Klimakiller Erdöl: ExxonMobil fördert vor der Atlantiküste

Der Betonwall, der den Osten von Guyanas Hauptstadt Georgetown svor dem anstelgenden Meeresspiegel schützen soll, ist schon jetzt marode. Foto: Tom Vierus/Urgewald

2015 hat der Ölkonzern ExxonMobil den Fund riesiger Öl- und Gasvorkommen vor der Küste Guyanas bekannt gegeben. Die ehemalige britischen Kolonie zwischen Venezuela und Brasilien könnte damit zu einem der größten Öl exportierenden Länder der Welt werden. Seitdem ringen die politischen Eliten im verarmten Guyana erbittert um die Macht. Die Regierungskoalition APNU-AFC von Präsident Granger ist nach einem Misstrauensvotum vom Dezember 2018 nur noch geschäftsführend im Amt. Nach langem Tauziehen fanden am 2. März Wahlen statt – und noch immer ist nicht klar, wer das kleine Land mit nur 780.000 Einwohner*innen zukünftig regiert. Während sich David „Mr. Rigga“ Granger noch an die Macht klammert, befürchten Umweltschützer*innen irreparable Umweltschäden durch den steigenden Meeresspiegel – und die beginnende Ölproduktion.

Zu diesem Podcast findet ihr auch einen Artikel bei poonal.

 

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