Folter


Mexiko Bundespolizei jesus-villaseca-perez-CC BY-NC-SA 2.0-flickr
Mexiko

Bundesstaat Coahuila: Morde, Verschwindenlassen und Folter sollen vor den Internationalen Strafgerichtshof   vor kurzem aktualisiert!

(Mexiko-Stadt/Berlin, 23. Juli 2017, poonal).- Am 6. Juli übergab die Internationale Föderation für Menschenrechte FIDH (International Federation for Human Rights) gemeinsam mit mehr als 100 mexikanischen Organisationen dem Internationalen Strafgerichtshof in den Haag (IStGH) einen detaillierten Bericht* über die schwerwiegenden Verbrechen, die zwischen 2009 und 2016 im mexikanischen Bundesstaat Coahuila (im Nordosten des Landes an der Grenze zu Texas) begangen wurden. FIDH und mexikanische Organisationen, die in den Taten Verbrechen gegen die Menschlichkeit sehen, bitten den Internationalen Strafgerichtshof um eine Vorprüfung für die mögliche Einleitung eines Verfahrens in Den Haag. Der Bericht dokumentiert über 500 Fälle von willkürlicher Inhaftierung, Folter und gewaltsamen Verschwindenlassen als Teil eines systematischen Angriffs gegen die Zivilbevölkerung in diesem Bundesstaat. […]


Haftstrafen im Fall Alvaro Vallejos
Chile Deutschland

Wir dokumentieren: Berufungsgericht verhängt Haftstrafen gegen Mitglieder der Colonia Dignidad

Von FDCL (Pressemitteilung). (Santiago de Chile, 12.04.2017, FDCL).- Die chilenische Justiz hat gestern in zwei wichtigen Urteilen Haftstrafen gegen Mitglieder der Colonia Dignidad und des Diktatur-Geheimdienstes DINA verhängt. Die erste Kammer des Berufungsgerichts Santiago sprach auch den Opfern, bzw. ihren Angehörigen Entschädigungssummen zu. […]


Lateinamerika Argentinien Kolumbien Deutschland Mexiko Südamerika

onda-info 385

Hallo und Willkommen zum Onda Info 385! Unsere heutige Sendung beginnt mit einer Meldung aus Mexiko: In einer vor kurzem veröffentlichten Studie weist Amnesty International nach, daß in Mexiko sexuelle Gewalt gegen Frauen regelmäßig von sogenannten Sicherheitsorganen als Folterinstrument eingesetzt wird. Als nächstes folgt ein kurzer Bericht aus Berlin. Am 5. Juli war der argentinische Präsident Mauricio Macri bei Angela Merkel zum Staatsbesuch. Dagegen  […]


Chile Deutschland

Hungerstreik und symbolische Schließung der Colonia Dignidad: Angehörige von Verschwundenen protestieren im Vorfeld des Gauck-Besuchs

(Parral, 26. Juni 2016, fdcl).- Angehörige von Verschwundenen und Folterüberlebende haben am gestrigen Sonntag erneut an den Toren der Colonia Dignidad protestiert. Sie forderten Wahrheit und Gerechtigkeit sowie das Ende von touristischen Aktivitäten in der Deutschensiedlung. Etwa sechzig Personen befestigten Transparente in spanischer und deutscher Sprache mit der Aufschrift „Geschlossen wegen Menschenrechtsverletzungen“ am Eingangstor des Ortes, der sich heute „Villa Baviera“ nennt. […]


Argentinien Südamerika

Historische Urteile gegen Militärs der „Operation Condor“ in Argentinien

Von Denis Mainka. (29. Mai 2016, amerika21.de).- In Argentinien sind am Freitag ranghohe Militärfunktionäre für Verbrechen im Rahmen der Geheimoperation „Condor“ in den 1970er und 1980er Jahren zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Erstmals in der Geschichte beurteilt ein Gericht die Absprache der damaligen Militär-Diktatoren in Südamerika zu grenzüberschreitender Verfolgung und Mord von politischen Gegnern als Akt einer kriminellen Vereinigung. […]


Deutschland Mexiko

Wir dokumentieren: Offener Brief an Bundespräsident Gauck und Bundeskanzlerin Merkel

Sehr geehrter Herr Bundespräsident, sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, am 11. und 12. April treffen Sie den mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto in Berlin. Wir möchten Sie bitten, das Thema Menschenrechtsverletzungen in Mexiko dabei klar anzusprechen. Denn die Menschenrechtskrise in Mexiko hat katastrophale Ausmaße angenommen.  […]


mexiko marcha desaparecidos. Foto: Pulsar
Mexiko

Mütter von Vermissten verlangen Gerechtigkeit

(Rio de Janeiro, 11. Mai 2015, púlsar).- Im Rahmen der Feierlichkeiten zum Muttertag am 10. Mai 2015 zogen mehrere hundert Mütter verschwundener Mexikaner*innen durch die Hauptstadt des Landes. Sie erklärten, dass sie diesen Tag nicht feiern könnten und sich aus diesem Grund zusammengefunden hätten, um von den Behörden Gerechtigkeit und das Auffinden ihrer Kinder zu verlangen. […]


Mexiko

Folterprävention in Mexiko

In seinem im März vorgelegten Bericht stellt der UNO-Sonderberichterstatter für Folter Juan Méndez fest, dass in Mexiko Folter und Misshandlung in der Haft allgemein üblich sind und in der Regel straffrei bleiben. Juan Méndez betont weiter, daß es dabei keinen Unterschied gibt zwischen lokalen Polizeieinheiten, Sicherheitskräften der Bundesstaaten oder den der Zentralregierung unterstehenden Bundespolizisten. Auch das Militär greift auf Folter zurück, um Informationen von Festgenommenen  […]


Das Menschenrechtszentrum Paso del Norte. Foto: pbi
Mexiko

Kampf gegen Folter und Verschwindenlassen: Das Menschenrechtszentrum Paso del Norte

(Berlin, 11. Dezember 2014, poonal).- Das Menschenrechtszentrum Paso del Norte in Ciudad Juárez im nordmexikanischen Bundesstaat Chihuahua wurde 2001 von Priestern und Aktivist*innen gegründet. Oberstes Ziel der Organisation ist es, sich um die Ärmsten und verletzlichsten Menschen im Norden Mexikos zu kümmern. Die NGO ist vor allem mit dem Problemkomplex Folter und Verschwindenlassen befasst und unterstützt Opfer und deren Angehörige. Dafür hat Paso del Norte einige Psychologinnen, Anwältinnen und Soziologinnen im Team. Silvia Méndez ist seit 2004 Mitarbeiterin von Paso del Norte. Seit 2008 wurde Ciudad Juárez im Rahmen des Krieges gegen den Drogenhandel immer stärker militarisiert. Zwei Jahre später wurde die Armee durch Einheiten der Bundespolizei ersetzt. Damit hat sich die Situation in Ciudad Juárez und auch der Arbeitsschwerpunkt von Paso del Norte verändert, erzählt Silvia Méndez: […]


Deutschland Mexiko

Kampf gegen Folter und Verschwindenlassen: Das mexikanische Menschenrechtszentrum Paso del Norte

Das Menschenrechtszentrum Paso del Norte in Ciudad Juárez im nordmexikanischen Bundesstaat Chihuahua wurde 2001 von Priestern und Aktivisten gegründet. Oberstes Ziel der Organisation ist es, sich um die Ärmsten und verletzlichsten Menschen im Norden Mexikos zu kümmern. Die NGO ist vor allem mit dem Problemkomplex Folter und Verschwindenlassen befasst und unterstützt Opfer und deren Angehörige. Dafür hat Paso del Norte einige Psychologinnen, Anwältinnen und Soziologinnen  […]


mexiko chiapas tortura. Foto: Adital
Mexiko

Frayba: Folter in den Gefängnissen von Chiapas

(Fortaleza, 23. April 2014, adital).- Das Zentrum für Menschenrechte Fray Bartolomé de las Casas Frayba meldet, dass in den Gefängnissen des Bundesstaats Chiapas Indígenas diskriminiert und angegriffen werden. Diese würden aber die Folter, die Misshandlungen und die grausamen und entwürdigenden Strafen nicht anzeigen, da sie Angst vor Vergeltungsmaßnahmen gegen sich und ihre Verwandtschaft fürchten. Die Organisation stützt sich dabei auf Aussagen ehemaliger Häftlinge. Sie legt dar, dass die Justiz Ermittlungen und die Strafverfolgung der Verantwortlichen unterlasse, selbst wenn die Fälle angezeigt würden. […]


Streik der Hafenarbeiter / medio a medio
Chile

Hafenarbeiter*innen beenden Streik für Arbeitsrechte

(Concepción, 05. April 2013, medio a medio-telesur-poonal).- Die Arbeiter*innen des chilenischen Unternehmens Ultraport in Puerto Angamos (Mejillones) beendeten nach erfolgreichen Verhandlungen am Freitagabend ihren seit 21 Tagen anhaltenden Streik für bessere Arbeitsbedingungen. Unter anderem hatten die Arbeiter*innen gefordert, dass ihnen die gesetzlich zustehende Pausenzeit gewährleistet und ihnen ein Pausenraum zum Essen zur Verfügung gestellt wird. […]