Feuchtgebiete
Feuchtgebiete sind Ökosysteme, in denen Wasser dauerhaft oder zeitweise die Landschaft prägt, etwa Moore, Sümpfe, Mangroven, Überschwemmungsflächen und Lagunen. Sie kommen in allen Klimazonen vor – von tropischen Mangroven über gemäßigte Auen bis zu borealen Mooren – und zählen zu den artenreichsten und produktivsten Lebensräumen der Erde. Feuchtgebiete speichern große Mengen Kohlenstoff, regulieren den Wasserhaushalt und schützen vor Überschwemmungen. In Lateinamerika sind sie von zentraler Bedeutung, etwa das Pantanal (Brasilien/Bolivien/Paraguay), die Amazonas-Auen oder Mangroven an den Küsten. Gleichzeitig sind sie durch Agrarindustrie, Bergbau, Staudämme und Urbanisierung stark bedroht.
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