Siemens


Protest und Transparent
Deutschland Mexiko

Siemens will mehr in Mexiko investieren

Die Aussicht auf Gewinne in Mexiko ist offenbar wesentlich stabiler als die Befürchtung von Einbußen aufgrund von Aktionen der Trump-Regierung. Siemens-Vertreter*innen und der deutsche Botschafter in Mexiko, Viktor Elbling, versicherten dem mexikanischen Wirtschaftsminister Ildefonso Guajardo anlässlich der Unterschrift unter eine gemeinsame Absichtserklärung von Konzern und Minister über Investitionen, Mexiko sei „nicht alleine“. Obwohl bei dem Treffen der Name Trump nicht fiel, waren die Anspielungen deutlich. Siemens-Vorstandsvorsitzender Joe Kaeser erklärte, „wir sind Freunde und Partner“. Im Kontext der angekündigten US-Wirtschaftsmaßnahmen kritisierte er „Populismus, Protektionismus und Nationalismus“.  […]


Brasilien

Marktmacht in Brasilien schützt Siemens vor Strafe

von Christian Russau (20. August 2015, amerika21.de).- Die Siemens-Generalniederlassung in Brasilien ist vor Gericht zum mittlerweile vierten Mal seit 2009 von dem Bann bei Staatsaufträgen temporär befreit worden. Dabei geht es um den Vorwurf der Korruption durch Siemens-Mitarbeiter*innen bei Ausschreibungen der brasilianischen Post und Telekom zwischen 1999 und 2005. Im Jahr 2009 war Siemens verurteilt und für die Dauer von fünf Jahren von Staatsaufträgen jeglicher Art ausgeschlossen worden. Doch 2010 gab ein Richter der Beschwerde des Münchener Konzerns statt und hob den Bannspruch auf. […]


Deutschland Honduras

Menschenrechte in Honduras stärken – bei der Siemens-Hauptversammlung

Am 27. Januar findet in München die jährliche Siemens-Hauptversammlung statt. Kritische Aktionäre und Menschenrechtsverteidiger wollen dies nutzen, um auf Menschenrechtsverletzungen bei der Umsetzung von Projekten, an denen der Konzerns beteiligt ist, aufmerksam zu machen. Denn immer wieder werden Menschen bedroht und angegriffen, die sich gegen den Bau von Windparks oder Staudämmen auf ihrem Grund und Boden wehren. Und oftmals bleibt es nicht bei bloßen Drohungen  […]


Dominikanische Republik Guatemala Haiti Honduras Mexiko

onda-info 347

Hallo und herzlich willkommen zum ondainfo 347. Immer mehr Kinder und Jugendliche aus Zentralamerika sehen keine andere Perpektive für ihr Leben außer der Migration in die USA. Die Konsequenzen sind bitter. Die Dominikanische Republik schiebt Flüchtlinge aus Haiti in ihr Herkunftsland ab. Haiti selber hat sich immer noch nicht vom Erdbeben von vor 4 Jahren erholt.  […]


Mexiko

[Interview] Windkraft in Oaxaca: Erste indigene Befragung mit Defiziten

MEXIKO

(Berlin, 24. November 2014, poonal).- Im oaxaquenischen Isthmus von Tehuantepec sollen die BewohnerInnen der Gemeinde von Juchitán über den Windpark ‚Eolica del Sur‘ mit 132 Windrädern abstimmen, welche die Investorengruppe Mareña Renovables in den Gemeinden El Espinal und Juchitán bauen will. Menschenrechtsorganisationen und die lokale Opposition kritisieren das Konsultierungsverfahren vehement. poonal sprach darüber mit Philipp Gerber von der Organisation Educa (Servicios para una Educación Alternativa).

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AktivistInnen protestieren vor der Siemens-Hauptversammlung. Foto: Amerika21/Hondurasdelegation
Honduras

Proteste bei Siemens-Hauptversammlung

von Hondurasdelegation (München, 05. Februar 2014, amerika21.de).- Die Teilnehmer*innen der Aktionärs-Hauptversammlung des Siemenskonzerns sind am 28. Januar auf dem Weg zum Tagungsort in der Münchner Olympiahalle mit Protesten von Umweltschützer*innen und Menschenrechtler*innen konfrontiert worden. “Hände weg vom Regenwald”, “Stopp Belo Monte” und “Terror, Tote und Turbinen – Siemens verDAMMT Indigene in Honduras” war auf den Bannern der Demonstrant*innen zu lesen. Auf ihren Flugblättern erklärten die Vertreter*innen einer Koalition aus brasilianischen, US-amerikanischen, französischen und deutschen Organisationen, worauf ihr Protest zielt: Die Turbinenlieferungen des Siemens Joint Ventures Voith Hydro für die Staudämme Belo Monte in Brasilien und Agua Zarca in Honduras und die mit den Großprojekten verbundenen schweren Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörungen. In Belo Monte soll der drittgröße Staudamm der Welt entstehen, der Konflikt um Agua Zarca gilt als wichtigstes Beispiel für indigene Kämpfe in Honduras. […]


Costa Rica Deutschland El Salvador Honduras Lateinamerika

onda-info 323

Hallo und willkommen zum onda.info 323!   Wahlen, Wahlen Wahlen. Diese Sendung wäre fast ein Special über Wahlen in Mittelamerika geworden, doch ein Beitrag aus Brasilien hat diese Hegemonie gesprengt. Dennoch haben wir gleich mehrere Meldungen über Zentralamerika:   In Honduras wurde der neue Präsident, begleitet von Protesten, in sein Amt eingeführt, so komisch das auch klingt. Gleichzeitig  […]


Peru

Kongress von andinen und amazonischen Aktivist*innen als Alternative zur Bergbaumesse PERUMIN

(Berlin, 17. September 2009, npl).- Vom 14. bis 18. September fand im südperuanischen Arequipa die 29. Bergbaumesse PERUMIN statt, an der tausende Unternehmer*innen aus der ganzen Welt teilgenommen haben. “Perumin ist eine der wichtigsten Bergbauveranstaltungen in Lateinamerika und fördert den technischen Austausch zwischen den Fachleuten und die Geschäftsmöglichkeiten unter den teilnehmenden Unternehmen”, schreibt die ebenfalls beteiligte Firma Siemens. […]


Brasilien Guatemala Mexiko Nicaragua

G8 Serie + G8 Serie + G8 Serie: Schwerpunkt Wasser – Staudämme als Entwicklungshilfe – Rückkehr zu den Fehlern der Vergangenheit?

In vielen Ländern des Südens gelten gigantische Infrastrukturprojekte nach wie vor als Meilenstein der Entwicklung: Die jeweilige Regierung verspricht sich Prestige, die Wirtschaft hofft auf mehr Wachstum und Arbeitsplätze. Paradebeispiel hierfür sind Staudämme und die dazugehörigen Stauseen. Mit ihnen sollen saubere Energie produziert und unpassierbare Flüsse zu Verkehrswegen ausgebaut werden. Die Kehrseite solcher Großprojekte kommt erst später zum Vorschein. Ist der Baulärm verklungen, steigt  […]


Argentinien Bolivien Brasilien Chile Ecuador Guatemala Mexiko Peru

onda-info 60

Inhalt<br> Meldungen:<br> Die streikenden Lehrer in Peru und Ecuador nehmen ihre Arbeit wieder auf.<br> In Guatemala scheitert Ex-Putschist Rios Montt erneut an der Wahlbehörde <br> In Bolivien treten oppositionelle Abgeordnete in den Hungerstreik. <br> In Chile protestieren die Mapuche gegen die Missachtung ihrer Rechte von Seiten der privaten Stromgesellschaft Endesa und der chilenischen Regierung.<br> In Brasilien protestiert Greenpeace gegen  […]