Lateinamerika Zuwenig Schutz vor Gewalt für Minderjährige
Gewalt gegen Minderjährige: Mehr als 53.000 Kinder und Jugendliche wurden in sieben Jahren in Lateinamerika und der Karibik ermordet.

In Zeiten globaler Krisen und gesellschaftlicher Spaltung sind konstruktiver Journalismus und lösungsorientierte entwicklungspolitische Bildungsarbeit wichtiger denn je. Menschenrechte geraten weltweit durch politische Entwicklungen und soziale Medien unter Druck. Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 sowie Klima- und Umweltschutzziele verlieren an Aufmerksamkeit. Viele sorgen sich um soziale und demokratische Errungenschaften. Hier setzt der NPLA mit dem Projekt „Kompass durch die Krise “ an. Wir zeigen in journalistischen Formaten und Bildungsangeboten Parallelen zwischen Europa und dem Globalen Süden auf – mit Fokus auf Lateinamerika. Unser Ziel: Komplexe Themen verständlich und lebensnah erklären, um Menschen zur Teilhabe und Mitgestaltung einer friedlichen und demokratischen Welt zu motivieren.

Gewalt gegen Minderjährige: Mehr als 53.000 Kinder und Jugendliche wurden in sieben Jahren in Lateinamerika und der Karibik ermordet.
Der rechte zukünftige Präsident Chiles, José Antonio Kast, hat sein Kabinett vorgestellt. Darunter sind zwei Pinochet-Anwälte sowie eine Evangelikale als Frauenministerin.
Die Waldbrände in den zentralchilenischen Regionen Biobío und Ñuble haben sich auf mehr als 25.000 Hektar ausgebreitet. Nach offiziellen Angaben kamen mindestens 19 Menschen ums Leben.
Die US-Regierung setzt die Vergabe von Einwanderungsvisa an Bürger*innen aus 75 Ländern aus. Neben Brasilien, Kolumbien und Uruguay sind auch 14 Länder aus Mittelamerika und der Karibik betroffen.
Juan Carlos Monsalve, Jahrgang 1975, ist Informatiker und Professor an der Universidad Bolivariana de Venezuela. Er ist verheiratet, Vater von zwei Kindern und war über viele Jahre in leitenden Funktionen im …
Ex-Polizist Claudio Crespo wurde vom Vorwurf der rechtswidrigen Polizeigewalt freigesprochen. Menschenrechtsinitiativen reagieren empört.
Für die Präsidentschaftswahlen am 12. April in Peru haben sich über 30 Kandidat*innen registriert. Umfragen zufolge wünschen sich 51 % der Peruaner*innen einen Präsidenten „wie Bukele“.
Trotz der Einigung in Bolivien zwischen der Regierung und dem Gewerkschaftsdachverband COB dauerten die sozialen Unruhen in verschiedenen Teilen des Landes zunächst an.
Nach massivem Bienensterben untersucht eine Arbeitsgruppe über 15.000 betroffene Stöcke. Pestizide wurden gefunden, ein eindeutiger Zusammenhang fehlt jedoch.
CELS und andere lateinamerikanische Menschenrechtsorganisationen fordern eine internationale Antwort auf die US-Intervention in Venezuela.
Die verheerenden Waldbrände im südargentinischen Patagonien haben bislang 12.000 Hektar Land vernichtet. Die Regierung macht die indigenen Mapuche verantwortlich – die reagieren empört.
Der bolivianische Gewerkschaftsdachverband COB fordert mit Straßenblockaden die Rücknahme eines Dekrets, das Subventionen für Treibstoff aufgehoben hat.
Der kolumbianische Staatschef Gustavo Petro plant, sich mit der venezolanischen Interimspräsidentin Delcy Rodríguez zu treffen. Zuvor hatte er mit US-Präsident Trump telefoniert.
Das Jahr 2026 beginnt in Ecuador mit Spannungen, drängenden sozialen Forderungen und zunehmender Gewalt. Wie sich Stabilität und Gerechtigkeit erreichen lassen, bleibt unklar.
Nach 48 Stunden Machtvakuum übernimmt die bisherige Vizepräsidentin die Führung des Landes. Maduro und Cilia Flores plädieren auf nicht schuldig.
Die Niederlage der Linken bei der chilenischen Präsidentschaftswahl beweist die Unfähigkeit der Regierung, eine Nachfolge aufzubauen und Kontinuität zu gewährleisten.
Den US-Angriff auf Venezuela als Bruch der UN-Charta und als Verbrechen zu bezeichnen, ist keine politische Meinung, sondern nüchterne Rechtslage.
Trump ist hochzufrieden mit der Entführung von Präsident Maduro: Kein US-Soldat sei zu Schaden gekommen. Er wirft ihm Korruption und Drogenschmuggel vor.