indigene Territorien


Honduras

Interview: 25 Jahre COPINH, 2 Jahre seit Berta Cáceres ´ Tod

Berta Zúñiga Cáceres, Tochter von Berta Cáceres und Koordinatorin vom Rat der Indigenen Völker von Honduras COPINH im Interview mit Colombia Informa. Sie erzählt über die aktuelle Lage in Honduras: Über Repressionen und Kämpfe, über Auswege und Alternativen. Über die Verteidigung von Territorien gegenüber dem Raubbau, Neo-Extraktivismus und die internationalistische Ausrichtung der Kämpfe. Und nicht zuletzt über den Stand des Gerichtsverfahrens im Mordfall Berta Cáceres. Die Umweltaktivistin wurde vor zwei Jahren am 3. März 2016 ermordet. […]


Die Bevölkerung aus dem Ejido Boca Chajul lebt mit der Ölpalme / Foto: Moysés Zúñiga Santiago, Mongabay/desinformemonos
Mexiko
Fokus: Buen Vivir und Nachhaltigkeit / Buen Vivir

Ölpalmen im mexikanischen Urwald auf dem Vormarsch (Teil 1) 1

Von Rodrigo Soberanes. (Mexiko-Stadt, 09. Dezember 2017, desinformemonos).- Der Palmanbau schreitet langsam aber stetig in dieser tropischen Region voran, die den größten Teil Südmexikos umfasst. Laut Zeugenaussagen, die Mongabay Latam gesammelt hat, haben sich die Palmplantagen auf diese Weise in den Bundesstaaten Veracruz, Quintana Roo, Tabasco, Oaxaca, Guerrero und Chiapas auf Ländereien ausgedehnt, auf denen Viewirtschaft betrieben wurde, auf Weidelang, Grasland oder heimlich abgeholzten Urwald und sie werden sich noch mehr ausdehnen, denn der Boden ist in diesen Bundesstaaten gut für den Palmambau geeignet. […]


Kolumbien

Sechs indigene Aktivist*innen und Menschenrechtsverteidiger*innen getötet

Von Ariana Pérez. (14. Dezember 2017, amerika 21).- Laut der indigenen Organisation ACIN sind in der Autonomieregion Cerro Tijeras am Wochenende sechs Menschenrechtsaktivist*innen erschossen worden. Die traditionellen Autoritäten informieren über eine dramatische Sicherheitslage und vermehrte Angriffe gegen Mitglieder der indigenen Gemeinschaften. […]


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Los geht’s mit einem Hinhörer.  Diesmal: „Erinnerung und Gerechtigkeit“. Weiter geht’s nach Honduras. Besorgt verfolgen wir die Nachrichten a nach den Präsidentschaftswahlen, bei denen der amtierende Präsident Juan Orlando Hernández zum Sieger erklärt wurde. Anschließend berichten wir aus dem Süden Argentiniens. Dort kämpfen die indigenen Mapuche seit vielen Jahren um ihr Land. Zum Schluss der Sendung: ein Gespräch mit einem indigenen Gemeindevertreter aus Kolumbien. […]


Indigener mit Protestplakat
Mexiko

Indigene in Oaxaca lehnen Megaprojekte ab

An der Küste Oaxacas, im Südwesten Mexikos, leben verschiedene indigene Gemeinden wie Mixtek*innen, Chatinos und auch Afro-Mexikaner*innen. Sie lehnen Projekte ab, die auf ihrem Land umgesetzt werden sollen und „Tod und Landraub mit sich bringen“ und sehen sich verpflichtet, ihr Land zu verteidigen. Das erklärte der Rat der Vereinten Gemeinden zur Verteidigung des Flusses Río Verde Copudever (Consejo de Pueblos Unidos en la Defensa del Río Verde). […]


Aktivist
Honduras
Fokus: Recht auf Stadt und Land / Derecho a la ciudad y tierra

Erneut indigener Aktivist ermordet

(Tegucigalpa, 18. Februar 2017, servindi/el libertador).- José de los Santos Sevilla, Angehöriger und Anführer der Tolupán, wurde in der Nacht des 17. Februar in Orica, 120 Kilometer nordwestlich der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa umgebracht. Die Täter*innen sind nicht bekannt. Wie der Bürgermeister der Gemeinde, Alexander Rodríguez, bestätigte, drangen fünf schwer Bewaffnete in Sevillas Haus im Viertel La Ceiba ein und töteten ihn mit mehreren Schüssen. Rodríguez bat den honduranischen Präsidenten Juan Hernández um Unterstützung, damit die entsprechenden Ermittlungen durchgeführt würden, da das Tatmotiv unbekannt sei.  […]


Indigene Frau protestiert
Peru
Fokus: Buen Vivir und Nachhaltigkeit / Buen Vivir

„Erdöl ist nicht gleichbedeutend mit Entwicklung“

2016 ist für die peruanische Umweltgeschichte aufgrund des Erdölvorkommens in den Amazonasgebieten ein einschneidendes Jahr gewesen. Die Flussgebiete der Flüsse Marañón (Amazonasregion) und Morona (Region Loreto) mitsamt den von ihrem Wasser abhängigen indigenen Gemeinden wurden einer unmittelbar bevorstehenden Ölverschmutzungsgefahr ausgesetzt. […]


Juan Ontiveros
Mexiko
Fokus: Recht auf Stadt und Land / Derecho a la ciudad y tierra

Weiterer Aktivist der Rarámuri ermordet

(Mexiko-Stadt, 9. Februar 2017, poonal).- Nur zwei Wochen nach der Ermordung des bekannten indigenen Umweltschützers Isidro Baldenegro López im nordmexikanischen Bundesstaat Chihuahua wurde mit Juan Ontiveros Ramos ein weiterer Verteidiger der Rechte der Rarámuri ermordet. Der 32-jährige Ontiveros, in seiner Gemeinde Choreachi Polizeibeauftragter, war mit seinem Bruder am 31. Januar im Landkreis Guadalupe y Calvo in einem Auto unterwegs, als er von einer Gruppe schwerbewaffneter Männer gestoppt wurde. Während der Bruder offenbar geschlagen und dann freigelassen wurde, nahmen die Männer Juan Ontiveros mit. Einen Tag später wurde seine Leiche gefunden.  […]