Wasserverschmutzung

Wasserverschmutzung ist in vielen Regionen Lateinamerikas ein zentrales Umwelt- und Gesundheitsproblem. Eine wichtige Ursache ist der Mangel an funktionierenden Kläranlagen, wodurch ungeklärte Abwässer aus Haushalten und Industrie direkt in Flüsse und Seen gelangen. Hinzu kommen der Bergbau, bei dem Schwermetalle wie Quecksilber oder Arsen Gewässer belasten, sowie die industrielle Landwirtschaft, die durch Pestizide und Düngemittel zur Vergiftung von Böden und Wasser beiträgt. Auch Abholzung, illegale Müllentsorgung und unzureichende staatliche Kontrolle verschärfen das Problem. Besonders betroffen sind ländliche, indigene und einkommensschwache Bevölkerungsgruppen.

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