Staudamm


Honduras

Interview: 25 Jahre COPINH, 2 Jahre seit Berta Cáceres ´ Tod

Berta Zúñiga Cáceres, Tochter von Berta Cáceres und Koordinatorin vom Rat der Indigenen Völker von Honduras COPINH im Interview mit Colombia Informa. Sie erzählt über die aktuelle Lage in Honduras: Über Repressionen und Kämpfe, über Auswege und Alternativen. Über die Verteidigung von Territorien gegenüber dem Raubbau, Neo-Extraktivismus und die internationalistische Ausrichtung der Kämpfe. Und nicht zuletzt über den Stand des Gerichtsverfahrens im Mordfall Berta Cáceres. Die Umweltaktivistin wurde vor zwei Jahren am 3. März 2016 ermordet. […]


Amazonas-Delfin
Bolivien Brasilien Kolumbien

Brasilien, Bolivien und Kolumbien wollen Amazonas-Delfin retten 2

Der Lebensraum und die Nahrung des Amazonas-Delphins schwinden immer mehr. Gründe sind das Quecksilber, das beim illegalen Goldschürfen verwendet wird, vergiftete Flüsse sowie riesige Staudamm-Projekte. Zu ihrem Schutz werden die Amazonas-Delphine künftig per GPS überwacht. Voraussichtlich sorgen die Ergebnisse dafür, dass der Amazonas-Delphin auf die Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten kommt. […]


Indigener mit Protestplakat
Mexiko

Indigene in Oaxaca lehnen Megaprojekte ab

An der Küste Oaxacas, im Südwesten Mexikos, leben verschiedene indigene Gemeinden wie Mixtek*innen, Chatinos und auch Afro-Mexikaner*innen. Sie lehnen Projekte ab, die auf ihrem Land umgesetzt werden sollen und „Tod und Landraub mit sich bringen“ und sehen sich verpflichtet, ihr Land zu verteidigen. Das erklärte der Rat der Vereinten Gemeinden zur Verteidigung des Flusses Río Verde Copudever (Consejo de Pueblos Unidos en la Defensa del Río Verde). […]


Brasilien

Gericht in Brasilien: Indigene müssen Staudamm Teles Pires zustimmen

Von Christian Russau. (5. Dezember, amerika21).- Ein brasilianisches Bundesgericht, zuständig für die Großregion Amazonien, hat Anfang Dezember in einem von der Bundesstaatsanwaltschaft angestrengten Prozess in zweiter Instanz entschieden, dass das seit Ende 2015 in Betrieb befindliche Wasserkraftwerk Teles Pires am gleichnamigen Fluss die Rechte der vom Staudamm betroffenen Indigenen Kayabi, Munduruku und Apiaká verletzt. Das Gericht ordnete an, dass die Indigenen gemäß der freien, vorherigen und informierten Zustimmung nach der Definition der ILO Konvention Nr.169 befragt und um Zustimmung gebeten werden müssen.  […]


Honduras
Fokus: Menschenrechte 2015

Honduras: Indigene wehren sich gegen Staudammprojekt

Von der Weltbank und anderen internationalen Entwicklungsbanken geförderte Projekte geraten immer mehr in die Kritik. Das ist mittlerweile auch bei den verantwortlichen Politikern angekommen. Im April flog Bundesentwicklungsminister Gerd Müller zur Frühjahrstagung der Weltbank nach Washington. Dort unterhielt es sich unter anderem mit Weltbank-Präsident Jim Yong Kim. Thema der Gespräche war auch, wie bei Weltbank-Projekten Menschenrechte, Umweltfragen und soziale Gerechtigkeit stärker berücksichtigt werden können.Was aber  […]


Eine Familie der Lenca. Foto: Knut Hildebrandt
Honduras

Indigene Gemeinden gegen ein Staudammprojekt

von Knut Hildebrandt (Berlin, 23. Mai 2015, npl).- Von der Weltbank und anderen internationalen Entwicklungsbanken geförderte Projekte geraten immer mehr in die Kritik. Das ist mittlerweile auch bei den verantwortlichen Politikern angekommen. Im April flog Bundesentwicklungsminister Gerd Müller zur Frühjahrstagung der Weltbank nach Washington. Dort unterhielt es sich unter anderem mit Weltbank-Präsident Jim Yong Kim. Thema der Gespräche war auch, wie bei Weltbank-Projekten Menschenrechte, Umweltfragen und soziale Gerechtigkeit stärker berücksichtigt werden können. […]


Dominikanische Republik Guatemala Haiti Honduras Mexiko

onda-info 347

Hallo und herzlich willkommen zum ondainfo 347. Immer mehr Kinder und Jugendliche aus Zentralamerika sehen keine andere Perpektive für ihr Leben außer der Migration in die USA. Die Konsequenzen sind bitter. Die Dominikanische Republik schiebt Flüchtlinge aus Haiti in ihr Herkunftsland ab. Haiti selber hat sich immer noch nicht vom Erdbeben von vor 4 Jahren erholt.  […]


Cecop-Protestaktion (Archiv) / Bildquelle: kaosenlared
Mexiko

Staudamm La Parota: Cecop-Sprecher Marco Suástegui verhaftet

(Berlin, 23. Juni 2014, poonal).- Am 17. Juni verhaftete die Polizei in Acapulco Marco Antonio Suástegui, Sprecher des Ejido- und Gemeinderates gegen den Staudamm La Parota, Cecop (Consejo de Ejidos y Comunidades Opositoras a la presa La Parota). Bei der Verhaftung soll Suástegui brutal geschlagen worden sein. Innerhalb weniger Tage wurde er in drei verschiedene Gefängnisse verlegt. Derzeit befindet er sich im Hochsicherheitsgefängnis von Tepic im Bundesstaat Nayarit. […]


Chile

Staudammprojekt HidroAysén abgelehnt

von Coordinación Cono Sur (Buenos Aires, 11. Juni 2014, púlsar).- Nach einem sechsjährigen Rechtsstreit können soziale Organisationen einen Erfolg feiern: Die chilenische Regierung hat den Bau des Staudammprojekts HidroAysén im chilenischen Teil Patagoniens gestoppt. Umweltminister Badenier teilte mit, die Entscheidung sei gefallen, weil das Projekt keine Maßnahmen für die Entschädigung und Abmilderung von Umweltschäden zur Verfügung gestellt habe. Energieminister Máximo Pacheco erklärte, die Entscheidung betreffe lediglich dieses Projekt und habe keine Auswirkungen auf die „Energie-Agenda“. […]


Peru

Ashaninka-Aktivistin Ruth Buendía erhält Goldman-Umweltpreis

(Lima, 28. April 2014, servindi).- Ruth Buendía Mestoquiari, Aktivistin des indigenen Volkes der Ashaninka, ist für den diesjährigen Goldman-Preis ausgewählt worden. Der Goldman-Preis gilt als eine der wichtigsten Auszeichnungen für Engagement im Umweltsektor. Neben Buendía erhalten noch fünf weitere Personen in diesem Jahr den Preis. […]


AktivistInnen protestieren vor der Siemens-Hauptversammlung. Foto: Amerika21/Hondurasdelegation
Honduras

Proteste bei Siemens-Hauptversammlung

von Hondurasdelegation (München, 05. Februar 2014, amerika21.de).- Die Teilnehmer*innen der Aktionärs-Hauptversammlung des Siemenskonzerns sind am 28. Januar auf dem Weg zum Tagungsort in der Münchner Olympiahalle mit Protesten von Umweltschützer*innen und Menschenrechtler*innen konfrontiert worden. “Hände weg vom Regenwald”, “Stopp Belo Monte” und “Terror, Tote und Turbinen – Siemens verDAMMT Indigene in Honduras” war auf den Bannern der Demonstrant*innen zu lesen. Auf ihren Flugblättern erklärten die Vertreter*innen einer Koalition aus brasilianischen, US-amerikanischen, französischen und deutschen Organisationen, worauf ihr Protest zielt: Die Turbinenlieferungen des Siemens Joint Ventures Voith Hydro für die Staudämme Belo Monte in Brasilien und Agua Zarca in Honduras und die mit den Großprojekten verbundenen schweren Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörungen. In Belo Monte soll der drittgröße Staudamm der Welt entstehen, der Konflikt um Agua Zarca gilt als wichtigstes Beispiel für indigene Kämpfe in Honduras. […]


Indigene auf dem Rio Mazuni. Foto: CombateRacismoAmbiental/Audrey Butt Colson (CC BY-NC 2.5 BR)
Guyana

Staudammprojekt droht indigene Gemeinden zu überfluten

(Fortaleza, 18. November 2013, adital).- Zwei indigene Völker in Guyana werden durch den geplanten Bau eines Wasserkraftwerkes bedroht. Survival International hat einen Bericht der Anthropologin Audrey Butt Colson veröffentlicht. Unter dem Titel „Ausgebaggert, ausgetrocknet oder geflutet?“ („Dug out, dried out or flooded out?“) enthüllt die Wissenschaftlerin die Pläne der guyanischen Regierung für ein Projekt, das in den 1970er Jahren verworfen worden war. Sollte dieses nun realisiert werden, so verschwände das Land des indigenen Volkes der Akawaio und einer Gemeinde der Akeruna vollständig unter den Fluten des Río Mazaruni, auf dem ein Staudamm gebaut werden soll. […]


Polizei gegen Indigene im Konflikt um den Belo-Monte-Staudamm im Bundesstaat Pará. Foto: Amerika21/Ruy Sposati http://www.flickr.com/photos/55449636@N07/
Brasilien

Konflikt um indigene Territorien – FUNAI unter Druck

von Christian Russau (Brasília, 10. Juni 2013, amerika21.de).- Der Konflikt um die demarkierten indigenen Territorien in Brasilien nimmt an Schärfe zu. Im Bundesstaat Mato Grosso do Sul wurden innerhalb weniger Tage zwei Indigene der Gemeinschaft der Terena Opfer von Polizeikugeln, als besetzte Ländereien geräumt wurden, die sich zuvor Großgrundbesitzer angeeignet hatten. Wie erste Nachforschungen zu den Vorfällen ergaben, hat die Bundespolizei sich bei den Einsätzen „nicht an die Vorschriften gehalten“. […]