Amazonas


Peru

Radio vom Panamazonischen Sozialforum

Vom 28.4. bis 1.5. war der NPLA zu Gast beim 8. Panamazonischen Sozialforum in Tarapoto, Peru.  Zusammen mit tausenden Aktivistinnen und Aktivisten aus Lateinamerika. Hier geht’s zu unserer onda-Sendung von der spannenden Veranstaltung: https://www.npla.de/podcast/onda-info-407-especial-vom-panamazonischen-sozialforum-in-tarapoto/


npla
Peru

Panamazonas-Sozialforum wird vorbereitet – auch in Bagua 1

Die Vorbereitungen zum VIII. Panamazonas-Sozialforum FOSPA ( VIII Foro Social Panamazónico), das Ende April im peruanischen Tarapoto stattfindet, laufen auf Hochtouren. Mehrere Aktivitäten finden in der Gegend um Bagua statt, in dem es 2009 Unruhen mit 34 Toten, den sogenannten „Baguazo“, gegeben hat. Wie das örtliche Vorbereitungskomitee des FOSPA nach einem Treffen am 23. Februar mitteilte, sind mehrere Aktivitäten geplant. Dazu gehört eine Vorab-Eröffnung des Forums an der Stelle, an der es 2009 zu den Zusammenstößen zwischen Polizisten und hauptsächlich indigenen Anwohner*innen gekommen war, die für Bestürzung in Peru gesorgt hatten. […]


Indigene Frau protestiert
Peru

„Erdöl ist nicht gleichbedeutend mit Entwicklung“

2016 ist für die peruanische Umweltgeschichte aufgrund des Erdölvorkommens in den Amazonasgebieten ein einschneidendes Jahr gewesen. Die Flussgebiete der Flüsse Marañón (Amazonasregion) und Morona (Region Loreto) mitsamt den von ihrem Wasser abhängigen indigenen Gemeinden wurden einer unmittelbar bevorstehenden Ölverschmutzungsgefahr ausgesetzt. […]


Brasilien Knast
Brasilien

Tragödie mit Ankündigung: Massaker in Gefängnissen 1

Zwischen dem 1. und 2. Januar 2017 sind 56 Gefangene in Brasilien ums Leben gekommen, nachdem es zu Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Banden im Gefängniskomplex von Anisio Jobim am Rande von Manaus, der Hauptstadt des nordwestlichen Bundesstaates Amazonas, gekommen war. Vier Tage später wurden 33 Gefängnisinsassen in der Haftanstalt Agricola Monte Cristo in Boa Vista, der Hauptstadt des Bundesstaates Roraima im Norden des Landes, ermordet. […]


Peru

Indigene leiden unter Ölpest

(Mexiko-Stadt, 14. Februar 2016, desinformémonos).- Wieder hat es in Peru eine Ölpest gegeben. Am 25. Januar liefen rund 2.000 Barrel Erdöl in den Fluss Marañón im peruanischen Amazonasgebiet, von dem tausende Indigene abhängig sind. Das Erdöl wird vom Staatsbetrieb Petroperú gefördert, der sich nach Angaben der Indigenen nicht an die Vorschriften halte. “Etwa 80 indigene Gemeinden und Dörfer der Amazonasregion  […]


peru La Pampa. Foto: Servindi/MAAP
Peru

Satellitenbilder zeigen Entstehung eines illegalen Bergbaugebietes

(Lima, 03. November 2015, servindi).- Eine neue Satellitenaufnahme beweist die Entstehung eines neuen, illegalen Godabbaugebietes im peruanischen Amazonasbecken. Zu sehen ist, dass illegale Bergarbeiter*innen in der Pufferzone zu dem Tambopata-Naturreservat RNTMB (Reserva Nacional Tambopata) in der Region Madre de Dios im Südosten Perus in weniger als zwei Monaten eineinhalb Hektar Wald abgeholzt haben. Die betroffene Fläche von der Größe zweier Fußballfelder befindet sich in dem unter dem Namen „La Pampa“ bekannten Gebiet, welches bereits früher Aufmerksamkeit erlangte durch von verschiedenen Medien veröffentlichte Bilder, die die Zerstörung durch illegalen Goldbergbau zeigten. […]



Menschenrechte 2015

Peru: Cocoma-Indigenas mit Flussgeistern gegen Schwimmbagger

Millionen von Bewohner*innen des Amazonas leiden unter Klimawandel, Abholzung und Artensterben. Wenn überhaupt über sie berichtet wird, dann tauchen sie höchstens als Opfer auf; als edle Wilde im Dschungel oder entwurzelte Tagelöhner*innen in den Provinzstädten. Dabei ist der Alltag im Amazonas äußerst vielschichtig. Und Indigenas sind alles andere als passive Zuschauer*innen, wenn sie ihr Land und ihre Kultur bedroht sehen. Unser Beitrag kommt aus dem  […]


Ecuador
Menschenrechte 2015

Ecuador: Gutes Leben statt schwarzem Gold

Ecuador war lange Zeit bekannt als die Nachspeisennation. Doch Bananen und Kakao wurden in den 1970er Jahren von einem anderen Exportschlager verdrängt. Erdöl. Diktatoren, Neoliberale, Sozialisten des 21. Jahrhunderts – sie alle feierten und feiern das schmutzige Schmiermittel nationaler Entwicklung. Doch welcher Nation eigentlich? Ecuador hat sich 1996 mit einer Verfassungsreform zum plurinationalen Staat erklärt. Indigenas werden seitdem eine Vielzahl von Kollektivrechten garantiert. Mehr als  […]


Bolivien Lateinamerika Mexiko Peru

onda-info 363

Hallo und Willkommen zum onda-info 363! Nach einer Nachricht über Einschüchterungen von Aktivistinnen und Aktivisten in Mexiko hört ihr zwei frischgebackene Beiträge aus unserer aktuellen Serie über Menschenrechte: Millionen von Bewohnern und Bewohnerinnen des Amazonas leiden unter Klimawandel, Abholzung und Artensterben. Wenn überhaupt über sie berichtet wird, dann tauchen sie höchstens als Opfer auf; als edle Wilde im Dschungel oder entwurzelte Tagelöhner*innen in den Provinzstädten.  […]


Die Rechte der Indigenen Brasiliens werden oft weiterhin mit Füßen getreten. Foto: Adital
Brasilien

Amazonasgebiet: Selbstbedienungsladen für die ganze Welt?

von Egydio Schwade* (Fortaleza, 30. April 2015, adital).- Spanier, Portugiesen, Holländer, Engländer – die Invasoren des Amazonasgebietes von 1540 bis zum Ende der Kolonialzeit Brasiliens, ebenso wie die ihnen folgenden Machthaber*innen in der Region hatten, bis zum heutigen Tag, nichts anderes im Sinn als einzufallen, zu verwüsten, die Reichtümer aufzuspüren und zu plündern. Die Menschen, die im Amazonasgebiet leben, sind nur nützlich, wenn sie akzeptieren, dass sie Sklav*innen der Invasor*innen sind, ihnen Nahrungsmittel und ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen. Die in Brasilien unter dem Namen PEC 215 diskutierte Verfassungsänderung zielt darauf ab, den indigenen Völkern die Herrschaft über ihr angestammtes Land zu entreißen, um sie an die zahlreichen gierigen Interessenten zu übergeben. […]