prozent der Stimmen erreichte. […]


International Lateinamerika
Fokus: Menschenrechte 2016

Agenda 2030: Armut und Ungleichheit als Herausforderung für Lateinamerika

(Lima, 23. März 2016, noticias aliadas-poonal).- In Lateinamerika gibt es sowohl Länder mit niedrigem als auch mit mittlerem Einkommen, die große Einkommensungleichheiten aufweisen.

Die Weltbank legte den 2015 aktualisierten Gini-Index als Maßstab an, um die Ungleichheit zu messen und fand dabei heraus, dass Länder mit niedrigem Einkommen wie Guatemala oder Honduras, die als arme Länder angesehen werden, fast ebenso ungleiche Einkommensverhältnisse aufweisen wie Länder mit höheren Einkommen, wie beispielsweise Chile. […]


BannerPA /Bildquelle: servindi
Lateinamerika

Weltbank finanziert umstrittene Staudämme, Bergbauprojekte und Erdölunternehmen

(Lima, 12. Oktober 2015, servindi).- Vom vergangenen 7. – 9. Oktober fand in Lima die Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank statt und gleichzeitig eine alternative Veranstaltung der Zivilgesellschaft. Hierzu erstellte die peruanische Nachrichtenagentur Servindi eine Publikation, in der einige der sehr umstrittenen Projekte aus den Bereichen Neo-Extraktivismus (Ausbeutung von Bodenschätzen) und Energiegewinnung dargestellt werden, die von der Weltbank und dem IWF finanziert werden. […]


Honduras
Fokus: Menschenrechte 2015

Honduras: Indigene wehren sich gegen Staudammprojekt

Von der Weltbank und anderen internationalen Entwicklungsbanken geförderte Projekte geraten immer mehr in die Kritik. Das ist mittlerweile auch bei den verantwortlichen Politikern angekommen. Im April flog Bundesentwicklungsminister Gerd Müller zur Frühjahrstagung der Weltbank nach Washington. Dort unterhielt es sich unter anderem mit Weltbank-Präsident Jim Yong Kim. Thema der Gespräche war auch, wie bei Weltbank-Projekten Menschenrechte, Umweltfragen und soziale Gerechtigkeit stärker berücksichtigt werden können.Was aber  […]


Zahnraeder Rebeca Anchondo CC BY NC 2.0 flickr
Mexiko

Lohnstückkosten im Sinkflug – Kaufkraftverlust für die Bevölkerung

(Mexiko-Stadt, 10. Juli 2015, poonal).- Nach einem von der Tageszeitung La Jornada zitierten Bericht der Weltbank sind die mexikanischen Lohnstückkosten in den ersten Zweieinviertel Jahren unter der Regierung von Präsident Enrique Peña Nieto um 6,6 Prozent gesunken. Um die durchschnittlichen Lohnstückkosten in einer Volkswirtschaft zu errechnen, werden die Arbeitskosten je Arbeitnehmer*in ins Verhältnis gesetzt zu seiner/ihrer Produktivität. Da die Arbeitsproduktivität in Mexiko im erwähnten Zeitraum um zwei Prozent stieg, ist die Senkung der Lohnstückkosten zum Teil auf relativ gesunkene Löhne zurückzuführen. […]


Eine Familie der Lenca. Foto: Knut Hildebrandt
Honduras

Indigene Gemeinden gegen ein Staudammprojekt

von Knut Hildebrandt (Berlin, 23. Mai 2015, npl).- Von der Weltbank und anderen internationalen Entwicklungsbanken geförderte Projekte geraten immer mehr in die Kritik. Das ist mittlerweile auch bei den verantwortlichen Politikern angekommen. Im April flog Bundesentwicklungsminister Gerd Müller zur Frühjahrstagung der Weltbank nach Washington. Dort unterhielt es sich unter anderem mit Weltbank-Präsident Jim Yong Kim. Thema der Gespräche war auch, wie bei Weltbank-Projekten Menschenrechte, Umweltfragen und soziale Gerechtigkeit stärker berücksichtigt werden können. […]


Foto: casvicente /-CC BY-NC-SA 2.0, flickr
Lateinamerika

Illegale Wirtschaftsformen und Territorialität in Lateinamerika

von Fernando Carrión M.* (Quito, 12. August 2014, alai).- Illegalen Märkten innerhalb der Wirtschaft wird bis heute wenig Bedeutung beigemessen. Das liegt vielleicht daran, dass sie durch ihre Methodik, ihre Indikatoren und Quellen unsichtbar bleiben. Aber auch die ethischen, legalen, politischen und kulturellen Auswirkungen der Politik des „Krieges gegen die Drogen“ könnten dabei eine Rolle spielen.   […]


Indigene auf dem Rio Mazuni. Foto: CombateRacismoAmbiental/Audrey Butt Colson (CC BY-NC 2.5 BR)
Guyana

Staudammprojekt droht indigene Gemeinden zu überfluten

(Fortaleza, 18. November 2013, adital).- Zwei indigene Völker in Guyana werden durch den geplanten Bau eines Wasserkraftwerkes bedroht. Survival International hat einen Bericht der Anthropologin Audrey Butt Colson veröffentlicht. Unter dem Titel „Ausgebaggert, ausgetrocknet oder geflutet?“ („Dug out, dried out or flooded out?“) enthüllt die Wissenschaftlerin die Pläne der guyanischen Regierung für ein Projekt, das in den 1970er Jahren verworfen worden war. Sollte dieses nun realisiert werden, so verschwände das Land des indigenen Volkes der Akawaio und einer Gemeinde der Akeruna vollständig unter den Fluten des Río Mazaruni, auf dem ein Staudamm gebaut werden soll. […]


Protest in Surinam gegen die Amnestie der Verantwortlichen für die Dezembermorde, 10.4. 2012. Foto: Wikipedia

Unbekannte Nachbarn

(Montevideo, 27. August 2013, la diaria).- Im Rahmen des vergangenen Mercosur-Gipfels Mitte Juli wurden die Staaten Surinam und Guyana zu assoziierten Mitgliedern des Staatenbündnisses erklärt. Damit kann mit zunehmenden politischen und wirtschaftlichen Verbindungen zwischen den Mercosur-Staaten und diesen beiden Nachbarländern gerechnet werden. Surinam und Guyana haben auch so schon viel gemeinsam. Die beiden im Norden des südamerikanischen Kontinents gelegenen Länder wurden erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts unabhängig, haben schwierige wirtschaftliche Bedingungen, instabile politische Verhältnisse und jeweils weniger als 800.000 Einwohner*innen. […]


Honduras OFRANEH-Zentralbüro-Schild servindi
Honduras

OFRANEH: Verletzung der Rechte der Garífuna bei UN-REDD-Programm

(Lima, 04. April 2013, servindi-poonal).- Die Organisation Gemeinschaft der Schwarzen Honduras OFRANEH (Organización Fraternal Negra Hondureña) hat in einer Erklärung den Ausschluss der Organisation OFRANEH bei vorbereitenden Gesprächen für die Umsetzung des UN-Programms REDD+ kritisiert. Damit würde auch das Volk der Garífuna von den Gesprächen ausgeschlossen, so die Organisation. Die Verantwortung für die Vorbereitung von REDD+ obliegt dem Staat Honduras sowie dem UN-Programm UNO-REDD. […]