Chiapas


Demonstration Chicomuselo
Mexiko

Demonstration gegen Bergbau in Chiapas 1

Im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas nahmen am 2. Oktober etwa 5.000 Menschen an einem großen „Protestmarsch gegen Bergbau und Landraub“ durch die Gemeinde Chicomuselo teil. Sie protestierten dagegen, dass der Staat, gemeinsam mit Bergbauunternehmen, mit „Repression, Einschüchterungen, Drohungen, Haftstrafen bis hin zu Morden“ gegen Landverteidiger*innen und ihre Netzwerke in den Gemeinden von Chiapas vorgehe. […]


Fischerin
Mexiko

Chiapas: Als die Erde bebte und aus dem Boden Wasser sprudelte

Paredón ist ein Fischerort in der Gemeinde Tonalá und ist einer der Orte, der während des Erdbebens am 7. September am Stärksten beschädigt worden ist. Paredón, der Fischerort mit 6.000 Einwohner*innen, befindet sich nur 88 Kilometer vom Epizentrum des Bebens entfernt, welches eine Stärke von 8,2 Grad auf der Richterskala erreichte. In Paredón wurden schätzungsweise 300 Häuser beschädigt. Sie verfügen weder über Entwässerungssysteme, noch über Trinkwasser und inzwischen funktioniert selbst der Stromanschluss nicht mehr. […]


Mexiko

Spenden für Erdbebenopfer in Mexiko

In der Nacht vom siebten auf den achten September bebte vor der Küste Mexikos die Erde. Die Erdstöße waren bis nach Mexiko-Stadt zu spüren. Am stärksten betroffen sind jedoch die südmexikanischen Bundesstaaten Chiapas und Oaxaca. Da staatliche Hilfe die zum Teil abgelegenen Gemeinden kaum erreicht, organisieren zivilgesellschaftliche Organisationen unabhängig von staatlichen Institutionen Hilfe für die notleidende Bevölkerung. Wer sie bei ihren Bemühungen  […]


Kanada Mexiko Mittelamerika USA
Fokus: Würdige Arbeit / Trabajo digno

Arbeitsmigrantinnen in Mittelamerika genießen keinen rechtlichen Schutz

Von Angélica Jocelyn Soto Espinosa. (Mexiko-Stadt, 29. Februar 2016, cimac).- In Mexiko, Guatemala, El Salvador, Honduras oder Nicaragua existieren keinerlei arbeitsrechtliche Regelungen für die Beschäftigung im Ausland, die den Frauen, die temporär zum Arbeiten in die USA oder nach Kanada wollen, irgendwelche Rechte einräumt. Das hat der Bericht „Einstellungsregeln: Herkunftsländer“ deutlich gemacht. Besonders gefährdet sind demnach Indígenas und andere schutzbedürftige Gruppen.  […]


Mexiko

EZLN: Staatsbeamte berauben Indigene

(Oaxaca, 23. Februar 2016, educaoaxaca).- In einem neuen Kommuniqué, welches von den EZLN-Subcomandantes Moisés und Galeano unterzeichnet wurde, werden drei Vorkommnisse aus indigenen Gemeinden im Chiapas wiedergegeben. Der erste Bericht bezieht sich auf eine nicht-zapatistische Gemeinde in der Nähe von La Realidad. Demnach drohen die Staatsbeamt*innen damit, die Gemeinde zugunsten eines Tourismus-Projektes zu enteignen. Dem Kommuniqué zufolge sollen die Beamt*innen den Indigenen gesagt  […]


Bildquelle: http://www.autistici.org

San Andrés: 20 Jahre später

von Luis Hernández Navarro (Mexiko-Stadt, 26. Januar 2016, La Jornada).- Vor 20 Jahren, am 16. Februar 1996, wurden in San Andrés Sakam’chén de los pobres die Abkommen von San Andrés über Indigene Rechte und Kultur unterschrieben. Ohne Fototermin setzten Zapatist*innen und Bundesregierung ihre Unterschrift unter die ersten substantiellen Vereinbarungen, die sich auf die Ursachen bezogen, die zum  […]


Mexiko

22 Jahre Kampf: Botschaft der EZLN

(Lima, 01. Januar 2016, servindi).- Die Zapatistische Armee der Nationalen Befreiung EZLN (Ejército Zapatista de Liberación Nacional) hat am 1. Januar 2016 eine Erklärung veröffentlicht, mit der sie an den 22. Jahrestag des Aufstandes erinnerte, der am 1. Januar 1994 im mexikanischen Bundesstaat Chiapas begann. Dieses Datum wird von der EZLN als Beginn des Krieges gegen das Vergessen angesehen. Die Erklärung  […]


Beerdigung der Opfer des Massakers von acteal / Foto: acteal.blogspot.de
Mexiko
Fokus: Menschenrechte 2015

Acteal: Opfer des Massakers fordern vor CIDH Prozess gegen Ex-Präsident Zedillo

von Ángeles Mariscal (Mexiko-Stadt, 28. Oktober 2015, cimac).- Überlebende des Massakers von Acteal, einer Ortschaft in der Gemeinde Chenalhó im mexikanischen Bundesstaat Chiapas, lehnten während einer Anhörung in Washington eine gütliche Einigung mit der mexikanischen Regierung ab. Sie wiederholten vor der Interamerikanischen Kommission für Menschenrechte CIDH (Comisión Interamericana de Derechos Humanos) ihre Forderung nach einer strafrechtlichen Verfolgung verschiedener Personen wegen des am 22. Dezember 1997 verübten Massaker an 45 Indigenen. Strafrechtlich belangt werden sollen ihrer Meinung nach unter anderem Ex-Präsident Ernesto Zedillo, der Ex-General der 7. Militärregion, Mario Renán Castillo, und der Ex-Gouverneur des Bundesstaates Chiapas, Julio César Ruiz Ferro. […]


Der hinterlassene Zettel mit der Aufschrift:
Mexiko

Angriffe auf Büros der Nichtregierungsorganisation SIPAZ

von educa (Oaxaca-Stadt-Berlin, 20. August 2015, educa-poonal).- Zwischen dem 14. und dem 17. August hat es zwei Angriffe auf die Büros der Organisation Internationaler Friedensdienst SIPAZ (Servicio Internacional para la Paz) in San Cristóbal de las Casas (Bundesstaat Chiapas) gegeben. Die Organisation hob hervor, dass „wir sehr in Sorge sind, dass diese Angriffe das Ziel haben zu verstehen zu geben, dass sie Zugang zu unseren Büros haben. Wir gehen nicht davon aus, dass es sich um gewöhnliche Kriminalität handelt“. […]


alt
Mexiko

Wahltag 7. Juni: Repräsentationskrise

von Luis Hernández Navarro (Mexico-Stadt, 07. Juni 2015, la jornada).- Die mexikanische Bundespolizei tötete an diesem Sonntag den jungen Mann Antonio Vivar Díaz. Er war nicht der einzige, der von den Sicherheitskräften in dem Ort Tlapa attackiert wurde. Mindestens vier weitere Personen wurden schwer verletzt. Antonio war Vater eines achtmonatigen Kindes. Er absolvierte das letzte Jahr des Studienganges Integrale Gemeindebasierte Entwicklung an der  […]


Wegen Ernteausfällen dürften aus Mexiko dieses Jahr weniger Kaffeebohnen kommen / Foto: Kaffeeröstung, Fernando Messino, CC BY-NC-SA 2.0, flickr
Mexiko

Kaffeekrise in Mexiko

(Berlin, 18. September 2014, poonal).- Die mexikanische Kaffee-Ernte wird in diesen Jahr voraussichtlich so niedrig ausfallen wie seit 43 Jahren nicht mehr. Schätzungen gehen von nur 3 bis 3,5 Millionen Quintales (Säcke a 46 Kilo) aus. Ein wesentlicher Grund: Im Bundesstaat Chiapas, dem Hauptanbaugebiet des Kaffees, ist etwa die Hälfte der Pflanzen vom Rostpilz befallen ist. Der sogenannte Kaffeerost hat sich auch auf Pflanzungen in den Bundesstaaten Oaxaca und Veracruz ausgebreitet. Über das Auftauchen der Plage in der Region wurde bereits vor zwei Jahren berichtet, auch Mittelamerika und Kolumbien sind betroffen. […]