Brasilien Neuer Gesundheitsminister, alte Probleme
Bei über 1.800 Coronatoten pro Tag bekommt Brasilien jetzt den vierten Gesundheitsminister seit Beginn der Pandemie. Ändern dürfte sich wenig.
Bei über 1.800 Coronatoten pro Tag bekommt Brasilien jetzt den vierten Gesundheitsminister seit Beginn der Pandemie. Ändern dürfte sich wenig.
Die ehemalige Interimspräsidentin Jeanine Áñez wurde in Bolivien verhaftet. Ihr und 14 weiteren ehemaligen Funktionär*innen wird „Aufstand und Terrorismus“ vorgeworfen.
Brasilien hat die tödlichste Woche seit Beginn der Coronapandemie verzeichnet. Das weist auf einen Kontrollverlust über die Ausbreitung des Virus hin.
Die Proteste in Paraguay dauern an. Sie richten sich gegen Korruption und Missmanagement der Regierung im Zusammenhang mit der Coronakrise.
El 8M se vivió en Berlín a través de una serie de actividades descentralizadas debido a las restricciones vigentes por la pandemia. A pesar de que una manifestación multitudinaria no estaba planeada, la …
Mit der neuen Zeitschrift sollen feministische Stimmen diversifiziert und demokratisiert werden. Die ersten Beiträge sind bereits online.
Die Verurteilung des brasilianischen Ex-Präsidenten Lula da Silva ist annulliert. Nicht nur die Linken jubeln – auch Bolsonaro freut sich.
José Mujica über die Entscheidung des Gerichts: „Manchmal braucht es etwas länger, bis die Wahrheit ans Licht kommt, aber besser spät als nie.“
Bei den Parlaments- und Kommunalwahlen Ende Februar im zentralamerikanischen El Salvador konnte Präsident Nayib Bukele seine Macht ausbauen.
In einer Wahl, deren Ergebnis als historisch angesehen wird, hat El Salvadors Präsident Bukele eine große Mehrheit in der Legislative erhalten.
Kurz vor den geplanten Demonstrationen am 8. März hat die Stadtverwaltung von Mexiko-Stadt hohe Metallzäune vor dem Nationalpalast aufstellen lassen.
Feministische Verbände rufen zu Großdemonstrationen auf. Die Forderung: sofortige Abschaffung des Patriarchats und die Umsetzung von Frauen*rechten
„Die Krise hat genderbedingte Unterschiede auf dem Arbeitsmarkt verschärft, Millionen Frauen aus dem Job gedrängt und frühere Erfolge zunichte gemacht.“
Menschen mit Uterus geben Tausende von Pesos für Menstruationsartikel aus. Kostenlose Binden und Tampons wären ein Akt der Gerechtigkeit.
Das Parlament verabschiedete in erster Beratung die Reform des Organgesetzes über das Recht von Frauen auf ein gewaltfreies Leben.
Die schwierigsten Hürden auf dem Weg zur Gleichberechtigung: geschlechtlich motivierte Gewalt und unbezahlte Care-Arbeit.
Soziale Verbände fordern mit Nachdruck: Geschlechtlich motivierte Gewalt gegen Frauen* muss zum nationalen Notstand erklärt werden.
Am 2. März jährt sich der Mord an der indigenen Führungsperson und Menschenrechtsverteidigerin Berta Cáceres zum fünften Mal. Angehörige fordern weiterhin Aufklärung.
Die Konsultationen zur Bergbauindustrie brachten eindeutige Ergebnisse: Über 80% stimmen gegen Minenprojekte und für den Schutz der Umwelt.
Der Sturm auf das Kapitol in den USA hat auch in Brasilien schlimme Befürchtungen geweckt. Plant Bolsonaro den Aufbau einer eigenen Miliz?
Ökofeminismus sei die revolutionäre Praxis unserer Zeit, so die indische Philosophin Vandana Shiva. Fakt ist: Viele Initiativen zum Schutz des Wassers und der Luft wurden von Frauen angestoßen.
Zum Internationalen Tag der Muttersprache am 21. Februar erinnern sich indigene Familien an ihre Angehörigen, die gewaltsam verschwundengelassen wurden.