Argentinien 75 Jahre nach dem Massaker von Rincón Bomba
Am 10. Oktober jährte sich mit dem Massaker von Rincón Bomba der Genozid an der indigenen Gruppe der Pilagá. Der Fall ist bis heute unsichtbar und nicht aufgearbeitet.
Am 10. Oktober jährte sich mit dem Massaker von Rincón Bomba der Genozid an der indigenen Gruppe der Pilagá. Der Fall ist bis heute unsichtbar und nicht aufgearbeitet.
In der Coronapandemie wurden gesellschaftliche Unterschiede erneut sichtbar. Indigene Gruppen blieben bei den Coronapolitiken weitgehend außen vor.
Gerhard Mücke, Führungsmitglied der Colonia Dignidad, stirbt, ohne Informationen über Diktaturverbrechen preiszugeben. Chiles Regierung will Verschwundene nun mit einem nationalen Aktionsplan …
Personen, die bei den öffentlichen Protesten Menschenrechtsverletzungen erlitten haben, sollen künftig eine vom Innenministerium bewilligte Rente erhalten.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sagt in Mexiko deutsche Hilfe bei der Suche nach den offiziell über 100.000 Verschwundenen zu.
Die Provinz Darién an der Grenze zu Kolumbien gilt als gefährliches Gebiet, jährlich sterben dort Dutzende Migrant*innen. Nun hat es bei einem Überfall einen Toten und Verletzte gegeben.
Das erste offizielle feministische Radio von Mexiko-Stadt, Violeta Radio, gibt Frauen eine Stimme. Gründerin María Eugenia Chávez berichtet.
Zu diesem 20. Geburtstag vom Women in Exile e.V. kamen Frauen aus der ganzen Welt. Antje Vieth war vor Ort.
Bis zu 20.000 Kinder und Babys wurden während der Pinochet-Diktatur irregulär von europäischen und nordamerikanischen Familien adoptiert. Heute suchen die Adoptierten nach Antworten.
Das onda-info 543 berichtet über sogenannte Opferzonen in Chile und einen Workshop mit Freiwilligen aus Lateinamerika zum Thema „Lebensmittel retten“
Nach jahrelangem Stillstand nimmt die brasilianische Justiz wieder Ermittlungen gegen VW auf. Es geht um die Mitschuld an einem System von Sklavenarbeit, Ausbeutung und Mord.
Seit 1995 bieten mexikanische und internationale Menschenrechtsbeobachter*innen Gemeinden in Chiapas Schutz. Doch nach zahlreichen Drohungen musste ein Beobachtungscamp nun abgebrochen werden.
Das salvadorianische Parlament hat den Ausnahmezustand zum zweiten Mal verlängert. Fast 40.000 Menschen wurden inhaftiert, internationale Organisationen beklagen Menschenrechtsverletzungen.
Nach „Mining Secrets“ fordern Kunden des Bergbauunternehmens Solway Erklärungen für die Verletzung der Rechte indigener Gemeinschaften – manche entschlossener als andere.
Zusammenfassung der Veranstaltung „Migration in Zentralamerika in Zeiten der Pandemie “ zur Fotoausstellung mit Pablo Allison.
Abseits der Schuldenkrise, die das politische Geschehen im Land bestimmt, legt Amnesty Argentinien den Menschenrechtsbericht für 2021 vor – ein Überblick.
Der von Regierung Bukele und Kongress verhängte Ausnahmezustand gegen die Maras zeigt seine Wirkung: NGOs beklagen Menschenrechtsverletzungen, Medien kritisieren Zensur.
Nach der Verhängung des Ausnahmezustands droht El Salvadors Präsident Bukele den Banden nun mit weiteren harten Konsequenzen.
Zwölf Jahre hat der Politologe Jan Stehle zur deutschen Sektensiedlung Colonia Dignidad geforscht. Nun ist seine Dissertation über die Verstrickungen der bundesdeutschen Außenpolitik und Justiz als Buch …
onda-info 533: Zum internationalen Weltfrauentag dem 8. März haben wir Aktivistinnen in Bolivien, in Costa Rica und Migrat*innen aus Lateinamerika besucht
Im Bundesstaat Oaxaca haben Unbekannte ein Attentat auf Edgar Martín Regalado, einen renommierten Menschenrechtsverteidiger der Gemeinde Unión Hidalgo, verübt.
Honduras hat ab dem 27. Januar eine neue Präsidentin. Ob es tatsächlich gelingt, ihrer Regierung einen neuen Kurs zu geben, bleibt abzuwarten.