Lateinamerika 2020: ein schwieriges Jahr für antikapitalistische Bewegungen
2020: Die Pandemie und massive staatliche Repression zwangen die Bewegungen allenthalben zum Rückzug. Trotz allem gab es einige erwähnenswerte Highlights.
2020: Die Pandemie und massive staatliche Repression zwangen die Bewegungen allenthalben zum Rückzug. Trotz allem gab es einige erwähnenswerte Highlights.
Seit Anfang September gab es neun Verletzte bei Angriffen von Paramilitärs auf die indigene Gemeinde von Aldama im mexikanischen Bundesstaat Chiapas.
Im onda-info 502 berichten wir über Gewalt und Vertreibung im Chiapas, die Wasserversorgung in Cochabamba und ein Frauen-Radio aus Kolumbien.
Als Folge der Kolonisierung entstand die Gaucho-Kultur aus dem Zusammentreffen indigener Bewohner*innen mit europäischen Einwander*innen.
Am 3. Dezember wurde der indigene Anführer Miguel Tapí im Schutzgebiet Bahía Solano im nordkolumbianischen Department Chocó von Paramilitärs erschossen.
Im Rahmen des globalen Aktionsplans „Internationale Dekade der Indigenen Sprachen 2022-2032“ sollen indigene Vertreter*innen für eine internationale Arbeitsgruppe benannt werden.
Die mexikanische Regierung solle eine Verfassungsreform durchführen, damit indigene Gemeinschaften als Rechtssubjekte anerkannt werden.
Der mexikanische Präsident López Obrador plant eine Schnellzugtrasse durch den Isthmus von Tehuantepec. Laut Indigenen gefährdet das Mensch und Natur.
Illegale bewaffnete Gruppen drangen am 26. September in das indigene Reservat Inda Sabaleta ein, töteten fünf und verschleppten 40 Mitglieder der indigenen Awá-Gemeinde.
Das Corona-Virus ist längst in allen Ecken Lateinamerikas präsent. Wir haben uns umgehört, wie die Bewohner*innen des Amazonas vom Corona-Virus überrascht worden sind und wie sie sie versuchen ihre …
Preta Ferreira, Aktivistin der Obdachlosenbewegung MSTC in Brasilien, spricht über die Bolsonaro-Regierung, ethnische Diskriminierung und die Pandemie.
Die Interamerikanische Menschenrechtskommission (CIDH) äußerte sich besorgt über die aktuelle Situation. Die UN schicken ihren Sonderberichterstatter für indigene Völker.
Nota zu Polizeigewalt im argentinischen Chaco und in Mexiko, Beitrag zu Pharma-Industrie und Lithium-Abbau in Bolivien und verrückte Musik.
Diversität kann für viele Dinge stehen, z.B. für Radio Wayna Tambo, einer der größten freien Sender der unabhängigen indigenen Medienszene Boliviens. Außerdem: Interview mit dem Rapper Sumay der …
Während Bolsonaro nach wie vor von einer „kleinen Grippe“ spricht, fürchten indigene Gemeinden eine rasante Ausbreitung der Pandemie mit schweren Folgen.
Die indigenen Munduruku haben selbst ihre eigenen Übersetzungen zum Coronavirus durchgeführt. Eigentlich wäre das die Aufgabe des Amtes für Indigene Gesundheit SESAI gewesen.
Der indigene Radiosender FM QADHUOQTE versucht der indigenen Gemeinschaft Qadhuoqte in der argentinischen Großstadt Rosario öffentlich Gehör zu verschaffen.
Ixcateco ist eine indigene Sprache im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca. Sie wird nur noch von sechs Personen gesprochen und steht daher kurz davor, auszusterben.
Mara Puntano ist Journalistin und Anwältin aus Salta. Sie beschreibt das Leben der Wichí-Gemeinden in Salta im Nordwesten Argentiniens und spricht von Genozid.
Die südmexikanische Gemeinde Capulálpam de Méndez hat erfolgreich gegen die Erteilung mehrerer Bergbaukonzessionen auf ihrem Territorium geklagt.
Der evangelikale Pastor und Missionar Ricardo Lopes Dias wird sich in Zukunft für die staatliche Indigenenbehörde Funai um den Schutz der isoliert lebenden indigenen Gemeinden kümmern.
In den letzten Wochen hat die mexikanische Regierung ein Trugbild entworfen, mit der sie der Bevölkerung ganz Mexikos, insbesondere der im Südosten des Landes, glauben macht, die indigenen …