NGO


Argentinien

Alle 30 Stunden wird eine Frau ermordet

(Buenos Aires, 15. März 2016, telesur).- Die Femizidrate in Argentinien ist erschreckend hoch: Laut einer Studie der Organisation La Casa del Encuentro* wird alle dreißig Stunden eine Frau umgebracht. Zwischen 2008 und Oktober 2015 wurden im gesamten Land 2.041 Frauenmorde registriert. […]


Das Menschenrechtszentrum Paso del Norte. Foto: pbi
Mexiko

Kampf gegen Folter und Verschwindenlassen: Das Menschenrechtszentrum Paso del Norte

(Berlin, 11. Dezember 2014, poonal).- Das Menschenrechtszentrum Paso del Norte in Ciudad Juárez im nordmexikanischen Bundesstaat Chihuahua wurde 2001 von Priestern und Aktivist*innen gegründet. Oberstes Ziel der Organisation ist es, sich um die Ärmsten und verletzlichsten Menschen im Norden Mexikos zu kümmern. Die NGO ist vor allem mit dem Problemkomplex Folter und Verschwindenlassen befasst und unterstützt Opfer und deren Angehörige. Dafür hat Paso del Norte einige Psychologinnen, Anwältinnen und Soziologinnen im Team. Silvia Méndez ist seit 2004 Mitarbeiterin von Paso del Norte. Seit 2008 wurde Ciudad Juárez im Rahmen des Krieges gegen den Drogenhandel immer stärker militarisiert. Zwei Jahre später wurde die Armee durch Einheiten der Bundespolizei ersetzt. Damit hat sich die Situation in Ciudad Juárez und auch der Arbeitsschwerpunkt von Paso del Norte verändert, erzählt Silvia Méndez: […]


Deutschland Mexiko

Kampf gegen Folter und Verschwindenlassen: Das mexikanische Menschenrechtszentrum Paso del Norte

Das Menschenrechtszentrum Paso del Norte in Ciudad Juárez im nordmexikanischen Bundesstaat Chihuahua wurde 2001 von Priestern und Aktivisten gegründet. Oberstes Ziel der Organisation ist es, sich um die Ärmsten und verletzlichsten Menschen im Norden Mexikos zu kümmern. Die NGO ist vor allem mit dem Problemkomplex Folter und Verschwindenlassen befasst und unterstützt Opfer und deren Angehörige. Dafür hat Paso del Norte einige Psychologinnen, Anwältinnen und Soziologinnen  […]


Deutschland Honduras Kolumbien Lateinamerika Mexiko

onda-info 345

Hallo und willkommen zum onda-info 345! Nach einer Meldung zu weiteren Mordenin Honduras geht es zunächst mal wieder um Mexiko. Das Menschenrechtszentrum Paso del Norte in Ciudad Juárez im nordmexikanischen Bundesstaat Chihuahua wurde 2001 von Priestern und Aktivisten gegründet. Oberstes Ziel der Organisation ist es, sich um die Ärmsten und verletzlichsten Menschen im Norden Mexikos zu kümmern. Die NGO ist vor allem mit dem Problemkomplex  […]


Transparent vom 6. indigenen Marsch 2007. Foto: Flickr/tekove katu (CC BY-NC 2.0)
Bolivien

Streit um Abkommen zwischen Indigenen und Ölkonzernen

von Arturo Fernández und Redaktion, Tarija (La Paz, 22. September 2014, bolpress/poonal).- Ende 2010 wurde in Bolivien ein wohl einmaliges Abkommen geschlossen: Die Interessenvertretung der Guaraní in der Region Itika Guasú im Department Tarija, APG-IG, hat ein Abkommen mit Repsol zur Ausbeutung der Erdgasvorkommen auf ihrem Territorium geschlossen. Das Abkommen kam mit Hilfe der Menschenrechts-NGO Nizkor zustande. Vertreter*innen der Bundes- und Provinzregierung fühlten sich übergangen, auch einigen Medien war das Abkommen ein Dorn im Auge. Sie bemängelten unter anderem, dass der genaue Wortlaut bis vor kurzem unveröffentlicht war. Die massive Kritik und einige Ungereimtheiten führten schließlich zur Spaltung der APG-IG: Im Juni 2014 wurde der bisherige Vorsitzende Never Barrientos abgewählt und durch Hugo Arebayo ersetzt. […]


Uruguays Präsident Jose Mujica findet die Pressefreiheit
Uruguay

Die Guten, Schlechten und Gemeinen

(Montevideo, 15. März 2013, la diaria).- Die internationalen Medien haben dem uruguayischen Präsidenten José Mujica in den letzten Monaten viel Aufmerksamkeit geschenkt. Der Großteil der Berichterstattung hat sich dabei auf seinen “bescheidenen” Lebenstil und seine philosophischen Forderungen konzentriert.   […]


Kolumbien

Freilassung von Geiseln der FARC geplant

(Venezuela, 08. März 2012, telesur).- In Kolumbien hat am 8. März ein hochrangiges Treffen stattgefunden, um die Planung für die Freilassung von Geiseln der FARC (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia) voranzubringen. An der Versammlung nahmen der brasilianische Botschafter, eine Abordnung des Internationalen Roten Kreuzes und der kolumbianische Vize-Verteidigungsminister Jorge Enrique Bedoya teil. […]


Festnahme in Haiti. Foto: UN Photo/Logan Abassi
Haiti

Haiti: Das lukrative Geschäft des Wiederaufbaus

von Otramérica (Fortaleza, 18. Januar 2012, adital).- Die Art und Weise, wie die Zusammenarbeit in Haiti seit dem Erdbeben umgesetzt wird, ist ein Skandal. Trotz der fehlenden Transparenz in der Verwaltung geleingt es einer neuen Untersuchung eine Verflechtung aus privaten Geschäften, kolonialen Praktiken, mangelnder Effizienz und Diskriminierung nachzuweisen. Eine Katastrophe ist demnach eine „gute Gelegenheit“ dafür, Geschäfte zu machen. […]


Foto: Frabuleuse, Flickr
Ecuador

Goodbye, Conservation International

von Eduardo Tamayo G. (Quito, 16. September 2011, alai/poonal).- Die US-amerikanische Nicht-Regierungsorganisation Conservation International (CI) darf keine Aktivitäten mehr in Ecuador durchführen. Dies verfügten vor wenigen Tagen das Außenministerium und die Fachbehörde für internationale Zusammenarbeit des Landes. CI wird von multinationalen Unternehmen gesponsert und arbeitet mit Programmen von USAID und der Weltbank zusammen. […]


alt
Mexiko

Neue Regierung in Oaxaca will Menschenrechte schützen

von Nadia Altamirano Díaz (Mexiko-Stadt, 07. Januar 2011, cimac).- Die neue Regierung in Oaxaca hat sich zum Schutz der Menschenrechte bekannt, indem auf Erlass des Gouverneurs Gabino Cué eine Sonderkommission für Menschenrechte gegründet wurde. Diese tritt an die Stelle der alten Menschenrechtskommission, welche dem Innenministerium unterstand. […]


Brasilien

Menschenrechtler*innen prangern Folter in brasilianischen Gefängnissen an

In brasilianischen Gefängnissen wird gefoltert. Was Menschenrechtler*innen seit langen anprangern, steht jetzt auch in einem Untersuchungsbericht, den die Gefängnispastorale der katholischen Kirche veröffentlicht hat. Doch weder Behörden noch die politisch Verantwortlichen zeigen Interesse, sich mit der Frage der Menschenrechte in Haftanstalten zu beschäftigen. Im Gegenteil, auf den Vorwurf seitens der UNO, dass in brasilianischen Haftanstalten systematisch gefoltert wird, antwortete der Staat, dass  […]


Lateinamerika

Zehn Schlüsselherausforderungen für die Meinungsfreiheit in Lateinamerika

(Guatemala-Stadt, 06. April 2010, cerigua).- Lateinamerikanische Bürger*innen werden fortwährend in ihrer Ausübung der Meinungsfreiheit und des Rechts auf Information gehindert. Das erklärten kürzlich Sprecher*innen der Regionalen Allianz der lateinamerikanischen und karibischen Gruppierungen der IFEX (International Freedom and Expression eXchange). Dies geschehe unter Anderem über direkte oder indirekte Übergriffe wie Druck seitens der Regierungen, Gewalt gegen Journalist*innen, Diskriminierung beim Zugang zu Kommunikationsmedien und wirtschaftlichen Druck, der die Unabhängigkeit der Medien gefährde. IFEX ist eine NGO, die sich weltweit für Meinungsfreiheit einsetzt. […]


Guatemala

Die Opfer aus der Anonymität herausholen

von Danilo Valladares (IPS)(Montevideo, 11. Januar 2010, comcosur).- Von 1960 bis 1996 wurde Guatemala von einem Bürgerkrieg zermürbt. Nun will eine NGO die Identität Tausender Opfer klären, die während des Krieges verschwanden oder ermordet wurden. Ihre sterblichen Überreste sollen untersucht und ihre Identität durch Vergleiche mit der DNA von Angehörigen der Opfer bestimmt werden. Nach Angaben der Wahrheitskommission CEH (Comisión para el Esclarecimiento Histórico) forderte der bewaffnete Konflikt zwischen dem guatemaltekischen Militär und der linksgerichteten Guerilla etwa 150.000 Todesopfer. Weitere 45.000 Menschen verschwanden spurlos. […]


Honduras

Todesdrohungen gegen Instituts-Mitarbeitende

von gf(Buenos Aires, 08. August 2009, púlsar).- Am Donnerstag den 6. August gingen beim honduranischen Institut für ländliche Entwicklung IHDER (Instituto Hondureño de Desarrollo Rural) Todesdrohungen gegen die Mitarbeitenden des Instituts ein. Man werde den Vorsitzenden Oscar Puerto Posas und die anderen Mitarbeitenden des Instituts „mit Kugeln durchlöchern“, hieß es in der Drohankündigung. […]


Erdölförderung bedroht Indígenas in selbstgewählter Isolation

(Lima, 06. Mai 2009, noticias aliadas).- Indígenas der Gruppe murunahua, die in selbst gewählter Isolation im peruanischen Departement Ucayali, an der Grenze zu Brasilien, leben, sind durch ein Erdölförderprojekt in ihrer Existenz bedroht. Das kolumbianische, mehrheitlich in Staatsbesitz befindliche Unternehmen Ecopetrol will in bälde mit Erkundungen zur Erdölförderung in einem Gebiet beginnen, das Ecopetrol von der peruanischen Regierung zur Nutzung zugesprochen wurde. […]


Peru

Proteste peruanischer Indígenas im Amazonas gehen weiter

(Fortaleza, 24. April 2009, adital-poonal).- Die Proteste peruanischer Indígenas aus dem Amazonasgebiet gehen weiter (siehe Poonal Nr. 842). Wie die NGO Survival International meldete, hat eine große Anzahl von Indígenas einen der größten Zuflüsse des Amazonas, den Napo, blockiert. Sie protestieren damit gegen die Verletzung ihrer Rechte durch Erdölfirmen und die peruanische Regierung. […]