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Ein Jahr danach – wie ist die Lage in Nicaragua?
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Wie ist die Lage in Nicaragua? Ein Jahr ist es schon her, dass in Nicaragua am 18. April 2018 die ersten großen Demonstrationen gegen Daniel Ortega und Rosario Murillo begannen. Große Teile der Bevölkerung beteiligten sich an einem landesweiten Aufstand und es sah so aus, als könnte sich die autoritäre Regierung, die immer noch den Namen FSLN trägt, nicht halten. Doch ein Jahr später ist von der Aufbruchsstimmung nichts mehr zu spüren. Die Demonstrationen zum Jahrestag in Nic...
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In Ecuador wurde nun auch noch der Netzaktivist Ola Bini verhaftet und in Mexiko ist ein Journalist nach einem Attentatsversuch auf ihn in den Hungerstreik getreten. Nach diesen Nachrichten haben wir drei Beiträge für euch: Ein Jahr nach Beginn des Aufstands in Nicaragua ist von der Aufbruchsstimmung nichts mehr zu spüren. 800 Menschen sitzen aus politischen Gründen in Haft, Zehntausende sind im Exil. Wie ist die Lage jetzt in Nicaragua? Darüber haben wir mit zwei Anführer...
Ernesto Cardenal im Krankenhaus
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(Managua, 14. Februar, ecupres).- Der 94-jährige Priester und Poet aus Nicaragua, Ernesto Cardenal, befindet sich seit Montag, 4. Februar, aufgrund einer Infektion im Krankenhaus. Sein Gesundheitszustand sei jedoch stabil, berichtete die Poetin Luz Marina Acosta, Cardenals langjährige Assistentin, der französischen Nachrichtenagentur AFP. Die Ärzte diagnstozierten Gallenblasensteine. Da eine Operation in Cardenals hohem Alter zu risikoreich sei, werde Cardenal mit Antibiotika...
Spannungen vor dem Wahlkampf in Bolivien
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(El Alto, 11. Februar 2019, npl).- In einer Ecke am Avaroa-Platz im Zentrum von La Paz steht ein Zelt, davor ein Banner mit der Aufschrift „Forum Meinungsfreiheit, für die Erneuerung der Demokratie!“, daneben sitzen einige Männer und Frauen, Gegner*innen von Evo Morales, in der Mittagssonne. Plötzlich kommt ein Dutzend Männer und Frauen, teilweise in Ponchos, Filzhüten und Polleras (lange Faltenröcke), Erkennungszeichen für Aymaras, der größten indigenen Bevölkerungsgruppe in...
Vorwahlen in Bolivien
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(La Paz, 30. Januar 2019, amerika21).- Am 27. Januar haben zum ersten Mal in der Geschichte Boliviens parteiinterne Vorwahlen stattgefunden, bei denen neun politische Organisationen ihre Kandidat*innen für die Präsidentschaft und die Vize-Präsidentschaft bestimmten. Sie verliefen ohne Zwischenfälle und waren von einer geringen Beteiligung gekennzeichnet. Von insgesamt 1,6 Millionen registrierten Parteimitgliedern hatten sich lediglich 25 Prozent beteiligt. Dennoch sprach die ...