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in Lateinamerika war in den letzten Wochen mal wieder einiges los. Zunächst präsentieren wir euch eine positive Nachricht: Am 14 Juni wurde vom argentinischen Parlament endlich die Legalisierung der Abtreibung beschlossen. Wir haben dazu ein paar Fakten zusammen gestellt. Danach geht es nach Nicaragua. Die anhaltende Repression im Land sorgt zunehmend auch für Gegengewalt, die Zahl der Toten seit dem 18. April ist bereits auf 200 gestiegen. Die Lage ist unübersichtlich, die Desinformation überall. Wir versuchen trotzdem, euch einen Überblick zu verschaffen. Und in Kolumbien hat es wieder nicht gereicht: 42 Prozent für den linken Präsidentschaftskandidaten Petro waren nicht genug. Iván Duque, Vertreter des konservativen Establishments und Ziehsohn von Hardliner Uribe, wird der nächste Präsident. Das bedeutet für den Friedensprozess nichts Gutes; allerdings war vom Frieden in vielen Provinzen eh nicht viel zu spüren. Bereits vor den Wahlen haben wir darüber mit zwei Aktivist*innen aus der kolumbianischen Provinz Bolívar gesprochen. […]


Kolumbien Kuba

ELN und kolumbianische Regierung in Havanna

Kuba scheint der ideale Ort zu sein, um den seit 2017 staffindenden Dialog zwischen der Rebellenarmee ELN (Ejército de Liberación Nacional) und der kolumbianischen Regierung wieder aufzunehmen. Nachdem Ecuador sich als neutraler Ort für die Friedensgespräche zurückgezogen hatte, entschieden sich beide Parteien für Havanna, um in die fünfte Gesprächsrunde zu gehen. […]


ELN
Kolumbien

„Alle sprechen vom Frieden, aber wir fragen uns wo er bleibt”

Eine Offensive der Nationalen Befreiungsarmee ELN (Ejército de Liberación Nacional) hat den bewaffneten Konflikt in Kolumbien wieder neu entfacht. Misstrauen prägt nun den Dialog in Quito. Besonders beunruhigt über diese Entwicklung sind die abgelegenen ELN-dominierten Gemeinden, in denen der Krieg wieder aufzuflackern droht. Daher wurden große Hoffnungen in den Besuch des neuen UNO-Generalsekretärs gesetzt. Er sollte dazu beitragen, den Dialog wieder in Gang zu bringen und das Misstrauen bezüglich des Friedenswillens der ELN zu bereinigen. Diese hatte nach Auskunft des Verteidigungsministeriums in der zweiten Januarwoche zwölf bewaffnete Angriffe verübt, eine Soldaten getötet und zwei Marinesoldaten verletzt. […]


Kolumbien

Sechs indigene Aktivist*innen und Menschenrechtsverteidiger*innen getötet

Von Ariana Pérez. (14. Dezember 2017, amerika 21).- Laut der indigenen Organisation ACIN sind in der Autonomieregion Cerro Tijeras am Wochenende sechs Menschenrechtsaktivist*innen erschossen worden. Die traditionellen Autoritäten informieren über eine dramatische Sicherheitslage und vermehrte Angriffe gegen Mitglieder der indigenen Gemeinschaften. […]


Kolumbien

Chocó: Paramilitärs dringen in Dorf ein

200 Paramilitärs der Autodefensas Gaitanistas de Colombia sollen am Morgen des 3. März in die afrokolumbianische Gemeinde Peña Azul eingedrungen sein. Das berichtet die Menschenrechtskommission des “Congreso de los Pueblos”, ein Zusammenschluss von Basisbewegungen in Kolumbien. Peña Azul liegt in Alto Baudí im nordwestlichen Department Chocó. Nach Angaben des Congreso de los Pueblos hätten die Paramilitärs um sich geschossen und sich Gefechte mit Aufständischen der ELN (Ejército de Liberación Nacional) geliefert. […]


Kolumbien

Soziale Aktivist*innen werden wieder zum Schweigen gebracht

In den 18 Tagen nach der Unterzeichnung des Friedensabkommens zwischen der kolumbianischen Regierung und den Rebellen der FARC-EP am 26. August sind in Kolumbien bereits 13 soziale Aktivist*innen und Menschenrechtsverteidiger*innen ermordet worden. Néstor Iván Martínez und Maria Fabiola Jiménez de Cifuentes sind die letzten beiden Ermordeten, die bis zum 13. September aufgelistet werden. […]


Kolumbien

ELN verhängt Ausgangssperre

Die zweitgrößte Rebellenarmee Kolumbiens ELN (Ejército de Liberación Nacional de Colombia) hat am Samstag, 10. September eine Ausgangssperre von 72 Stunden angekündigt. Der sogenannte „paro armado“ soll am 12. September in denjenigen östlichen Departments Kolumbiens stattfinden, in denen die ELN operiert. Die „Östliche Front“ der ELN teilte mit, die Ausgangssperre solle am 12. September um sechs Uhr morgens beginnen und am 15. September ebenfalls um sechs Uhr enden.  […]


Kolumbien

Kolumbien feiert Waffenstillstand

Das Abkommen zwischen Farc-Guerilla und der Regierung von Präsident Juan Manuel Santos über einen bilateralen Waffenstillstand ist in Kolumbien mit großer Freude aufgenommen worden. Zugleich betonten Vertreter*innen sozialer Organisationen und politischer Bewegungen, dass es sich nur um einen ersten Schritt hin zu einem „umfassenden Frieden mit sozialer Gerechtigkeit“ handle. Die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (Farc) und die Regierung haben sich nach fast dreijährigen Verhandlungen vergangene Woche auf die Niederlegung der Waffen und Sicherheitsgarantien für oppositionelle Kräfte geeinigt. […]


Kolumbien
Fokus: Menschenrechte 2015

Kolumbien: Frieden? Doch was kommt dann?

Die Friedensverhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und der Guerillaorganisation FARC dauern nun schon drei Jahre. Begleitet von großer medialer Aufmerksamkeit schüren die bisherigen Fortschritte bei den Verhandlungen die Hoffnung, dass bereits im März 2016 ein Friedensvertrag zwischen beiden Seiten unterschrieben werden könnte, der einen formellen Schlussstrich unter diesen mehr als 50 Jahre währenden Konflikt ziehen soll. Doch was kommt dann? Der „Congreso de los  […]


Kolumbien Regionalwahlen 2015. Foto: Amerika21/Telesur
Kolumbien

Sieg für Konservative bei Regionalwahl

von Ani Dießelmann (Bogotá, 28. Oktober 2015, amerika21.de).- In Kolumbien sind am Sonntag, 25. Oktober Regionalwahlen in den 32 Departamentos durchgeführt und Gouverneur*innen, Bürgermeister*innen, Stadt- und Gemeinderäte gewählt worden. Rund 33 Millionen Kolumbianer*innen waren stimmberechtigt. Nach ersten Einschätzungen ging im gesamten Land das rechtsgerichtete Lager gestärkt aus den Wahlen hervor. […]


Die FARC am Verhandeln. Foto: Pulsar
Kolumbien

FARC: ELN soll an Friedensgesprächen teilnehmen

von Pablo Florencio Salazar (Rio de Janeiro, 14. Mai 2015, púlsar).- Die beiden größten Guerilla-Organisationen Kolumbiens, die „Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens“ FARC (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia) und die „Armee der Nationalen Befreiung“ ELN (Ejército de Liberación Nacional), hoffen darauf, einen „gemeinsamen Friedensprozess“ mit der kolumbianischen Regierung führen zu können. Dies ist das Ergebnis eines Treffens der Chefs der beiden Guerilla-Organisationen, Timoshenko und Gabino. […]