Greenpeace


Kuba Mexiko

Kleinbäuer*innen informieren sich über Öko-Landbau

Mitte Januar ist eine Gruppe mexikanischer Kleinbäuer*innen an Bord des Greenpeace-Schiffes Rainbow Warrior nach Kuba gereist. Die Mitglieder der Gruppe stammen aus Maya-Gemeinden auf der Halbinsel Yucatán, welche ein Verbot der Aussaat von Gen-Soja gegen den Agrarmulti Monsanto erkämpft hatten. Auf Kuba wollten sich die mexikanischen Kleinbäuer*innen über neue Techniken des ökologischen Landbaus informieren. Zusammen mit traditionellen Anbautechniken sollen diese ihnen helfen sich weiterhin gegen Monsanto und die industrielle Nahrungsmittelproduktion zu behaupten. […]


Argentinien Chile

Kanadisches Bergbauunternehmen verschwendet Unmengen an Wasser

(Fortaleza, 30. März 2016, adital).- In Argentinien verbraucht das kanadische Bergbauunternehmen Barrick Gold täglich allein in der Mine Veladero mehr als neun Millionen Liter Wasser. Darauf hat Greenpeace aus Anlass des Weltwassertages am 22. März hingewiesen. Zudem erklärte die argentinische Justiz Barrick Gold kürzlich für verantwortlich für die Verseuchung von Flüssen in der Nähe der Mine mit Zyanid infolge eines Leitungslecks. Der Vorfall hatte sich im September 2015 ereignet. […]


Argentinien
Fokus: Menschenrechte 2015

Greenpeace klagt an: Das Trinkwasser in Argentinien ist in Gefahr

ARGENTINIEN

Verschmutzung im Matanza-Riachuelo-Flussbecken / Foto: vocesenelfenix(Fortaleza, 23. Juli 2015, adital).- Sieben Jahre nach der Urteilsverlesung zur Sanierung des Matanza-Riachuelo-Flussbeckens im Großraum Buenos Aires bleibt der Petrochemie-Komplex Dock Sud eine der größten Quellen der Verschmutzung – und gleichzeitig eine der am wenigsten kontrollierten. Die Umweltorganisation Greenpeace prangert in einem Bericht das Eindringen der Kohlenwasserstoffe (Benzin, Heizöl, Chemikalien, Schmierstoffe) in den Boden an, die auf diesem Wege in das Grundwasser gelangten und so die Trinkwasserreserven der ganzen Region in Gefahr brächten.

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Auch der Balmaceda-Gletscher ist viel zu schön für den Bergbau. Foto: Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)
Chile

Greenpeace ruft „Gletscher-Republik“ aus

(Fortaleza, 06. März 2014, adital).- Greenpeace Chile hat eine Fläche von 23.000 Quadratkilometern zu einer „Gletscher-Republik“ erklärt. Die Umweltschutzorganisation stößt damit in eine Gesetzeslücke: der chilenische Staat stellt die Eismassen, die 82 Prozent der südamerikanischen ausmachen, nicht unter seine Souveränität. Zudem erwähnt die Verfassung die Gletscher nicht, nicht einmal im Wasser-Gesetz (Código de Aguas) tauchen sie auf – dabei handelt es sich um eine wichtige natürliche Wasserreserve für die Zukunft. Greenpeace drängt daher mit der ungewöhnlichen Aktion auf eine gesetzliche Anerkennung der Gletschermassen und die Erlassung eines entsprechenden Naturschutzgesetzes. Bei den Gletschern handele es sich um ein öffentliches Gut Chiles, das in die Verfassung aufgenommen werden müsse. Die Zeit drängt, denn Bergbauunternehmen erschließen bereits die Ressourcen und fügen dem sensiblen Ökosystem erhebliche Schäden zu. […]


Aufnahme von der Unorca-Demo im Februar 2013 / Archiv
Mexiko

Die Unsichtbaren

von Ana de Ita (Mexico-Stadt, 10. Februar 2013, la jornada).- Am 31. Januar um kurz vor 16 Uhr ließ die Explosion im Pemex-Gebäude alles andere in der Umgebung unwichtig erscheinen. In etwa drei Kilometern Entfernung startete am Monument des Unabhängigkeitsengels eine Demonstration in Richtung Zócalo [dem zentralen Platz vor dem Nationalpalast in Mexiko-Stadt]. Unsichtbar für die Medien und für das aufgrund der Tragödie zu Recht besorgte Land, handelte es sich um den bisher größten Protestmarsch gegen die Aussaat von Genmais in seinem Ursprungszentrum. […]


Prostest gegen HidroAysén / Agencia pulsar, biodiversidadla.org
Chile

Anhaltende Massenproteste gegen Genehmigung des Staudammprojekts HidroAysén

(Buenos Aires, 20. Mai 2011, púlsar/telesur/poonal).- Nachdem bereits am 13. Mai mehr als 30.000 Menschen in Chiles Hauptstadt Santiago de Chile gegen das Projekt HidroAysén protestierten, werden zu einer für heute geplanten Demonstration 50.000 Teilnehmer*innen erwartet. Zu den Protesten hatten verschiedene Umweltorganisationen und soziale Gruppen aufgerufen. In mehr als 30 chilenischen Städten und mehr als einem Dutzend Städten weltweit, darunter auch Berlin, sind ebenfalls Kundgebungen geplant. […]


alt
Chile USA

Heimliches Nuklearabkommen mit den USA

von Ernesto Carmona(Concepción, 16. März 2011, Medio a Medio). – Chile und die USA haben am Freitag den 18. März ein Memorandum zur Kooperation im Bereich der Atomenergie unterschrieben, welches praktisch im Verborgenen ausgearbeitet wurde. Die beiden Regierungen planen, in Chile Atomkraftwerke mit amerikanischer Technik zu errichten. Aufgrund der Atomkatastrophe in Japan hatte Washington die chilenische Regierung gebeten, das Abkommen vorzuziehen und bereits 48 Stunden vor Ankunft von Barack Obama beim Gipfeltreffen in Santiago de Chile zu unterzeichnen. […]


alt
Argentinien

Pascua Lama: Polizei räumt Greenpeace-Camp

(Fortaleza, 24. Februar 2011, adital/poonal).- Die Polizei hat am 23. Februar ein Camp von Greenpeace-Aktivist*innen an den Eingängen zu den Minen Veladero und Pascua Lama geräumt. Die mehr als 50 Aktivist*innen von Greenpeace-Argentinien hatten sich am Tag zuvor dort postiert. Sie protestierten damit gegen den Versuch des Minenkonzerns Barrick Gold, das Inkrafttreten des Gletschergesetzes zu verhindern. […]


Der einheimische Maisanbau von Kleinbauern und -bäuerinnen wird schon lange nicht mehr durch Programme unterstützt / mexicanwave-flickr
Mexiko

Greenpeace Mexiko protestiert gegen Zustimmung für Genmais-Anbau

(Buenos Aires, 19. Oktober 2009, púlsar).- Die mexikanische Regierung hat die ersten zwei Genehmigungen für den Versuchsanbau von Genmais auf mexikanischem Gebiet erteilt. Dagegen protestiert die internationale Umweltorganisation Greenpeace. Dem gesamten Verfahren fehle es an Transparenz. Ihrer Ansicht nach sind die vom Ministerium für Landwirtschaft, Viehzucht, landwirtschaftliche Entwicklung, Fischfang und Ernährung und vom Ministerium für Umwelt und natürliche Ressourcen erteilten Genehmigungen nicht rechtsgültig. […]


Brasilien

Atomkraftwerk Angra 3 erhält Lizenz für Baubeginn

(Buenos Aires, 16. Juli 2009, púlsar).- Die Stadtverwaltung Angra dos Reis an der Küste des brasilianischen Bundesstaates Rio de Janeiro im Südosten Brasiliens hat den Bau des Atomkraftwerks Angra 3 bewilligt. Die Einwilligung von Seiten der Stadtverwaltung hatte als Einzige noch gefehlt, damit mit dem Bau des dritten Werks des Konzerns Almirante Álvaro Roberto begonnen werden konnte. […]


Brasilien Lateinamerika Peru USA

onda-info 211

Das Hauptthema der letzten Tagen und Wochen in Lateinamerika sind die Ereignisse in Peru. Wir haben bereits letzte Woche darüber berichtet, den Beitrag unter dem Titel "Blutbad in Peru" könnt Ihr Euch natürlich immer noch auf unserer Homepage: www.npla.de anhören. Auslöser für die zunächst friedlichen Proteste waren Gesetze zur Ausbeutung von Rohstoffen im Amazonasgebiet. Wie berichtet kam es am 5. Juni  […]