UNO


Trümmer
Mexiko

Vorfahrt für Transnationale Unternehmen

Die Higa-Gruppe, Monsanto und der Energieerzeuger Energía Eólica del Sur gehören zu den Unternehmen, die die Rechte von verschiedenen Bevölkerungsgruppen in Mexiko verletzt haben, aufgrund der Vorrechte, die ihnen die Regierung von Enrique Peña Nieto eingeräumt habe. Das erklärte Elena Villafuerte Mata von der Menschenrechtsorganisation ProDESC (Projekt für die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte), zuständig für den Bereich transnationale Gerechtigkeit, bei der Vorstellung des „Berichtes der UN-Arbeitsgruppe über Menschenrechte und transnationale Firmen und andere Betriebe.“ […]


Brasilien Honduras Kolumbien Mexiko
Fokus: Menschenrechte 2017

2017 bereits mindestens 41 Verteidiger*innen von Menschenrechten ermordet

Am Montag, 1. Mai 2017, wies der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Zeid Ra’ad Al Hussein, auf das Risiko hin, dem die Verteidiger*innen für Menschenrechte an vielen Orten der Welt ausgesetzt sind. Er bezog sich insbesondere auf die Situation in Kolumbien. Dort berichtete man im Laufe des Jahres 2017 bereits von mehreren Dutzend Ermordungen. […]


pena nieto und trump
Mexiko USA

„Die USA brauchen Mexiko nicht“: Trump

Donald Trump und der mexikanische Präsident Peña Nieto hatten am 27. Januar ein als privat deklariertes Telefongespräch geführt. Nach dem Telefonat hatten beide Seiten eine gleich lautende Erklärung veröffentlicht, in dem von einem „klaren und versöhnlichen Gespräch“ die Rede ist. Die Journalistin Dolia Estévez enthüllte am 1. Februar jedoch gegenüber mehreren Medien Einzelheiten aus vertraulichen Quellen beider Seiten. Diese unterscheiden sich komplett von der offiziellen Version, Trump soll den mexikanischen Präsidenten bei ihrem Telefongespräch am 27. Januar gedemütigt haben und bei dem Gespräch sehr aggressiv gewesen sein. […]


Kolumbien

UNO fordert Aufklärung der Morde an Indigenen

(Caracas, 9. Juni 2016, telesur).- Das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte hat die kolumbianische Regierung aufgefordert, den Tod von drei Indigenen aufzuklären, die seit dem Beginn der landesweiten Streikaktion Minga Agraria am 30. Mai ums Leben gekommen sind. “Diese Vorfälle müssen von den Justizbehörden vollständig aufgeklärt werden; wir bieten dabei unsere volle Unterstützung an. Es müssen alle Vorkehrungen getroffen werden, um zu vermeiden, dass sich solche Situationen wiederholen”, teilte die Organisation auf ihrer Webseite mit. […]


Guatemala

Zahl der gewaltsamen Tode steigt auf 1.374 im ersten Quartal 2016

(Havanna, 5. April 2016, prensa latina-poonal).- Im ersten Quartal des laufenden Jahres stieg die Zahl der in Guatemala eines gewaltsamen Todes gestorbenen Personen auf 1.374 an. Bei 158 der Opfer handelte es sich um Frauen. Dies geht aus Berichten des Nationalen Instituts für Forensische Wissenschaften INACIF (Instituto Nacional de Ciencias Forenses) hervor, die am vergangenen 5. April 2016 veröffentlicht wurden. […]


Paraguay

Journalismus in Paraguay: Agressionen, Zensur und Medienkonzentration

Von Observación. (Concepción, 30. April 2016, medio a medio).- Die Gewerkschaft der Journalist*innen Paraguays SPP (Sindicato de Periodistas de Paraguay) und weitere Organisationen von Medienarbeiter*innen verurteilten am vergangenen 25. April, anlässlich der Ehrung des vor 25 Jahren ermordeten Journalistien Santiago Leguizamón, die Angriffe gegen Journalist*innen und Community Radios, die Zensur durch Medienunternehmer*innen, sowie die zunehmende berufliche Prekarisierung im Mediensektor Paraguays.  […]


Lateinamerika weltweit
Fokus: Menschenrechte 2016

Agenda 2030: Armut und Ungleichheit als Herausforderung für Lateinamerika

(Lima, 23. März 2016, noticias aliadas-poonal).- In Lateinamerika gibt es sowohl Länder mit niedrigem als auch mit mittlerem Einkommen, die große Einkommensungleichheiten aufweisen.

Die Weltbank legte den 2015 aktualisierten Gini-Index als Maßstab an, um die Ungleichheit zu messen und fand dabei heraus, dass Länder mit niedrigem Einkommen wie Guatemala oder Honduras, die als arme Länder angesehen werden, fast ebenso ungleiche Einkommensverhältnisse aufweisen wie Länder mit höheren Einkommen, wie beispielsweise Chile. […]


Lateinamerika Mexiko

Armut in Lateinamerika laut Cepal verringert – Mexiko unter den negativen Ausnahmen

Laut einem am 22. März von der UNO-Regionalorganisation Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (Cepal) vorgestellten Bericht hat sich die Armut in Lateinamerika im Zeitraum 2010 bis 2014 durchschnittlich leicht von 31,2 auf 28,2 Prozent verringert. Allerdings lagen der Cepal nur für elf Länder des Subkontinentes aktualisierte Daten vor. Für 2105 wird eine Umkehr der Tendenz erwartet. Die Armutsrate ist im vergangenen Jahr wahrscheinlich wieder auf 29,2 Prozent gestiegen. In absoluten Zahlen gab es mit 168 Millionen armen Menschen in Lateinamerika zwei Millionen mehr Arme als noch 2010. […]


Honduras
Fokus: Menschenrechte 2015

Honduras: Höchste Frauenmordate der Welt!

Nach Angaben der UNO ist Honduras momentan das Land mit der höchsten Frauenmordrate der Welt und hat damit Mexiko und Guatemala diesen traurigen Rang abgelaufen. 7 von 10 honduranischen Frauen haben in ihrem Leben schon am eigenen Leib Gewalt erfahren. Erschreckend ist auch, dass die meisten Fälle sexueller Gewalt Mädchen zwischen 10 und 19 Jahren betreffen. Frauenrechtler_innen sehen die Gewalt gegen die Frauen in der  […]


Foto: Paola Reyes
Honduras
Fokus: Menschenrechte 2015

Frauen in Honduras: Zwischen häuslicher und staatlicher Gewalt 1

von Jutta Blume (Berlin, 09. Dezember 2015, npl).- Nach Angaben der UNO ist Honduras das Land mit der höchsten Frauenmordrate der Welt. Damit hat es Mexiko und Guatemala diesen traurigen Rang abgelaufen. Sieben von zehn honduranischen Frauen haben in ihrem Leben schon am eigenen Leib Gewalt erfahren. Frauen erleben Gewalt dabei sowohl im privaten Umfeld wie auch von Seiten des Staats, der ihre Rechte immer weiter einschränkt, wobei sich die Situation seit dem Putsch 2009 fortwährend verschlechtert hat. Hinter einem Teil der Frauenmorde vermuten Feministinnen politische Motive. […]


Bildquelle: Adital
Brasilien
Fokus: Menschenrechte 2015

Schwarze Frauen in Brasilien: die häufigsten Opfer tödlicher Gewalt

(Fortaleza, 10. November 2015, adital).- Brasilien belegt im globalen Ranking von Morden an Frauen den unerfreulichen fünften Platz unter 83 Ländern, die von der UNO analysiert wurden. Dies zeigt die „Karte der Gewalt 2015: Mord an Frauen in Brasilien“ („Mapa de la violencia 2015: homicidio de mujeres en Brasil”), die am vergangenen 9. November veröffentlicht wurde. Im Jahr 2013 lag die Zahl der Morde an Frauen demnach bei 4,8 Fällen pro 100.000 Einwohner*innen, während der weltweite Durchschnitt bei 2 Fällen lag. 4.762 Frauen starben 2013 durch Gewalt: das entspricht durchschnittlich 13 Opfern pro Tag. […]


Frisch gezwitschert von der Konferenz. Foto: Cimac/Francoise Girard 0
Lateinamerika

Konsens für Rechte der Frauen soll Basis für weitere Diskussionen sein

von Anaiz Zamora Márquez (Mexiko-Stadt, 14. April 2015, cimac).- Der Konsens von Montevideo – der Abschlusserklärung der Ersten Sitzung der Regionalkonferenz aus dem Jahr 2013, in der die Staaten aufgefordert werden, die Möglichkeit einer legalisierten Abtreibung in Betracht zu ziehen – soll der Leitfaden für die Bevölkerungspolitik der Länder sein, die sich internationalem Niveau anpassen werden. Das forderten Feministinnen, Menschenrechtsverteidigerinnen und Aktivistinnen für sexuelle und reproduktive Rechte während der 48. Sitzung der Kommission für Bevölkerung und Entwicklung CPD (Comisión de Población y Desarrollo) der UNO, die Mitte April in New York stattgefunden hat. […]


Mexiko

Folterprävention in Mexiko

In seinem im März vorgelegten Bericht stellt der UNO-Sonderberichterstatter für Folter Juan Méndez fest, dass in Mexiko Folter und Misshandlung in der Haft allgemein üblich sind und in der Regel straffrei bleiben. Juan Méndez betont weiter, daß es dabei keinen Unterschied gibt zwischen lokalen Polizeieinheiten, Sicherheitskräften der Bundesstaaten oder den der Zentralregierung unterstehenden Bundespolizisten. Auch das Militär greift auf Folter zurück, um Informationen von Festgenommenen  […]