Rassismus


Kerzen für die in Haft verstorbene Haitianerin Joane Florivil / Foto: twitter piensa prensa/@panbecerra
Chile Haiti
Fokus: Migration und Flucht / Migración y Refugio

Kerzen für Joane Florivil – junge Haitianerin in Polizeigewalt verstorben   vor kurzem aktualisiert!

(Caracas, 03. Oktober 2017, telesur).- Am 30. August hatte man Joane Florivil beschuldigt, ihre Tochter ausgesetzt zu haben. Obwohl Frau Florivil und ihr Ehemann die Anschuldigung zurückwiesen, wurde die junge Frau verhaftet und starb kurze Zeit später unter bislang ungeklärten Umständen durch Schläge auf den Kopf. Zahlreiche Kerzen wurden am zweiten Oktober im Rahmen einer Trauerfeier zum Gedenken an die Haitianerin Joane Florivil auf der Plaza de Armas in der chilenischen Hauptstadt Santiago entzündet. Die 29-Jährige starb unter bisher ungeklärten Umständen, nachdem sie von der Polizei verhaftet worden war. […]


Demonstration
Chile
Fokus: Migration und Flucht / Migración y Refugio

Das Leid der Migrant*innen

1992 lebten in Chile 100.000 Migrant*innen. Im Jahr 2013 zählte man schon gute 400.000; heute sind es fast eine halbe Million. Die meisten leben in der Hauptstadtregion, in Valparaíso und im Norden des Landes. Der größte Teil ist im Dienstleistungssektor, im Bergbau, in der Industrie, in der Landwirtschaft sowie im Bildungs- und im Gesundheitssektor tätig. […]


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Brasilien Guatemala Honduras Mexiko

onda-info 402

Am vergangenen Samstag, den 25. Februar, mussten Aktivistinnen von Women on Waves, die für das Recht auf sichere Abtreibung eintreten, einen Hafen in Guatemala verlassen. Ihr hört dazu einen kurzen Beitrag. Vor einem Jahr, am 3. März 2016, wurde in Honduras die Umweltaktivistin Berta Cáceres ermordet – wir kündigen die Veranstaltung an und erinnern an diese mutige Frau. Auch für unseren nächsten Beitrag bleiben wir  […]


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Argentinien Chile Deutschland Kuba Lateinamerika Mexiko Uruguay USA

onda-info 400!

Ihr hört die 400. Ausgabe des onda-infos! Trotz des Jubiläums läuft bei uns alles nach Plan. Los gehts mit zwei kleinen Nachrichten aus Mexiko und einer zur Colonia Dignidad; außerdem haben wir einen Werbeclip in eigener Sache – wir haben nämlich ein längeres Feature zu Frauenmorden für Euch auf unserer Webseite! Weiter geht’s in die USA. Für Menschen ohne Papiere  […]


Mexiko USA
Fokus: Menschenrechte 2016

Der amerikanische Traum ist aus.

Von Lydia Cacho. (Mexiko-Stadt, 14. November 2016, cimac).- Der Wahlsieg Trumps, so brüchig sein Triumph aufgrund seiner trägen Unwissenheit auch sein mag, so sehr er auch für das Weltbild eines frauenfeindlichen, rassistischen Unternehmers im Kapitalismus eintritt, der sich allen Grundideen des Menschenrechts, der Gleichheit und der Demokratie entgegenstellt – dieser Wahlsieg hat nach meinem Dafürhalten auch sein Gutes: Er hat die Gesellschaft aus ihrem Schlaf der Gerechten gerissen. Oder, wie einige US-amerikanische Sozialanthropologen bemerkten: “The American dream is over, we have awaken” – Der amerikanische Traum ist aus. Wir sind aufgewacht. […]


Chile Mexiko
Fokus: Menschenrechte 2016

Nachruf: Das Vermächtnis von Rodolfo Stavenhagen

Von José Aylwin*, observatorio. (Lima, 15. November 2016, servindi).- Im Alter von 84 Jahren ist am vergangenen 5. November der mexikanische Soziologe, Anthropologe und leidenschaftliche Kämpfer für die Menschenrechte, Rodolfo Stavenhagen, in Cuernavaca, der Hauptstadt des mexikanischen Bundesstaates Morelos gestorben. […]


Alle Fotos von Antle Vieth und Carlos Ramos
Uruguay

Afro-Uruguayer*innen: Die unsichtbare Bevölkerung

Von Antje Vieth und Carlos Ramos. (Berlin, 16. Januar 2016, npl).- Montevideo Anfang des 19. Jahrhunderts: Der Hafen boomt, aber nicht nur mit dem Export von Trockenfleisch und Leder, und Import von Textilien, Alkohol und Tabak. Auch für den Sklavenhandel war Montevideo ein Hafen von großer Bedeutung. Am 18. Juli 1830 wurde die erste uruguayische Verfassung verabschiedet und der Staat Uruguay gegründet. Doch auch wenn die neue Konstitution das blutige Geschäft mit dem Handel mit afrikanischen Sklav*innen verbot, wurde der Menschenhandel noch über zehn Jahre weiter betrieben.  […]


Bildquelle: Adital
Brasilien
Fokus: Menschenrechte 2015

Schwarze Frauen in Brasilien: die häufigsten Opfer tödlicher Gewalt

(Fortaleza, 10. November 2015, adital).- Brasilien belegt im globalen Ranking von Morden an Frauen den unerfreulichen fünften Platz unter 83 Ländern, die von der UNO analysiert wurden. Dies zeigt die „Karte der Gewalt 2015: Mord an Frauen in Brasilien“ („Mapa de la violencia 2015: homicidio de mujeres en Brasil”), die am vergangenen 9. November veröffentlicht wurde. Im Jahr 2013 lag die Zahl der Morde an Frauen demnach bei 4,8 Fällen pro 100.000 Einwohner*innen, während der weltweite Durchschnitt bei 2 Fällen lag. 4.762 Frauen starben 2013 durch Gewalt: das entspricht durchschnittlich 13 Opfern pro Tag. […]


Guatemala Lateinamerika

onda-info 362

Hallo und Willkommen zum onda-info 362! Wir schwimmen immer noch unbeirrt durchs Sommerloch und beglücken euch dennoch mit einem brandheißen onda-info. In dieser Ausgabe schauen wir – natürlich – über den Atlantik; und zwar nach Guatemala, denn dort finden am 6. September Wahlen statt. Zur Vorbereitung holen wir geschichtlich weit aus: 1954 putschten die guatemaltekische Armee und die CIA gegen die demokratische Regierung von  […]


Marina Silva (2013) / Foto: BrasilemRede, CC BY-SA 2.0, flickr
Brasilien

Kandidatin Silva in Brasilien lässt Homorechte fallen

von Niklas Franzen (04. September 2014, amerika21.de).- In Brasilien sorgt die Präsidentschaftskandidatin der linksliberalen Partei PSB, Marina Silva, zunehmend für Diskussionen. Am Dienstag gab der Sprecher der Partei für die Rechte von Homosexuellen, Luciano Freitas, seinen Rücktritt aus dem Wahlkampfteam bekannt. Grund für seine Entscheidung ist die Rücknahme von Zusagen, welche Marina Silva in einem am Freitag vorgestellten Regierungsprogramm gemacht hatte. […]


Frauen aus dem Viertel Balcon Arimao lernen über rassistische Vorurteile. Foto: Semlac
Kuba

Gemeindeaktivist*innen bekämpfen Rassismus und sexistische Gewalt

von Helen Hernández Hormilla (Lima, 26. Mai 2014, semlac).- Afrokubanische Frauen aus den Vierteln von Havanna sind von mehrfacher Diskriminierung betroffen, aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Hautfarbe oder ihrer wirtschaftlichen Lage. Daher haben sie die nötige Erfahrung, um Initiativen zu ihrem “Empowerment”, zur Stärkung ihrer Situation zu starten. Wie zum Beispiel im Außenbezirk Balcón Arimao: Hier werden auf Gemeindearbeit spezialisierte Leute, Kulturbeauftragte und Bewohner*innen monatlich zu Konferenzen eingeladen, um die Binsenweisheiten auseinanderzunehmen, mit denen in Kuba der Rassismus gestützt wird. […]