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Lateinamerika Mexiko

Armut in Lateinamerika laut Cepal verringert – Mexiko unter den negativen Ausnahmen

Laut einem am 22. März von der UNO-Regionalorganisation Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (Cepal) vorgestellten Bericht hat sich die Armut in Lateinamerika im Zeitraum 2010 bis 2014 durchschnittlich leicht von 31,2 auf 28,2 Prozent verringert. Allerdings lagen der Cepal nur für elf Länder des Subkontinentes aktualisierte Daten vor. Für 2105 wird eine Umkehr der Tendenz erwartet. Die Armutsrate ist im vergangenen Jahr wahrscheinlich wieder auf 29,2 Prozent gestiegen. In absoluten Zahlen gab es mit 168 Millionen armen Menschen in Lateinamerika zwei Millionen mehr Arme als noch 2010. […]


Honduras
Fokus: Menschenrechte 2015

Honduras: Höchste Frauenmordate der Welt!

Nach Angaben der UNO ist Honduras momentan das Land mit der höchsten Frauenmordrate der Welt und hat damit Mexiko und Guatemala diesen traurigen Rang abgelaufen. 7 von 10 honduranischen Frauen haben in ihrem Leben schon am eigenen Leib Gewalt erfahren. Erschreckend ist auch, dass die meisten Fälle sexueller Gewalt Mädchen zwischen 10 und 19 Jahren betreffen. Frauenrechtler_innen sehen die Gewalt gegen die Frauen in der  […]


Foto: Paola Reyes
Honduras
Fokus: Menschenrechte 2015

Frauen in Honduras: Zwischen häuslicher und staatlicher Gewalt 1

von Jutta Blume (Berlin, 09. Dezember 2015, npl).- Nach Angaben der UNO ist Honduras das Land mit der höchsten Frauenmordrate der Welt. Damit hat es Mexiko und Guatemala diesen traurigen Rang abgelaufen. Sieben von zehn honduranischen Frauen haben in ihrem Leben schon am eigenen Leib Gewalt erfahren. Frauen erleben Gewalt dabei sowohl im privaten Umfeld wie auch von Seiten des Staats, der ihre Rechte immer weiter einschränkt, wobei sich die Situation seit dem Putsch 2009 fortwährend verschlechtert hat. Hinter einem Teil der Frauenmorde vermuten Feministinnen politische Motive. […]


Bildquelle: Adital
Brasilien
Fokus: Menschenrechte 2015

Schwarze Frauen in Brasilien: die häufigsten Opfer tödlicher Gewalt

(Fortaleza, 10. November 2015, adital).- Brasilien belegt im globalen Ranking von Morden an Frauen den unerfreulichen fünften Platz unter 83 Ländern, die von der UNO analysiert wurden. Dies zeigt die „Karte der Gewalt 2015: Mord an Frauen in Brasilien“ („Mapa de la violencia 2015: homicidio de mujeres en Brasil”), die am vergangenen 9. November veröffentlicht wurde. Im Jahr 2013 lag die Zahl der Morde an Frauen demnach bei 4,8 Fällen pro 100.000 Einwohner*innen, während der weltweite Durchschnitt bei 2 Fällen lag. 4.762 Frauen starben 2013 durch Gewalt: das entspricht durchschnittlich 13 Opfern pro Tag. […]


Frisch gezwitschert von der Konferenz. Foto: Cimac/Francoise Girard 0
Lateinamerika

Konsens für Rechte der Frauen soll Basis für weitere Diskussionen sein

von Anaiz Zamora Márquez (Mexiko-Stadt, 14. April 2015, cimac).- Der Konsens von Montevideo – der Abschlusserklärung der Ersten Sitzung der Regionalkonferenz aus dem Jahr 2013, in der die Staaten aufgefordert werden, die Möglichkeit einer legalisierten Abtreibung in Betracht zu ziehen – soll der Leitfaden für die Bevölkerungspolitik der Länder sein, die sich internationalem Niveau anpassen werden. Das forderten Feministinnen, Menschenrechtsverteidigerinnen und Aktivistinnen für sexuelle und reproduktive Rechte während der 48. Sitzung der Kommission für Bevölkerung und Entwicklung CPD (Comisión de Población y Desarrollo) der UNO, die Mitte April in New York stattgefunden hat. […]


Mexiko

Folterprävention in Mexiko

In seinem im März vorgelegten Bericht stellt der UNO-Sonderberichterstatter für Folter Juan Méndez fest, dass in Mexiko Folter und Misshandlung in der Haft allgemein üblich sind und in der Regel straffrei bleiben. Juan Méndez betont weiter, daß es dabei keinen Unterschied gibt zwischen lokalen Polizeieinheiten, Sicherheitskräften der Bundesstaaten oder den der Zentralregierung unterstehenden Bundespolizisten. Auch das Militär greift auf Folter zurück, um Informationen von Festgenommenen  […]


Wohl eher ohne Sozialversicherung und Altersrente: Gemüsehändlerin auf dem Markt in Chichicastenango, Guatemala / Foto: GuillenPerez, CC BY-ND 2.0, flickr
Lateinamerika

CEPAL: Fast 50 Prozent der weiblichen Arbeitskräfte in Lateinamerika arbeiten ohne soziale Absicherung

(Lima, 03. Dezember 2014, noticias aliadas-poonal).- Fast 50 Prozent der arbeitenden Frauen in Lateinamerika haben Jobs in denen die Produktivität gering ist und die nur eine unzureichende sozialrechtliche Absicherung bieten, wie etwa die Arbeit als Hausangestellte, Selbständige oder in Kleinbetrieben, die weniger als fünf Mitarbeitende haben. Dies geht aus einem Bericht der Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik CEPAL (Comisión Económica para América Latina y el Caribe) hervor, die von der Kommission am 18. November veröffentlicht wurde. […]


Foto: Razi Marysol Machay / CC BY-SA 2.0, flickr
Mexiko

Viel Arbeit, wenig Lohn

(Berlin, 06. September 2014, poonal).- Die UNO-Wirtschaftskommission für Lateinamerika Cepal (Comisión Económica para América Latina y el Caribe) kommt in einer jüngst veröffentlichten Studie über die Jahre 1995 bis 2009 zu wenig erfreulichen Ergebnisse für die mexikanischen Arbeiter*innen. Während in Brasilien, Argentinien, Chile und Kolumbien die wöchentliche Arbeitszeit in dieser Periode unterschiedlich stark sank, stieg sie in Mexiko von durchschnittlich 40,7 Stunden auf 43,3 Stunden an. „Wahrscheinlich aufgrund der Modernisierung der Gesetzgebung“, zitiert die Tageszeitung La Jornada die Cepal. […]


Frau in einem Camp in Haiti (Foto: Archiv, 2011, digital democracy, CC BY-NC-SA 2.0, flickr
Haiti

Vier Jahre nach dem Beben – und nichts hat sich geändert

von Marsílea Gombata (Fortaleza, 11. August 2014, adital).- Port-au-Prince. Es gibt keinen Wiederaufbau nach der Tragödie, bei der im Jahr 2010 insgesamt 240.000 Menschen ums Leben kamen. Gewalt und das Fehlen von Trinkwasser und Strom erschweren das Leben in den Notlagern noch zusätzlich. Alle zwei Tage verlässt Florence Porisaint ihre Notunterkunft im Lager Icare in der Nähe des Armenviertels Fort National in Port-au-Prince auf der Suche nach Wasser. […]


mexiko niños-migrantes. Foto: Pulsar
Mexiko

Übergriffe auf minderjährige Migrant*innen angeprangert

(Buenos Aires, 07. Juli 2014, púlsar).- Wie aus einem von der mexikanischen Ausländerbehörde veröffentlichten Bericht hervorgeht, wurden allein 2013 mehr als 8.000 minderjährige Migrant*innen aus Mexiko ausgewiesen. Die Mehrzahl der Betroffenen stammt aus mittelamerikanischen Ländern. Die meisten reisen illegal nach Mexiko ein und versuchen, bis in die USA vorzudringen. „Viele von ihnen verschwinden, werden entführt und von Verbrecherbanden aufgegriffen“, erklärt Ana García de Hernández, Ehefrau des Präsidenten von Honduras. Es sei Aufgabe der mexikanischen Regierung, die Kinder vor den Verbrechern zu schützen. Mehrere mexikanische Banden, darunter die Gruppe “Cártel de los Zetas”, machen Profit, indem sie Kinder entführen und Menschenhandel mit ihnen betreiben. „Viele werden zur Prostitution gezwungen“, weiß Ana García de Hernández. […]


Argentinien

Hohe Chemikalienbelastung nahe Monsanto-Fabrik

von Elisa Lorenz (21. Mai 2014, amerika21.de).- Eine Studie der argentinischen Stiftung für Umweltschutz FUNAM (Fundacion para la Defensa del Ambiente) hat aufgedeckt, dass die Bewohner*innen der Gemeinde Malvinas in der Provinz von Córdoba in Argentinien durch landwirtschaftliche Spritzmittel schwer geschädigt worden sind. Die Ergebnisse haben nun den Protesten gegen den Gentechnikkonzern Monsanto in der Gemeinde neue Impulse gegeben. In Malvinas, südlich der Stadt Córdoba, soll die weltweit größte Produktions- und Lagerstätte für genmanipuliertes Saatgut gebaut werden. […]


LGBT-Demonstration in Mexiko (Archiv) / Eneas, Flickr
Lateinamerika

Morde an Trans*Personen: Verbände fordern Maßnahmen der UNO

(Fortaleza, 15. Oktober 2013, adital).- MenschenrechtsaktivistInnenen sowie Verbände von Trans*Personen haben die allgemeine Gewalt und die wachsende Zahl an Morden an Transsexuellen, Transgender und Travestis, insbesondere in Lateinamerika, beklagt. Es sei alarmierend, dass im Zusammenhang mit der Aufklärung und Verhinderung solcher Verbrechen Straffreiheit und Tatenlosigkeit der Regierungen üblich seien. Verbände und Organisationen verschiedener Staaten unterzeichneten eine Petition, darunter unter anderen Deutschland, Spanien, Frankreich, Mexiko und Peru. […]


Brasilien

UNAIDS: In Brasilien werden Kondome weniger genutzt

(Fortaleza, 27. September 2013, adital).- Das UN-Programm für den Kampf gegen HIV/Aids UNAIDS hat am 23. September neue Zahlen veröffentlicht. Die Daten zeigen, dass neben der Tatsache, dass Neuinfektionen zum ersten Mal weltweit zurückgegangen sind, Kondome in Brasilien seltener verwendet werden. Dies gilt vor allem für die Nutzer*innen von Drogen, die gespritzt werden. […]