Chiapas


Honduranerin bei Zwischenstop in Huixtla - Foto Wolf-Dieter Vogel
Honduras Mexiko

Mit Flip-Flop unterwegs nach Norden – Interview mit Wolf-Dieter Vogel zur Karawane der Geflüchteten in Mexiko

Um die 7000 aus Honduras geflüchtete Menschen sind zu Fuß auf dem Weg nach Norden. Ihr Ziel: die USA. Momentan sind sie im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas. Wolf-Dieter Vogel ist dahin gefahren, wo diese Menschen gerade sind. Er hat auch Irineo Mujica getroffen, der mit der Menschenrechtsorganisation Pueblos Sin Fronteras  Migrant*innen in der Region unterstützt.  […]


Mirant*innen
Honduras Mexiko

Mexikanische Bundespolizei setzt Tränengas gegen Migrant*innen ein

Die mexikanische Bundespolizei hat im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas mehr als 2.000 honduranische Migrant*innen mit Tränengas daran gehindert, weiter auf mexikanisches Gebiet vorzudringen. Zuvor hatten die Honduraner*innen eine Polizeikette an der Grenze nach Guatemala und einen Metallzaun auf mexikanischem Gebiet durchbrochen. Als der Metallzaun niedergerissen wurde, riefen hunderte Migrant*innen „und es geht doch“. Mehrere Menschen wurden durch die Hitze und das Gedränge ohnmächtig und wurden von Anwohner*innen mit Wasser versorgt. […]


Mexiko

Vermisste europäische Radler tot aufgefunden

Die Leiche des deutschen Radfahrers Holger Franz Hagenbusch wurde im Bundesstaat Chiapas im Süden Mexikos gefunden, teilten die Behörden mit. Hagenbusch war vor über zwei Wochen von seinem Bruder als vermisst gemeldet worden. Er wurde in derselben Schlucht gefunden, in der zuvor bereits die Leiche des polnischen Radfahrers Crzysztof Chmielewski entdeckt worden war. […]


Aldama
Mexiko

Indigene Gemeinden in Chiapas unter Beschuss

Im Landkreis Aldama im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas, in der Nähe des zapatistischen Regierungszentrums Oventic, schwelt seit Februar ein Konflikt um Einfluss und Land, bei dem vermehrt auch hochkalibrige Schusswaffen eingesetzt werden: Bisher wurden drei Menschen erschossen und hunderte vertrieben. Seit dem 15. April befinden sich mehrere Gemeinden in Aldama praktisch täglich unter Beschuss, wie das Menschenrechtszentrum Fray Bartolomé de las Casas (Frayba) mitteilt. Der Pressemitteilung zufolge seien bereits mehrere Familien vor den Schüssen in die Berge oder andere Dörfer geflohen.  […]


Mexiko

Bericht vom Zapatistinnentreffen in Chiapas

Politik, Sport und Kultur standen im Mittelpunkt des dreitägigen “Ersten Internationalen Politischen, Sportlichen und Kulturellen Treffens für Frauen, die kämpfen”, das vom 8. bis zum 10. März 2018 im Süden Mexikos stattfand. Die Zapatistas hatten Frauen aus aller Welt zu dem Treffen in dem selbstverwalteten Bezirk Morelia in den Bergen von Chiapas eingeladen. Ihre Motivation: sie wollten der ersten indigenen Präsidentschaftskandidatin  […]


Vertriebene Chiapas
Mexiko

Vertriebene in Chiapas kehren in die Ungewissheit zurück

Etwa 4.000 aus der Gemeinde Chalchihuitán im südmexikanischen Chiapas vertriebene Indigene sind am 2. Januar in ihre Häuser zurück gekehrt, obwohl dort weiterhin bewaffnete Gruppen aktiv sind. Die Indigenen machen daher die Regierung Bundesstaates Chiapas und die mexikanische Bundesregierung verantwortlich, sollte es zu einem Angriff auf die Familien kommen. Wie die Gemeindepfarrer Marcelo Pérez Pérez, aus Simojovel und Sebastián López López aus Chalchihuitán erklärten, erfolge die Rückkehr nicht, weil die Sicherheit wieder hergestellt worden sei. Vielmehr seien die Vertriebenen nicht mehr in der Lage, unter prekären Bedingungen und weit entfernt von ihren Feldern zu leben. […]


Demonstration Chicomuselo
Mexiko

Demonstration gegen Bergbau in Chiapas 1

Im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas nahmen am 2. Oktober etwa 5.000 Menschen an einem großen „Protestmarsch gegen Bergbau und Landraub“ durch die Gemeinde Chicomuselo teil. Sie protestierten dagegen, dass der Staat, gemeinsam mit Bergbauunternehmen, mit „Repression, Einschüchterungen, Drohungen, Haftstrafen bis hin zu Morden“ gegen Landverteidiger*innen und ihre Netzwerke in den Gemeinden von Chiapas vorgehe. […]


Fischerin
Mexiko

Chiapas: Als die Erde bebte und aus dem Boden Wasser sprudelte

Paredón ist ein Fischerort in der Gemeinde Tonalá und ist einer der Orte, der während des Erdbebens am 7. September am Stärksten beschädigt worden ist. Paredón, der Fischerort mit 6.000 Einwohner*innen, befindet sich nur 88 Kilometer vom Epizentrum des Bebens entfernt, welches eine Stärke von 8,2 Grad auf der Richterskala erreichte. In Paredón wurden schätzungsweise 300 Häuser beschädigt. Sie verfügen weder über Entwässerungssysteme, noch über Trinkwasser und inzwischen funktioniert selbst der Stromanschluss nicht mehr. […]


Mexiko

Lehrkräfte protestieren weiter

Noch immer protestieren Mexikos Lehrer*innen des Nationalen Dachverbands der Bildungsarbeiter*innen CNTE (Coordinadora Nacional de Trabajadores de la Educación) in den südlichen Bundesstaaten Chiapas und Oaxaca gegen die umstrittene Bildungsreform. […]


Kanada Mexiko Mittelamerika USA
Fokus: Würdige Arbeit / Trabajo digno

Arbeitsmigrantinnen in Mittelamerika genießen keinen rechtlichen Schutz

Von Angélica Jocelyn Soto Espinosa. (Mexiko-Stadt, 29. Februar 2016, cimac).- In Mexiko, Guatemala, El Salvador, Honduras oder Nicaragua existieren keinerlei arbeitsrechtliche Regelungen für die Beschäftigung im Ausland, die den Frauen, die temporär zum Arbeiten in die USA oder nach Kanada wollen, irgendwelche Rechte einräumt. Das hat der Bericht „Einstellungsregeln: Herkunftsländer“ deutlich gemacht. Besonders gefährdet sind demnach Indígenas und andere schutzbedürftige Gruppen.  […]


Mexiko

EZLN: Staatsbeamte berauben Indigene

(Oaxaca, 23. Februar 2016, educaoaxaca).- In einem neuen Kommuniqué, welches von den EZLN-Subcomandantes Moisés und Galeano unterzeichnet wurde, werden drei Vorkommnisse aus indigenen Gemeinden im Chiapas wiedergegeben. Der erste Bericht bezieht sich auf eine nicht-zapatistische Gemeinde in der Nähe von La Realidad. Demnach drohen die Staatsbeamt*innen damit, die Gemeinde zugunsten eines Tourismus-Projektes zu enteignen. Dem Kommuniqué zufolge sollen die Beamt*innen den Indigenen gesagt  […]


Bildquelle: http://www.autistici.org

San Andrés: 20 Jahre später

von Luis Hernández Navarro (Mexiko-Stadt, 26. Januar 2016, La Jornada).- Vor 20 Jahren, am 16. Februar 1996, wurden in San Andrés Sakam’chén de los pobres die Abkommen von San Andrés über Indigene Rechte und Kultur unterschrieben. Ohne Fototermin setzten Zapatist*innen und Bundesregierung ihre Unterschrift unter die ersten substantiellen Vereinbarungen, die sich auf die Ursachen bezogen, die zum  […]


Mexiko

22 Jahre Kampf: Botschaft der EZLN

(Lima, 01. Januar 2016, servindi).- Die Zapatistische Armee der Nationalen Befreiung EZLN (Ejército Zapatista de Liberación Nacional) hat am 1. Januar 2016 eine Erklärung veröffentlicht, mit der sie an den 22. Jahrestag des Aufstandes erinnerte, der am 1. Januar 1994 im mexikanischen Bundesstaat Chiapas begann. Dieses Datum wird von der EZLN als Beginn des Krieges gegen das Vergessen angesehen. Die Erklärung  […]


Beerdigung der Opfer des Massakers von acteal / Foto: acteal.blogspot.de
Mexiko
Fokus: Menschenrechte 2015

Acteal: Opfer des Massakers fordern vor CIDH Prozess gegen Ex-Präsident Zedillo

von Ángeles Mariscal (Mexiko-Stadt, 28. Oktober 2015, cimac).- Überlebende des Massakers von Acteal, einer Ortschaft in der Gemeinde Chenalhó im mexikanischen Bundesstaat Chiapas, lehnten während einer Anhörung in Washington eine gütliche Einigung mit der mexikanischen Regierung ab. Sie wiederholten vor der Interamerikanischen Kommission für Menschenrechte CIDH (Comisión Interamericana de Derechos Humanos) ihre Forderung nach einer strafrechtlichen Verfolgung verschiedener Personen wegen des am 22. Dezember 1997 verübten Massaker an 45 Indigenen. Strafrechtlich belangt werden sollen ihrer Meinung nach unter anderem Ex-Präsident Ernesto Zedillo, der Ex-General der 7. Militärregion, Mario Renán Castillo, und der Ex-Gouverneur des Bundesstaates Chiapas, Julio César Ruiz Ferro. […]