Kolumbien Die Suche nach den gewaltsam Verschwundenen
Die 2016 gegründete Wahrheitskommission ist zuständig für die historische Aufarbeitung des Konflikts: Expert*innen berichten von der Suche nach Verschwundenen.
Die 2016 gegründete Wahrheitskommission ist zuständig für die historische Aufarbeitung des Konflikts: Expert*innen berichten von der Suche nach Verschwundenen.
Brasilien im Umbruch: Der Kurs der Arbeiterpartei steht in deutlichem Kontrast zu der Führung unter Jair Bolsonaro. Soziale Bewegungen ziehen Bilanz.
Um sich indigene Territorien anzueignen, entscheidet die Regionalregierung, die Mapuche-Bevölkerung sei keine originäre Gemeinschaft in der Region.
Effektiver Selbstschutz oder Gewalteskalation? Durch eine enstsprechende Gesetzesänderung sollen Zivilist*innen sich künftig bewaffnen dürfen.
Das multinationalen Forstwirtschaftsunternehmen Arauco in Puerto Piray will Land. Miriam Samudio erzählt, wie es gelang dieses erfolgreich zu verteidigen.
Ende März 2023 besuchte die irische NGO „Front Line Defenders“ zusammen mit der Organisation „Indigenous Peoples Rights International“ den südmexikanischen Bundesstaat Chiapas.
Hundert Tage ist Lula da Silva nun wieder Präsident Brasiliens. Seit seinem knappen Sieg in der Stichwahl gegen Jair Bolsonaro ist viel passiert.
Brasilien: Lula 100 Tage im Amt, Mexiko: Kampf der Angehörigen verschwundener Migrant*innen, Chile: Rechte hat nun Oberwasser, Venezuela: System Maduro gegen Korruption in den eigenen Reihen
Mit einem neuen Polizeigesetz hat die chilenische Polizei künftig noch mehr Befugnisse zur legalen Gewaltanwendung. Nicht nur die indigenen Mapuche befürchten noch mehr tödliche Polizeigewalt.
Ein Dokumentationszentrum zu Folter und Mord in der Colonia Dignidad fehlt bis heute. Eine chilenisch-deutsche Kommission könnte dies nun ändern.
In der peruanischen Hauptstadt Lima kam das ultrarechte „Madrider Forum“ zusammen. Es versammelten sich Rechtskonservative aus mehreren Ländern, darunter auch die spanische Vox-Partei.
Cherán ist eine Kleinstadt im mexikanischen Bundesstaat Michoacán, die vor zwölf Jahren Politiker*innen, Drogenkartelle und die Polizei rauswarf. Heute leben die Bewohner*innen autonom.
Der indigene Aktivist Santiago Contoricón wurde am 8. April ermordet. Vertreter*innen seiner Gemeinde machen das organisierte Verbrechen verantwortlich.
Nach Machtkämpfen scheinen brasilianische Mafiagruppen die Kontrolle über den Drogenhandel im Dreiländereck Kolumbien-Brasilien-Peru übernommen zu haben.
Die Interessen von Investoren kollidieren immer wieder mit denen des Umweltschutzes. Das gilt anscheinend besonders für chinesische Industrieprojekte.
„Das Land meiner Träume – Mi país imaginario“ von Patricio Guzmán dokumentiert das Aufblühen der breiten sozialen Bewegung in Chile und deren Forderungen.
Das organisierte Verbrechen hat aus der venezolanischen Migrationskrise auf unterschiedliche Weise wirtschaftlichen Profit geschlagen.
Als Ursache sehen Forschende eine zunehmende Selbstanerkennung indigener Menschen. Dies könnte sich positiv auf die Politik auswirken.
„Die negativen Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit nehmen rasant zu und treffen gefährdete Bevölkerungsgruppen unverhältnismäßig stark.“
Noch vor Kurzem ging die Regierung hart gegen die von Indigenen geführten Proteste vor. Nun legt sie einen Entwicklungsplan vor.
Durch seinen Protest hatte Alcalá im vergangenen Jahr die Aufhebung einer unrechtmäßig vergebenen Bergbaukonzession erwirken können.
Während ein indigener Aktivist Morddrohungen erhält, ermöglichen regionale Behörden die Landnahme in einem Schutzgebiet.