Lateinamerika Alarmstufe Rot für Klima und Umwelt
Laut dem Jahresbericht der Wirtschaftskommission Lateinamerika-Karibik sind die Ausgaben für Umweltschutz im letzten Jahr um 35 % zurückgegangen.
Hier werden die vielfältigen und einschneidenden Auswirkungen der Corona-Pandemie natürlich mit Blick auf Lateinamerika unter die Lupe genommen: auf die Agenda 2030, Menschenrechte, auf Teilhabe, Geschlechtergerechtigkeit, Schutz von Indigenen, Migration und Flucht, soziale Gefüge und Umweltschutz. Wir informieren über die langfristigen Folgen der Pandemie und debattieren die Gestaltung einer „Neuen Normalität“. Wie immer ausgehend von konkreten Situationen und Debatten in Lateinamerika mit Brücken zu Lebensrealitäten in Deutschland. Viel Spaß beim Stöbern.

Laut dem Jahresbericht der Wirtschaftskommission Lateinamerika-Karibik sind die Ausgaben für Umweltschutz im letzten Jahr um 35 % zurückgegangen.
Die guatemaltekische Jugendbewegung hat viel vor: patriarchale Strukturen abschaffen, Rassismus und Erwachsenenzentrismus überwinden. Es bleibt spannend.
„Die Herausforderung besteht darin, das System zu verändern und in die Machtstrukturen einzugreifen. Das ist es, wofür wir kämpfen müssen.“
Paramilitärische Gruppen, Drogenhandel, Ressourcenausbeutung – in der Corona-Pandemie hat die Gewalt in Putumayo ein neues Level erreicht.
Die honduranische Regierung möchte mit Sonderwirtschaftszonen Beschäftigung und wirtschaftliche Entwicklung fördern. Das behauptet sie zumindest. Ein großer Teil der Bevölkerung sieht das anders. Es droht …
Die Gewalt gegen Frauen und Mädchen nimmt rapide zu. Die Polizei beziffert den Anstieg der Feminizidrate von Januar bis Juli auf rund 91,7%
„Manchmal fühlt Exil sich an wie eine Verbannung. Es ist schwer, so zu leben, auch, weil man keinen Ort hat, an dem man dauerhaft bleibt.“
Imer häufiger werden Journalist*innen angegriffen. Bereits im Juli waren schon ebenso viele Angriffe gezählt worden wie 2020 im ganzen Jahr.
Am Morgen des 3. August 2021 drangen über 500 Polizisten mit Unterstützung des Militärs im Namen des Bergbau-Unternehmens Hanrine in eine Landgemeinde ein.
„Unsere Sprache vermittelt uns das Gefühl, als Mapuche Teil der Welt zu sein. Wir müssen diese Sprache verbreiten, wir haben keine andere Wahl.“
Jorge López Ardila kommentiert die Bedeutung des Drogenhandels für die kolumbianische Wirtschaft und gibt Ansatzpunkte für seine Bekämpfung.
Mit einem Generalstreik machen tausende Guatemaltek*innen ihrer Wut über Korruption und das schlechte Pandemiemanagement der Regierung Luft.
Diabetes ist einer der wichtigsten Risikofaktoren bei Covid-19. Mit Warnhinweisen auf ungesunden Lebensmitteln wird versucht, Diabeteserkrankungen zu verringern.
Im Rahmen der Internationalen Biennale des Radios betonten Medienmacher*innen die Bedeutung indigener Radios für das Recht auf Kommunikation.
Tausende Brasilianer*innen haben am Wochenende erneut für ein Amtsenthebungsverfahren gegen Bolsonaro protestiert. Der Präsident ist unbeliebter denn je.
Innerhalb von nur zehn Tagen sind über 2.500 Haitianer*innen vor Armut, Gewalt und Verfolgung geflohen, um in Mexiko Asyl zu suchen.
Die Proteste in den kubanischen Städten seien Reaktionen auf Misswirtschaft und Mangel, so Biden. Die 60 Jahre Embargo erwähnt er mit keinem Wort.
Der Verfassungskonvent in Chile wählte die Mapuche-Vertreterin Elisa Loncón zur Präsidentin. Auszüge aus unserer Veranstaltung „Revolte in Chile und der Weg zu einer neuen Verfassung“.
Zum ersten Mal weltweit wird die industrielle Lachszucht verboten, um die Umwelt und die örtliche Wirtschaft zu schützen.
En la primera sesión de la Convención Constituyente (CC) en Chile la representante Mapuche Elisa Loncón fue electa como presidenta.
Würden die Präsidentschaftswahlen in Brasilien diese Woche stattfinden, so wäre Ex-Präsident Luiz Ignácio Lula da Silva sowohl im ersten als auch im zweiten Wahlgang die klare Nummer eins.
Der Konvent hat seine Arbeit aufgenommen. In einem Jahr muss die neue Verfassung fertig sein. Keine einfache Aufgabe für das neu gegründete Gremium.