Ciudad Juarez


Das Menschenrechtszentrum Paso del Norte. Foto: pbi
Mexiko

Kampf gegen Folter und Verschwindenlassen: Das Menschenrechtszentrum Paso del Norte

(Berlin, 11. Dezember 2014, poonal).- Das Menschenrechtszentrum Paso del Norte in Ciudad Juárez im nordmexikanischen Bundesstaat Chihuahua wurde 2001 von Priestern und Aktivist*innen gegründet. Oberstes Ziel der Organisation ist es, sich um die Ärmsten und verletzlichsten Menschen im Norden Mexikos zu kümmern. Die NGO ist vor allem mit dem Problemkomplex Folter und Verschwindenlassen befasst und unterstützt Opfer und deren Angehörige. Dafür hat Paso del Norte einige Psychologinnen, Anwältinnen und Soziologinnen im Team. Silvia Méndez ist seit 2004 Mitarbeiterin von Paso del Norte. Seit 2008 wurde Ciudad Juárez im Rahmen des Krieges gegen den Drogenhandel immer stärker militarisiert. Zwei Jahre später wurde die Armee durch Einheiten der Bundespolizei ersetzt. Damit hat sich die Situation in Ciudad Juárez und auch der Arbeitsschwerpunkt von Paso del Norte verändert, erzählt Silvia Méndez: […]


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Kampf gegen Folter und Verschwindenlassen: Das mexikanische Menschenrechtszentrum Paso del Norte

Das Menschenrechtszentrum Paso del Norte in Ciudad Juárez im nordmexikanischen Bundesstaat Chihuahua wurde 2001 von Priestern und Aktivisten gegründet. Oberstes Ziel der Organisation ist es, sich um die Ärmsten und verletzlichsten Menschen im Norden Mexikos zu kümmern. Die NGO ist vor allem mit dem Problemkomplex Folter und Verschwindenlassen befasst und unterstützt Opfer und deren Angehörige. Dafür hat Paso del Norte einige Psychologinnen, Anwältinnen und Soziologinnen  […]


Mexiko

Justicia Negada, ein Theaterstück aus Ciudad Juárez

Die Grenzstadt Ciudad Juárez im Norden Mexikos ist für die systematische Ermordung von Frauen berüchtigt. Das Theaterstück „Justicia Negada“ behandelt einen Prozess um drei dieser Morde, der mit einer Verurteilung des mexikanischen Staates endete. Ein Grund zum Feiern war das trotzdem nicht. Wir waren bei der Aufführung des Stückes, das gerade durch Deutschland tourt und sprachen mit der Regisseurin.


Ciudad Juarez. Foto: Archiv
Mexiko

92 Prozent aller Frauenmorde bleiben straffrei

von Elizabeth Velasco C (Fortaleza, 20. Mai 2013, adital).- Gewalt gegen Frauen führt in den seltensten Fällen zu einer strafrechtlichen Verurteilung. In Mexiko wie auch im übrigen lateinamerikanischen Raum würden lediglich acht Prozent aller Frauenmorde gerichtlich geahndet, so Elba Beatriz Núñez, regionale Koordinatorin des Komitees für die Verteidigung der Frauenrechte in Lateinamerika und der Karibik CLADEM (Comité de América Latina y el Caribe para la Defensa de los Derechos de las Mujeres). […]


mexiko - feminicidio. Foto: Cimac/Cesar Martinez Lopez
Mexiko

Sonderkommission für Feminizide nimmt ihre Arbeit auf

von César Martínez López (Mexiko-Stadt, 14. März 2013, cimac).- Während die Morde an Frauen in ganz Mexiko kein Ende nehmen, hat sich die Sonderkommission für Feminizide dazu verpflichtet, sich um die Forderungen der Familienangehörigen der Opfer zu kümmern. Die Kommission besteht aus Mitgliedern der Abgeordnetenkammer. […]


Migrantes en Mexico. Foto: Archiv
Mexiko

Migrantinnen in Mexiko: Bedrängt und missbraucht

von Olga Rosario Avendaño (Mexiko-Stadt, 31. Dezember 2012, cimac).- Migrantinnen sind zum Beutegut für Schmuggler*innen, Menschenhändler-Ringe, Polizei und Migrationsbeamte geworden, während die verantwortlichen Behörden untätig bleiben. Armut und Gewalt sind zwei der Faktoren, die für die Frauen, die auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen ihr Land verlassen haben, zu einer Zeitbombe werden. […]


Mexiko-Norma Andrade Amnesty-International
Mexiko

Erneutes Attentat auf Aktivistin Norma Andrade

(Mexiko-Stadt, 03. Februar 2012, cimac/poonal).- Norma Andrade, Gründerin der in Ciudad Juárez gegen Frauenmorde kämpfenden Organisation Unsere Töchter sollen nach Hause zurückkehren NHRC (Nuestras Hijas de regreso a Casa), ist am 3. Februar erneut Opfer eines Attentats worden. Der Angriff ereignete sich in der mexikanischen Hauptstadt, wo Andrade beim Betreten ihres Hauses von einem Mann mit einem Messer angegriffen wurde. Andrade habe sich mit Faustschlägen gewehrt, woraufhin der Attentäter floh. […]


Mexiko

„Knight International Journalism Award 2011“ geht an Journalistinnen aus Ciudad Juárez

von Gabriela Mendoza Vázquez (Mexiko-Stadt, 27. Juni 2011, cimac/poonal).- Die beiden mexikanischen Journalistinnen Rocío Idalia Gallegos Rodríguez und Sandra Rodríguez Nieto von der Tageszeitung „El Diario de Juárez“ erhalten den Knight International Journalism Award 2011. Die Jury begründete ihre Wahl mit der unterschrockenen Berichterstattung der beiden Frauen über die Folgen von Korruption und Drogenhandel an der Nordgrenze Mexikos. […]


Marcha de Consuelo. Foto: Flickr/Guerry
Mexiko

Bürgerbündnis fordert Ende der „Kriegsstrategie“

(Buenos Aires, 21. Juni 2011, púlsar).- Nach einem Weg von über 2.000 Kilometern endete der mexikanische “Marsch des Trostes” am 11. Juni in Ciudad Juárez mit der Unterzeichnung des “bürgerlichen Paktes für Frieden in Gerechtigkeit und Würde”. Die unterzeichnenden Organisationen verlangten unter anderem die Rückkehr des Militärs in die Kasernen und die Aufhebung der Zuständigkeit der Militärgerichte für von Militärs begangene Verbrechen. […]


alt
Mexiko

„Calderón ist in Ciudad Juárez nicht willkommen“

von Gladis Torres Ruiz (Mexiko-Stadt, 17. Juni 2011, cimac).- Soziale Organisationen aus Ciudad Juárez erklärten erneut, dass sie nicht mit der Regierung paktieren würden. Sie wiederholten damit eine Aussage des Dichters Javier Sicilia. Sie betonten, dass sie Präsident Felipe Calderón nur dann empfangen würden, wenn er sich bei den Müttern der getöteten Frauen entschuldige. […]


Foto: http://www.fac.cc/
Mexiko

Gewalt und Drogenhandel in Mexiko führen zu massiven Vertreibungen

(Venezuela, 29. März 2011, telesur).- In den vergangenen Jahren waren ungefähr 230.000 Mexikaner*innen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Das geht aus einem Bericht des IDMC (Internal Displacement Monitoring Centre) hervor. Grund dafür sei die Ausweitung der Gewalt durch den Drogenhandel. Der IDMC-Bericht mit dem Titel „Mexiko: Erzwungene Vertreibung durch die von Drogenkartellen ausgeübte Gewalt“ informiert zudem darüber, wie viele Menschen weltweit im vergangenen Jahr aufgrund von internen Konflikten in ihren Ländern fliehen mussten. Diese Zahl liegt bei 27,5 Millionen und damit höher als in den vergangenen zehn Jahren. […]


Argentinien Lateinamerika Mexiko

onda-info 254

Mexiko I: Die Radio-Journalistin Carmen Aristegi hat sich dem Alkoholproblem Calderons gewidmet, weswegen sie entlassen wurde und später wieder eingestellt / Mexiko II: Wir berichten über das Schicksal der politisch-aktiven Familie Reyes-Salazar aus Ciudad Juarez / Argentinien: Schwule Poesie aus den Barrios von Buenos Aires. Ioshua dichtet und erzählt von seinen Erfahrungen. Internetadressen zum Weiterlesen: http://www.fotolog.com/homotrash http://cumbiagei-comic.blogspot.com/ und natürlich auch  […]