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Brasilien, Bolivien und Kolumbien wollen Amazonas-Delfin retten Von Patricia Saavedra (Lima, 13. Januar 2018, servindi).- Der Lebensraum und die Nahrung des Amazonas-Delphins schwinden immer mehr. Gründe sind das Quecksilber, das beim illegalen Goldschürfen verwendet wird, vergiftete Flüsse sowie riesige Staudamm-Projekte. Zu ihrem Schutz werden die Amazonas-Delphine künftig per GPS überwacht. Voraussichtlich sorgen die Ergebnisse dafür, dass der Amazonas-Delphin auf die Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten kommt. Mit ei...
Consultório de Rua – Straßensprechstunde Mehr als eine Million Menschen rauchen in Brasilien regelmäßig Crack. Die Regierenden begegnen den Konsumierenden mit Repression und Zwangsentzug. Nur selten werden alternative Wege erprobt, so wie in Manguinhos, einem Stadtteil im Norden Rio de Janeiros. Dort kümmert sich sich die Initiative Consultório de Rua (auf Deutsch: Straßensprechstunde) seit mehr als sechs Jahren um die stigmatisierten Bewohner*innen der Crackolândias.
Ayahuasca: Traditionelles Heilmittel und alternativer Drogenentzug im Amazonas Ayahuasca: diese Pflanze aus dem Amazonas wird seit Jahrtausenden als traditionelles Heilmittel in Lateinamerika eingesetzt. Auch Hippies und die New Age Bewegung entdeckten das visionsspendende Gewächs im vergangenen Jahrhundert für sich. Heute gibt es in Brasilien, Ecuador, Kolumbien und Peru einen regelrechten Ayahuasca-Boom, ganz nach dem Motto: in jedem steckt ein kleiner Schamane. Im peruanischen Tarapoto zeigt eine Gruppe von Ärzt*innen und Psycholog*innen dagegen, wie...
Präsidentschaftswahlen 2018: De la Calle kandidiert für die Partido Liberal (Montevideo, 22. November 2017, la diaria).- Der ehemalige Chef-Unterhändler Humberto de la Calle, der für Regierungsseite mit den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens FARC verhandelt hat, ist zum Kandidaten der Liberalen Partei Kolumbiens PLC (Partido Liberal Colombiano) für die Präsidentschaftswahlen im Jahr 2018 gewählt worden. De la Calle galt bei den Vorwahlen Mitte November als Favorit, bei denen 35 Millionen Einwohner*innen stimmberechtigt waren, wovon jedoch nur 2,...
Sechs indigene Aktivist*innen und Menschenrechtsverteidiger*innen getötet Von Ariana Pérez (14. Dezember 2017, amerika 21).- Laut der indigenen Organisation ACIN sind in der Autonomieregion Cerro Tijeras am Wochenende sechs Menschenrechtsaktivist*innen erschossen worden. Die traditionellen Autoritäten informieren über eine dramatische Sicherheitslage und vermehrte Angriffe gegen Mitglieder der indigenen Gemeinschaften. Verschiedene Vermutungen zum Tathergang Am Montag wurde bestätigt, dass sechs Leichen im Gebiet der Nasa-Indigenen im ...

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