AIDS


Mexiko

Massaker an Homosexuellen – und keinen interessiert es

Ende Mai im mexikanischen Bundesstaat Veracruz: Bewaffnete dringen in eine Schwulenbar ein und eröffnen das Feuer auf die dort anwesenden 180 Menschen. Sieben Menschen werden getötet, weitere zwölf verletzt. Die Regierung behauptet, es habe sich um eine Abrechnung zwischen Drogenbanden gehandelt. […]


Angehörige von internierten Kindern protestieren in Mexiko-Stadt. Foto: Adital
Mexiko

Skandalöse Zustände in vielen psychiatrischen Kliniken

(Fortaleza, 30. Oktober 2013, adital).- In vielen psychiatrischen Kliniken Mexikos erwartet die Patient*innen keine Heilung – ihr Leiden verstärkt sich stattdessen. Mangel an Essen, wenig bzw. für die Arbeit kaum befähigtes Personal, Isolierung von bis zu 90 Tagen Dauer, Diskriminierung, Erniedrigungen, Misshandlungen, Folter – und in einem Fall sogar eine Vergewaltigung. […]


Argentinien Bolivien Brasilien Chile Costa Rica Dominikanische Republik Ecuador El Salvador Guatemala Haiti Honduras Jamaika Kolumbien Kuba Lateinamerika Mexiko Panama Paraguay Peru Puerto Rico Uruguay Venezuela

onda-info 300 !

Zum Jubiläums-onda-info, nämlich zum 300.(!!!) haben wir ausnahmsweise nur gute Nachrichten und zwar aus fast allen lateinamerikanischen Ländern aus dem Jahr 2012. Lasst euch überraschen….


Dengue-Muecke /o5com, CC BY 2.0, Flickr
Brasilien

Tropenkrankheiten dringen in große Städte vor

von IHU – Instituto Humanitas Unisinos (Fortaleza, 21. August 2012, adital-poonal).- Interview mit Carlos Henrique Nery Costa, Mediziner und Spezialist für Infektionskrankheiten und Präsident der Gesellschaft für Tropenmedizin in Brasilien (Sociedade Brasileira de Medicina Tropical).   […]


Uruguay

Soziale Missstände – Reaktionen auf HIV/Aids

von Amanda Muñoz (Quito, 02. Dezember 2011, la diaria).- In Uruguay wurden in den letzten 20 Jahren mehr HIV-Fälle gemeldet. Jedoch treffen auch mehr Bürger*innen eine Vorsorge und lassen sich rechtzeitig behandeln. In den Jahren von 1991 bis 2010 sind die Fälle von Aids zwar angestiegen, aber in den letzten Jahren stabil geblieben. […]


Aidsprävention in Kuba / rogelio durán gómez, flickr
Karibik Lateinamerika

Rückgang von HIV/Aids in der Karibik

(Lima, 25. November 2011, noticias aliadas/poonal).- Das Gemeinsame Programm der Vereinten Nationen zu HIV/AIDS (UNAIDS) veröffentlichte vergangenen November einen neuen Bericht aus dem hervorgeht, dass die Infektionsraten im Karibikraum zurückgegangen sind. Demnach ist Aids nach wie vor ein großes Problem in der Region, jedoch scheint sich die Situation insgesamt gebessert zu haben. Die Karibik gilt nach dem afrikanischen Raum südlich der Sahara als Region mit der höchsten HIV/Aids-Rate. In der Karibik sind 0,9 Prozent der Bevölkerung erkrankt. Rund 200.000 Menschen lebten laut der UN-Organisation im Jahr 2010 mit HIV. […]


Mexiko

Proteste gegen teure AIDS-Medikamente

(Fortaleza, 28. Januar 2009, adital).- Kaletra, ein antiretrovirales Medikament zur Behandlung von AIDS, ist in Mexiko nur zu einem extrem hohen Preis erhältlich und Verhandlungen über eine gerechtere Preisgestaltung für das Medikament haben bisher nicht stattgefunden. […]


Lateinamerika

Mehr Frauen mit dem HI-Virus infiziert

(Lima, 05. Dezember 2008, noticias aliadas).- Immer mehr Frauen in Lateinamerika und dem Karibikraum werden mit dem HI-Virus infiziert. Der Regionaldirektor des UN-Programms zur Aidsbekämpfung ONUSIDA in Lateinamerika, César Antonio Núñez, erklärte am Welt-Aids-Tag, dem 1. Dezember, dass in einigen Ländern Lateinamerikas mittlerweile genau so viele Frauen wie Männer mit dem Virus infiziert würden. […]


Gabriela Silva Leite, Direktorin der NGO Davida / galodoparao.blogspot.com
Brasilien

Treffen der Hurenbewegung

(Rio de Janeiro, 03. Dezember 2008, púlsar).- In einem Hotel im Rotlichtviertel am Platz Praça Tiradentes begann am 2. Dezember das 4. Nationale Treffen der Brasilianischen Prostituiertenbewegung. Bis zum 5. Dezember werden rund 50 Prostituierte aus 17 Bundesstaaten gemeinsam mit Vertreter*innen von Institutionen und Organisationen der Zivilgesellschaft in Rio de Janeiro die Herausforderungen des Berufszweiges diskutieren. Im Mittelpunkt stehen die Forderung nach Anerkennung der Prostitution als Beruf sowie Menschenrechtsverletzungen und Aids. Zudem wird eine Studie vorgestellt, die Ausgrenzung und Stigmatisierung von Huren in Rio de Janeiro untersucht. […]


Brasilien

Brasilien Spitzenreiter bei Vertrieb des Kondoms für die Frau

von Candelaria Rodríguez(Mexiko-Stadt, 14. August 2008, cimac-poonal).- Seit dem Jahr 2000 sind in Brasilien 16 Millionen der für Frauen entwickelten Femidome verteilt worden. Damit wurden die Erwartungen der Industrie weit übertroffen. Eine Marktforschung, die 1999 von den brasilianischen Anbietern des Femidoms in fünf Bundesstaaten durchgeführt wurde, hatte unter den Frauen eine 70-prozentige Zustimmung für das Produkt ermittelt. […]


Deutschland Guatemala

Proyecto Payasos – Spielerische AIDS-Prävention im Hochland Guatemalas

Gerade ist in Mexico die 17. Welt-Aids-Konferenz zu Ende gegangen, die erste Aids-Konferenz in Lateinamerika. Und das obwohl Aids in lateianerika ein ebenso dringliches, wie tabuisiertes Thema ist. Gerade ohnehin benachteiligte oder diskriminierte Menschen sind AIDS fast schutzlos ausgeliefert: Indígenas, Arme und Marginalisierte, Hausfrauen. Der Machismo, die Untätigkeit vieler Regierungen und die katholische Kirche sind dafür verantwortlich, dass sich AIDS längst aus den klassischen Risikogruppen  […]


Mexiko

Ausrufung des nationalen AIDS-Notstands gefordert

von Alicia Yolanda Reyes, Mexiko-Stadt(Berlin, 08. Juli 2008, poonal-semlac).- „Investitionen im Bereich HIV/AIDS finden in Mexiko fast nicht statt”, so die Einschätzung der Ärztin Patricia Campos, Vorsitzende der Hilfsorganisation AIDS Healthcare Foundation in Mexiko. Die Anzahl von Personen, die antiretrovirale Medikamente (ARVs) benötigen, werde daher in den kommenden Jahren steigen. Zur Zeit müsse in Mexiko das Doppelte bis Vierfache für AIDS-Medikamente bezahlt werden als in den anderen Staaten Lateinamerikas und der Karibik. Würden die Preise nicht gesenkt, könne das Land nicht mehr den universellen Zugang für alle Personen gewährleisten, die ARVs zur Aufrechterhaltung ihres Immunstatus benötigten. […]