Peru Keine Versuchskaninchen
Der Verlauf der Corona-Pandemie in Peru war katastrophal und die Corona-Politik verschärfte das historische Misstrauen der Indigenen gegen den Staat.
Hier werden die vielfältigen und einschneidenden Auswirkungen der Corona-Pandemie natürlich mit Blick auf Lateinamerika unter die Lupe genommen: auf die Agenda 2030, Menschenrechte, auf Teilhabe, Geschlechtergerechtigkeit, Schutz von Indigenen, Migration und Flucht, soziale Gefüge und Umweltschutz. Wir informieren über die langfristigen Folgen der Pandemie und debattieren die Gestaltung einer „Neuen Normalität“. Wie immer ausgehend von konkreten Situationen und Debatten in Lateinamerika mit Brücken zu Lebensrealitäten in Deutschland. Viel Spaß beim Stöbern.

Der Verlauf der Corona-Pandemie in Peru war katastrophal und die Corona-Politik verschärfte das historische Misstrauen der Indigenen gegen den Staat.
Verónica Guerra und Sonia Urrutia im Interview über Corona und die Krise der Demokratie in El Salvador während einer Rundreise in Deutschland.
Am 10. Oktober jährte sich mit dem Massaker von Rincón Bomba der Genozid an der indigenen Gruppe der Pilagá. Der Fall ist bis heute unsichtbar und nicht aufgearbeitet.
Wie schreibe und spreche ich fürs Radio? Wie kann ich im Freiwilligendienst den Dialog zwischen globalem Norden und Süden voranbringen?
Aktivist*innen fordern Sanktionen gegen systematische Korruption und ein Bewusstsein für die Mitschuld von Akteuren aus dem globalen Norden.
In der Corona-Pandemie waren die afro-indigenen Garífuna auf sich selbst gestellt. Daher eröffneten sie 33 Covid-Zentren, die z.T. zu Zentren für traditionelle Heilmethoden geworden sind.
Seit dem Rauswurf der Kommission gegen Straflosigkeit CICIG aus Guatemala wüten korrupte Strukturen wieder ungehindert. Um dem ein Ende zu setzen, braucht es Unterstützung aus dem Globalen Norden.
Zum Tag des indigenen und Schwarzen Widerstands am 12. Oktober hatten indigene Gemeinschaften in Oaxaca zum Protest gegen (neo-)koloniale Strukturen aufgerufen.
Por segunda vez presentamos nuestra exposición audiovisual al público, esta vez en el Audimax de la Universidad Alice Salomon de Berlín.
Mit inhaltlichen Forderungen rund um Plurinationalität und private Daseinsvorsorge stellt sich die rechte Parteienkonstellation Chile Vamos im Prozess für eine neue Verfassung quer.
Immer wieder tritt im Nordosten Perus Öl aus Pipelines aus. Die Ölindustrie spricht von Vorsatz, ein Bericht dagegen sieht fehlende Wartung durch die Betreiberfirmen als Ursache.
Das Projekt Formando Rutas bietet Bildungsmaterial an, um kritisches Denken und Verständnis für einen gerechten Übergang zu grünen Energien zu fördern.
Klickt euch doch mal eben durch und helft uns unsere Arbeit weiter zu verbessern. Die Beantwortung dauert etwa fünf Minuten und ist natürlich anonym. DANKE 🙂
Die Kubaner*innen haben ein entsprechendes Gesetzespaket in einem Referendum angenommen. Es regelt auch die Leihmutterschaft und verbietet Kinderehen.
La pandemia muestra que la sociedad capitalista, de consumo y producción exacerbados, la muerte y su ritualización no reciben la atención y el valor que se merecen.
Die Provinz Darién an der Grenze zu Kolumbien gilt als gefährliches Gebiet, jährlich sterben dort Dutzende Migrant*innen. Nun hat es bei einem Überfall einen Toten und Verletzte gegeben.
Sojabohnen nehmen in Brasilien bereits fast die Hälfte der Anbauflächen des Landes ein. Die Produktion ging jedoch von 2021 bis 2022 um zwölf Prozent zurück.
¿Qué sucede cuando no nos podemos despedir de una persona que ya no está? ¿Qué ocurre dentro de nosotros cuando no podemos reunirnos, abrazarnos, compartir nuestro dolor y darnos consuelo?
UN-Bericht dokumentiert, wie der Staat die Opfer gewaltsamer Vertreibung vernachlässigt. Besonders betroffen sind Frauen, Kinder und Jugendliche.
Die Mapuche-Dichterin Liliana Ancalao Meli durchlitt dasselbe Schicksal wie viele Indigene in Argentinien: Diskriminierung und Verneinung ihrer Identität.
Ein erhöhtes Risiko, an Zoonosen wie Leptospirose zu erkranken, besteht besonders für illegal tätige Minenarbeiter*innen.
Rasanter Anstieg geschlechtlich motivierter Gewalttaten: Beobachtungsstelle fordert sektorenübergreifende Zusammenarbeit.