Mexiko Amlo in Chiapas: Nachricht an die EZLN
Die Tojolabal-Gemeinde Guadalupe Tepeyac in Chiapas ist emblematisch. Nicht umsonst schickte Präsident Andrés Manuel López Obrador am 6. Juli von dort eine Botschaft an die Zapatist*innen. Vor etwa 300 …
Universeller Frieden und Gerechtigkeit ist dann gegeben, wenn Menschenrechte umfassend gewahrt sind und die Demokratie durch Partizipation und Empowerment gestärkt ist. Aber auch Erinnerungskultur, juristische Aufklärung und Aufarbeitung von Verbrechen sind unabdingbar, wenn wir in friedlichen Gesellschaften leben wollen. Doch noch immer herrscht in vielen Ländern Lateinamerikas Straflosigkeit, besonders hoch ist sie in Mexiko und Kolumbien. Verbrechen gegen Frauen und soziale Aktivist*innen bleiben zumeist straflos und laden somit ein, wiederholt zu werden. Die Aufklärung von Femiziden, Morden an Umweltaktivist*innen oder über den Verbleib von „verschwundenen“ Migrant*innen findet meistens nicht statt. Mutige und auch verzweifelte Menschen übernehmen hier die Aufgabe des Staates. Sie nehmen die Suche nach Verschwundenen selbst in die Hand und bitten die Gesellschaft mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen um Unterstützung. Was unternehmen die Angehörigen von Opfern angesichts der staatlichen Tatenlosigkeit? Welche Erfolge konnten sie erzielen und welche Rückschläge mussten sie einstecken? Wie wird den Opfern der Diktaturen und staatlicher Verbrechen gedacht und wo wird die Vergangenheit gerne unter den Teppich gekehrt oder gar verherrlicht?
Das Nachhaltigkeitsziel 16 sieht auch vor, illegale Finanz- und Waffenströme zu verringern. Werden deutsche Waffen dann nicht mehr in Mexiko morden?
Was verschiedene Menschen, Vertreter*innen von Projekten, Sprecher*innen unterschiedlichster Bewegungen oder Institutionen in Lateinamerika dazu sagen findet ihr hier:
Die Tojolabal-Gemeinde Guadalupe Tepeyac in Chiapas ist emblematisch. Nicht umsonst schickte Präsident Andrés Manuel López Obrador am 6. Juli von dort eine Botschaft an die Zapatist*innen. Vor etwa 300 …
Der mexikanische Präsident versicherte: „Nie zuvor haben die autochthonen Völker soviel Aufmerksamkeit wie jetzt erfahren.“ Die vorrangige Zielgruppe der Sozialprogramme seien die indigenen Völker. …
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Am 28. Mai griffen zwei Polizeieinheiten die Mapuche-Gemeinde Antonio Calbún an und schossen um sich. Verständigt hatte sie ein Großgrundbesitzer, dessen Ländereien auf Mapuche-Gebiet liegen. Seit Januar …
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Im jahrelangen Konflikt um das Bergbauprojekt Las Bambas sind 115 Gemeindemitglieder, die von ihrem Recht auf Protest Gebrauch gemacht haben, angeklagt. Auch Haftbefehle wurden ausgestellt. Damit soziale …
Häufige Angriffe und Drohungen gegen soziale Anführer*innen in Kolumbien haben die Regierung von Iván Duque dazu veranlasst, die Schaffung von Sondergerichten anzukündigen, die diese Fälle strafrechtlich …
Die Sicherheitsministerin Patricia Bullrich hat eine Resolution unterzeichnet, die den Einsatz elektronischer, angeblich nicht-tödlicher Waffen durch die Bundespolizei legitimiert. Ismael Jalil erklärte …
Die Situation für Umweltaktivist*innen in Lateinamerika wird zunehmend unsicherer. In den letzten zehn Jahren wurden in Lateinamerika insgesamt 1.179 Angriffe auf Umweltaktivist*innen verzeichnet. Das legt …
900 Pemonen-Indigene aus 14 venezolanischen Gemeinden sollen aus der Provinz Bolívar nach Brasilien geflohen sein. Das teilte der Indigenen-Beauftragte der venezolanischen NGO Foro Penal, Olnar Ortiz, auf …
Guatemala befindet sich im Wahlkampf. Im Juni werden ein Präsident oder eine Präsidentin und ein neues Parlament gewählt. Im März hatte die ehemalige Vorsitzende des Obersten Gerichtshofes und angesehene …
Kolumbiens Präsident Iván Duque hat sein Vetorecht gegen Teile des 2016 vereinbarten Friedensvertrags mit der ehemaligen Farc-Guerilla eingesetzt. Das Eingreifen des Präsidenten und der Regierungspartei …
Lateinamerika ist für Umweltaktivistinnen und -aktivisten weltweit die unsicherste Region. Die Naturschutz-NGO Global Witness zählt in der Region jedes Jahr etwa 200 Morde an Personen, die sich für den …
Umweltaktivistinnen und -aktivisten leben gefährlich. Lateinamerika ist für sie weltweit die unsicherste Region. Ob im mexikanischen Bergland, im honduranischen Regenwald oder an der chilenischen …
In der Absicht, eine demokratische Haltung zu zeigen, verkündet der mexikanische Präsident AMLO, dass er zu allen Projekten eine Befragung durchführen werde. Und zwar seine Regierungsbefragungen, die weder …
Am Mittwoch, 23. Januar 2019, wurde in der peruanischen Hauptstadt Lima auf der Plaza San Martín ab sechs Uhr abends abermals zum Kampf aufgerufen. Und das wird nicht das letzte Mal gewesen sein, denn Peru …
„Es stimmt vielleicht, dass eine Waffe alleine nicht morden kann. Doch es steht fest, dass es ohne eine Waffe noch viel schwieriger ist, jemandem das Leben zu nehmen.“ Über das Vorhaben der …
Wie bekannt, hat Präsident Andrés Manuel López Obrador am 3. Dezember die Schaffung einer Wahrheitskommission angekündigt, um den Verbleib der 43 Lehramtsstudenten von Ayotzinapa aufzuklären. Die …
Weniger als ein Jahr vor den geplanten Präsidentschaftswahlen in Bolivien hat das Oberste Wahlgericht TSE (Tribunal Supremo Electoral) entschieden, dass Evo Morales und Álvaro García Linera sich als …
Brian Eduardo Elvir Flores ist 24 Jahre alt. Er stammt aus Choluteca, Honduras, und gehört zu den ersten, die sich auf den Weg machten. Er war bereits dabei, als sich die Karawane mit zuerst 160 …
„Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen“ schaffen und erhalten ist ein UN-Ziel für Nachhaltige Entwicklung. Laut UN-Generalsekretär Antonio Guterres sogar das erste und wichtigste. Genau …
Die derzeitige argentinische Regierung ist -seit der Rückkehr zur Demokratie- für die meisten Tötungen durch staatliche Sicherheitskräfte verantwortlich. Jetzt wurde unter der verantwortlichen …