Cauca


Kolumbien

Minga gewinnt Kräftemessen – Präsident Duque gibt nach

Die aktuelle Minga (Proteste indigener, kleinbäuerlicher und sozialer Bewegungen) im Südwesten Kolumbiens hat eine Vereinbarung mit der kolumbianischen Regierung erreicht. Sie konnte diese dazu verpflichten, etwa eine Billion kolumbianische Pesos (umgerechnet ca. 300 Millionen Euro) bereitzustellen, um die Lebensbedingungen in der Region zu verbessern. Aufgrund der unterzeichneten Vereinbarung, die auch den Besuch von Präsident Duque im Departamento Cauca am 9. April vorsah, wurde die von der Minga blockierte Schnellstraße Panamericana am 5. April wieder freigegeben. Repräsentant*innen der Minga zogen gegenüber Colombia Informa ein positives Fazit. […]


Kolumbien

Paramilitärs setzen Kopfgeld auf Indigene aus

Die paramilitärische Organisation Águilas Negras hat am 18. Dezember ein Drohschreiben im Norden der südwestkolumbianischen Provinz Cauca verteilt. Darin bieten die Paramilitärs Geld dafür an, dass indigene Führungspersönlichkeiten des Cauca ermordet werden.  […]


Kolumbien

Sechs indigene Aktivist*innen und Menschenrechtsverteidiger*innen getötet

Von Ariana Pérez. (14. Dezember 2017, amerika 21).- Laut der indigenen Organisation ACIN sind in der Autonomieregion Cerro Tijeras am Wochenende sechs Menschenrechtsaktivist*innen erschossen worden. Die traditionellen Autoritäten informieren über eine dramatische Sicherheitslage und vermehrte Angriffe gegen Mitglieder der indigenen Gemeinschaften. […]


Kolumbien

Indigene Gemeinschaften demonstrieren für den Frieden

Im südkolumbianischen Bundesstaat Cauca fand am Mittwoch, 7. September, ein gemeinsames Treffen indigener Vertreter*innen mit Delegierten der Regierung und der FARC statt, die das indigene Reservat La María Piendamó besucht hatten. Zu dem Treffen hatten die indigenen Behörden ihre 123 Cabildos (indigene Gemeinschaften) und sozialen Organisationen aufgerufen. La María Piendamó ist der Ort, wo die indigenen Gemeinschaften bereits im Mai 2016 für den Agrarstreik mobilisierten. […]


Kolumbien

UNO fordert Aufklärung der Morde an Indigenen

(Caracas, 9. Juni 2016, telesur).- Das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte hat die kolumbianische Regierung aufgefordert, den Tod von drei Indigenen aufzuklären, die seit dem Beginn der landesweiten Streikaktion Minga Agraria am 30. Mai ums Leben gekommen sind. “Diese Vorfälle müssen von den Justizbehörden vollständig aufgeklärt werden; wir bieten dabei unsere volle Unterstützung an. Es müssen alle Vorkehrungen getroffen werden, um zu vermeiden, dass sich solche Situationen wiederholen”, teilte die Organisation auf ihrer Webseite mit. […]


Brasilien Costa Rica Honduras Kolumbien Mexiko

onda-info 380

Hallo und willkommen zum onda-info 380! Wir starten mit zwei Notas. Die erste berichtet vom Eklat um den Abschlussbericht der Expertenkommission zu Ayotzinapa und die zweite von einem erneuten Angriff in Honduras. Außerdem gibt es einen Kommentar zur aktuellen Lage in Brasilien. Anschließend gibt es zwei Beiträge: Costa Rica stellt sich gerne als friedliche Musterdemokratie in Lateinamerika dar. Wenn  […]


Kolumbien

Wieder Bauernführer ermordet

(Caracas, 8. März 2016, telesur/prensarural).- Am 7. März wurde der Gemeindesprecher und Menschenrechtsverteidiger William Castillo Chima in der Gemeinde El Bagre in der nordkolumbianischen Provinz Antioquia von einer Gruppe Bewaffneter ermordet. Das teilte die Bauernorganisation Aheramigua ( Asociación de Hermandades Agroecológicas y Mineras de Guamocó) mit.  […]


Kolumbien

Indigener Anführer in Popayán ermordet

(Lima, 4. März 2016, servindi).- Am 2. März wurde der Anführer der indigenen Gruppe Yanacona am Río Blanco, William Alexander Oimé Alarcón, ermordet. Er starb in Popayán, der Hauptstadt des südkolumbianischen Departments Cauca, durch drei Schüsse. Der 43-jährige war im Cauca vor allem durch seinen Kampf gegen den informellen Bergbau bekannt, an dem Gruppen des Organisierten Verbrechens mitverdienen. Er war darüber hinaus Künstler und Produzent audiovisueller Medien. […]


kolumbien militares cauca retenidos: Foto: Servindi
Kolumbien
Fokus: Menschenrechte 2015

Ermittlungen gegen Militärs nach Tod von indigenem Anführer

(Lima, 22. Oktober 2015, servindi).- Nach dem Tod des 70-jährigen indigenen Anführers Alfredo Bolaños sind Ermittlungen gegen 27 Soldaten der 29. Brigade der kolumbianischen Armee eingeleitet worden. Die Soldaten waren nach dem Tod des Aktivisten am 19. Oktober von der Guardia Indígena, dem indigenen Selbstschutz, 36 Stunden lang festgehalten und wurden dann in die Stadt Popayán gebracht. Nach offiziellen Angaben werden die Soldaten von ihren Aufgaben entbunden, „um die Arbeit der Justiz zu erleichtern; diese besteht darin, rauszukriegen, welche Person für den Tod des Indigenen verantwortlich ist.“ […]


Kolumbien

Hunderte Organisationen fordern Waffenstillstand

KOLUMBIEN

kolumbien Waffenstillstand jetzt. Foto: Adital/Telesur(Fortaleza, 01. Juni 2015, adital).- Die Friedensgespräche zwischen der kolumbianischen Regierung und der Rebellenarmee FARC (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia) stecken in einer Krise. In den vergangenen Wochen ist es zu einer Gewalteskalation gekommen, bei der nach FARC-Angaben ein Mitglied ihrer Friedensdelegation bei Bombenabwürfen in Guapi (Provinz Cauca) ums Leben gekommen ist. Dieser habe sich in dem Gebiet befunden, um Schulungen zur Minenräumung durchzuführen.

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kolumbien fumigacion. Foto: Comision Intereclesial de Justicia y Paz (CC BY-NC-SA 2.5 CO)
Kolumbien

Indigene verhindern Zerstörung von Pflanzungen

(Bogotá, 31. März 2015, Comisión Intereclesial de Justicia y Paz).- In den kolumbianischen Regionen Alto und Bajo Naya haben 300 Indigene und Afrokolumbianer*innen mit einer staatlichen Kommission vereinbart, die manuelle Ausrottung von Pflanzen auf den gemeinsam genutzten Flächen der Gemeinschaften einzustellen. Diese soll so lange dauern, bis die nationale Regierung eine offizielle Antwort auf den im Jahr 2008 von den Gemeinschaften gemachten Vorschlag einer alternativen Lösung gibt. […]


kolumbien pressekonferenz onic. Foto: Servindi
Kolumbien

„Wir sind nicht bewaffnet, sondern friedlich“

(Lima, 28. Februar 2015, servindi).- Seit November 2014 schon führen die indigenen Gemeinden im Norden der kolumbianischen Provinz Cauca Aktionen durch, um ihr Land zurück zu erlangen, das sich momentan noch im Besitz einer Zuckerfirma befindet. Als eine Konsequenz sehen sie sich einer überzogenen Medienkampagne ausgesetzt, in der ihre Aktionen verfälscht dargestellt werden. Am 28. Februar führten mehrere indigene Organisationen daher eine Pressekonferenz durch, in der sie ihre Ansichten und Standpunkte darlegten. […]


Esmad-Polizist mit Machete im Einsatz gegen Landbesetzer im Nordcauca. Foto: Amerika21/Pueblosencamino.org
Kolumbien

Paramilitärs verschärfen Drohungen gegen Indigene

von Ani Dießelmann (Cauca, Kolumbien, 15. März 2015, amerika21.de).- Im Kontext der Landbesetzungen durch Indigene im im Norden der kolumbianischen Region Cauca haben die paramilitärischen Gruppen Águilas Negras und Rastrojos erneut Drohungen ausgesprochen. Zugleich kündigten sie die „Vernichtung der Indios“ an. Seit November 2014 besetzen Indigene im Norden des Bundesstaates Cauca Land, das ihnen per Dekreten von 1993 und 1999 zugesprochen worden ist,  […]