indigene Rechte


Kolumbien

Sechs indigene Aktivist*innen und Menschenrechtsverteidger*innen getötet

Von Ariana Pérez. (14. Dezember 2017, amerika 21).- Laut der indigenen Organisation ACIN sind in der Autonomieregion Cerro Tijeras am Wochenende sechs Menschenrechtsaktivist*innen erschossen worden. Die traditionellen Autoritäten informieren über eine dramatische Sicherheitslage und vermehrte Angriffe gegen Mitglieder der indigenen Gemeinschaften. […]


Argentinien Chile
Fokus: Erinnerung und Gerechtigkeit / Memoria y Justicia Recht auf Stadt und Land / Derecho a la ciudad y tierra

Patagonien: Kein Ende der Repression in Sicht: Mapuche-Gemeinschaft am Mascardi-See geräumt

(Mexiko-Stadt, 23. November 2017, desinformemonos).- Bei einem neuen Kapitel des sogenannten „Patagonien-Krieges“ der Regierungen in Chile und Argentinien gegen die Mapuche wurde nun eine weitere Mapuche-Gemeinschaft von Polizeikräften überfallen, die Bewohner*innen beschimpft, gedemütigt, geschlagen und verhaftet. Im Morgengrauen des 23. November vollzog die Polizei die Räumung eines Geländes, das etwa 35 Kilometer vom Zentrum von Bariloche entfernt bei Villa Mascardi im Nationalpark Nahuel Huapi liegt. […]


Eine Mole will die Gemeinde San Dionisio del Mar nicht, trotzdem gehen die Bauarbeiten weiter / Foto: Desinformemonos
Mexiko

San Dionisio del Mar: Ablehnung der geplanten Mole wegen fehlender Transparenz

(Mexiko-Stadt, 28. Juli 2017, desinformemonos).- Die Mitglieder der Gemeindeversammlung der Dörfer San Dionisio del Mar haben den Bau einer Mole am Strand von Copalito im Bundesstaat Oaxaca abgelehnt. Sie begründen dies mit fehlender Transparenz bezüglich des Baus, außerdem ignorierten die Verantwortlichen ihre Fragen. Dies sei eine Verletzung des Rechts auf vorherige Konsultation. […]


Die Rarámuri kämpfen um ihr Territorium und um ihren Wald / Foto: Contec
Mexiko

Rarámuri kämpfen um ihren Wald und ihr Territorium

Von Gerold Schmidt. (Mexiko-Stadt, 27. Mai 2017, poonal).- Die Gemeinde Bosques San Elias Repechique in der Sierra Tarahumara im Landkreis Bocoyna, Bundesstaat Chihuahua, wehrt sich gegen das Fällen Tausender Bäume auf ihrem angestammten Territorium. Die Rarámuri-Vertreter*innen klagen die mexikanische Umweltbehörde Profepa an, nur eine oberflächliche Kontrolle des Holzschlags durchzuführen und sich zu weigern, Gemeindemitglieder bei einer gründlichen Begehung des Territoriums zu begleiten. Das Umweltministerium Semarnat hat mehrere Genehmigungen für den Holzschlag im Einzugsgebiet der Gemeinde erteilt. Doch die Rarámuri machen geltend, dass dabei häufig weder vorgesehene Abstände zu Bächen und Quellen noch die vorgeschriebene Distanz zwischen den Bäumen eingehalten werden. […]


Mexiko Mittelamerika
Fokus: Kommunikation und Meinungsfreiheit / Comunicación y Libertad de Expresión

Nachrichtenagentur indigener Frauen NOTIMIA gegründet

(Mexiko-Stadt/Lima. 01. Mai 2017, cimac-noticias aliadas).-Am vergangenen 5. April wurde von der Vereinigung indigener Frauen Mittelamerikas in Mexiko offiziell die Agentur für Nachrichten zu Indígenas und Afrodescendents (NOTIMIA) gegründet. Die Agentur wird vom spanischen Kulturzentrum unterstützt und soll Themen von indigenen und Afrodescendent- Medienarbeiterinnen aus Lateinamerika sichtbar machen. Sie wird sich vor allem Genderfragen widmen. […]