Lateinamerika Angriffe auf Land-Aktivistinnen nehmen zu
Die Angriffe auf Menschenrechtsaktivistinnen nehmen zu. Besonders betroffen: Umweltschützerinnen und Verteidigerinnen geschützter Gebiete.
Universeller Frieden und Gerechtigkeit ist dann gegeben, wenn Menschenrechte umfassend gewahrt sind und die Demokratie durch Partizipation und Empowerment gestärkt ist. Aber auch Erinnerungskultur, juristische Aufklärung und Aufarbeitung von Verbrechen sind unabdingbar, wenn wir in friedlichen Gesellschaften leben wollen. Doch noch immer herrscht in vielen Ländern Lateinamerikas Straflosigkeit, besonders hoch ist sie in Mexiko und Kolumbien. Verbrechen gegen Frauen und soziale Aktivist*innen bleiben zumeist straflos und laden somit ein, wiederholt zu werden. Die Aufklärung von Femiziden, Morden an Umweltaktivist*innen oder über den Verbleib von „verschwundenen“ Migrant*innen findet meistens nicht statt. Mutige und auch verzweifelte Menschen übernehmen hier die Aufgabe des Staates. Sie nehmen die Suche nach Verschwundenen selbst in die Hand und bitten die Gesellschaft mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen um Unterstützung. Was unternehmen die Angehörigen von Opfern angesichts der staatlichen Tatenlosigkeit? Welche Erfolge konnten sie erzielen und welche Rückschläge mussten sie einstecken? Wie wird den Opfern der Diktaturen und staatlicher Verbrechen gedacht und wo wird die Vergangenheit gerne unter den Teppich gekehrt oder gar verherrlicht?
Das Nachhaltigkeitsziel 16 sieht auch vor, illegale Finanz- und Waffenströme zu verringern. Werden deutsche Waffen dann nicht mehr in Mexiko morden?
Was verschiedene Menschen, Vertreter*innen von Projekten, Sprecher*innen unterschiedlichster Bewegungen oder Institutionen in Lateinamerika dazu sagen findet ihr hier:
Die Angriffe auf Menschenrechtsaktivistinnen nehmen zu. Besonders betroffen: Umweltschützerinnen und Verteidigerinnen geschützter Gebiete.
Menschenrechtsverteidigerinnen müssen mit Anfeindungen und Angriffen rechnen, ohne auf staatliche Sicherheitsgarantien hoffen zu können.
Die De-facto-Regierung hat in kürzester Zeit ein Klima der Angst geschaffen und stempelt pauschal Menschen zu Terroristen.
Der Umweltschützer Pablo López Alavez sitzt seit neun Jahren in Mexiko in Haft, weil er sich gegen Waldrodung in der Sierra Norte gewehrt hat.
Die De-Facto-Regierung will angeblich nur Neuwahlen in die Wege leiten. Dabei arbeitet sie an der systematischen Demontage des plurinationalen Staats.
Indigene Frauen verteidigen den Kampf des bolivianischen Volkes gegen den Staatsstreich und beziehen Stellung zur Position der feministischen Anthropologin Rita Segato.
Rita Segato über „stereotype und groteske“ Positionen und die Schwierigkeiten, sich in Argentinien kritisch über Evo Morales zu äußern.
Die aktuellen Streiks und Proteste in Kolumbien haben viele Gründe. Präsident Iván Duque wird vorgeworfen, den Aufschrei des Volkes zu ignorieren.
In Santiago fand ein neuer Generalstreik statt. Trotz angekündigter Reformen sind die Proteste nicht zu stoppen. Piñeras Antwort ist noch mehr Repression.
Wir sind nicht mehr die Schafherde, die einfach ruhig weitertrottet. Chile braucht Veränderungen und Politiker, die diese Aufgabe erfüllen können.
Kann ein Anhänger von Diktatoren und Folter, der Verachtung gegenüber Homosexuellen, Frauen und Minderheiten schürt, zum Präsidenten gewählt werden? Ja.
Die Kralle der Charrúa bezieht sich auf einen zentralen Aspekt der uruguayischen Geschichte, über den nicht gern gesprochen wird: “Charrúa” ist der Name der größten Indígena-Ethnie des …
In Bolivien haben Polizei und Armee am Dienstag, 19. November, mindestens sechs Demonstrant*innen erschossen und Dutzende weitere verletzt. Das ist bereits das zweite Massaker gegen Anhänger*innen von Evo …
Adriana Guzman: Was hier passiert, ist ein Staatsstreich, Militärs und Polizei schüchtern die sozialen Verbände ein. Wir möchten, dass ihr das weitergebt.
Bei den Wahlen in Bolivien am 20. Oktober ging Präsident Evo Marales als Sieger hervor. Inzwischen hat die Organisation Amerikanischer Staaten Unregelmäßigkeiten bei der Auswertung der Wahlergebnisse …
Nach 580 Tagen Haft hat der brasilianische Ex-Präsident Lula da Silva am 8. November das Gefängnis verlassen. Erleichterung mischt sich mit harscher Regierungskritik.
Seit der Wahl am 20. Oktober ist in Bolivien ein offener Machtkampf ausgebrochen. Die regierende Partei „Bewegung zum Sozialismus“ hat Präsident Morales zum Sieger ausgerufen. Auf der Straße wird …
Aus tiefer Empörung und Schmerz über das, was in Chile passiert, habe ich entschieden, diesen Brief zu schreiben. Herr Präsident, die Chileninnen und Chilenen sagen laut und deutlich: Es reicht, …
Hoy vamos a hablar de Jair Bolsonaro, el controversial presidente brasileño. Cómo surge, bajo qué circunstancias? cuáles son las estrategias de las cuales se sirve la extrema derecha actual para conseguir …
Am 11. September 1973 wurde in Chile die demokratische Regierung Salvador Allendes und der Unidad Popular nach nur drei Jahren durch einen Staatsstreich jäh beendet. Das putschende Militär erhielt …
„La garra Charrúa“ es el siguiente programa de Radio Matraca. Fuimos a buscar pistas indígenas al interior profundo del Uruguay. En el Arroyo Salsipuedes grande, el 11 de abril de 1831 se desató …
Die zapatistische Bewegung wächst: „Wir sprechen heute zu euch, um euch mitzuteilen, dass wir neue Caracoles und weitere Zapatistische Rebellische Autonome Landkreise in neuen Gebieten im Südosten von …