Landwirtschaft


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onda-info 409

Hallo und willkommen zum onda-info 409! Wir haben gleich drei schicke Beiträge für euch! Kolumbien: Über 300 Seiten ist er dick, der Friedensvertrag, den die kolumbianische Regierung und FARC-Guerilla ausgehandelt haben. Doch der Weg zu einem wirklichem Frieden ist weit. Helfen sollen dabei  Community Radios. Wie das geht? Wir haben uns bei Radiomachenden vor Ort umgehört. Costa Rica: Das kleine Land lebt von seinem  […]


NAFTA hat die Landwirtschaft in Mexiko sehr stark verändert / Wandbild, Archivo de Proyectos, CC_BY-NC-SA_2.0, flickr
Mexiko USA
Menschenrechte 2017

Unser NAFTA-Erbe

Von Ana de Ita

(Mexiko-Stadt, 19. Mai 2017, la jornada).- Kurz vor dem Start der sogenannten „Modernisierung des Nordamerikanischen Freihandelsvertrages (NAFTA)“ prüfen die mexikanischen Verhandlungsführer*innen neue Zugeständnisse, damit der Vertrag überlebt. Obwohl Mexiko der Netto-Verlierer des trilateralen Abkommens gewesen ist, wollen die mexikanischen Funktionär*innen nun aus der Not eine Tugend machen und angeblich aus einer Position der Stärke heraus mit verschiedenen Trümpfen in der Hinterhand aufspielen. Dabei ist die Öffnung des Vertrages von den USA unter der Androhung erzwungen worden, ihn aufzulösen, falls er ihre Forderungen nicht befriedigt. […]


AGC-Circa 250 neue Paramilitärs sind im Norden von Chocó eingesickert
Kolumbien

Hunderte Paramilitärs in den Nordwesten Kolumbiens eingedrungen

Von Hans Weber. (02. April, amerika21).- In Jiguamiandó im Norden des Departamento Chocó in Kolumbien sind diese Woche rund 250 Männer der paramilitärischen Gruppe „Gaitán-Selbstverteidigungsgruppen“ (AGC) angekommen. Dies berichtet die ökumenische Organisation Justicia y Paz (CIJP). Sie seien in kleinen Gruppen von Landarbeitern, Sägewerkarbeitern und Goldwäschern in die Region eingesickert. Ihre Waffen und Uniformen ließen sie parallel in Säcken auf Geländewagen oder Maultieren transportieren. Den Einwohner*innen gegenüber hätten sie gesagt, sie seien „gekommen, um zu bleiben und Fortschritt zu bringen“. […]


Garífuna Indigene
Honduras

Umkämpftes Tropenparadies: Garífuna in Honduras

Die Situation für Menschenrechtsaktivist*innen in Honduras ist beängstigend. 2016 wurde das zentralamerikanische Land von der NGO „Global Witness“ zum weltweit gefährlichsten Land für Umweltaktivist*innen erklärt. Besonders für indigene Gemeinden ist der Einsatz für ihre Rechte lebensgefährlich. Ende 2016 war eine Delegation europäischer und honduranischer Aktivist*innen in Honduras unterwegs, um sich die Situation vor Ort anzusehen. Die Gruppe besuchte unter anderem die afro-indigenen Garífuna, die an der Karibikküste ihr Land verteidigen. […]


Fleisch oder Gammelfleisch?
Brasilien

Brasilien würgt am Skandal um Gammelfleisch

Von Andreas Behn, Rio de Janeiro. (Rio de Janeiro, 28. März 2017, npl).- In Brasilien wird ähnlich viel Fleisch verzehrt wie in westlichen Industrieländern: 80 Kilogramm pro Kopf jährlich. Besonders beliebt ist Rindfleisch. Das gemeinsame Grillen mit der Familie am Wochenende ebenso wie riesige Viehherden auf saftigen Wiesen sind für viele Menschen in Brasilien Teil der Kultur ihres Landes. […]


Zwei Frauen
Uruguay weltweit

Interview mit Karin Nansen, Vorsitzende von Friends of the Earth International

Friends of the Earth ist ein internationaler Zusammenschluss von 76 Verbänden, die unter einem gemeinsamen Programm arbeiten. Die Säulen ihrer Arbeit seien Widerstand, Mobilisierung und Wandel, so Karin Nansen, die neue Vorsitzende von Friends of the Earth International. Die zu den bedeutendsten Umweltorganisationen der Welt zählende Initiative kämpfe vor allem für Ernährungssouveränität, Energie- und Klimagerechtigkeit, wirtschaftliche Gerechtigkeit und Widerstand gegen den Neoliberalismus, sowie für Wälder und biologische Vielfalt. Über diese und andere Themen sprachen wir mit Karin Nansen. […]


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onda-info 400!

Ihr hört die 400. Ausgabe des onda-infos! Trotz des Jubiläums läuft bei uns alles nach Plan. Los gehts mit zwei kleinen Nachrichten aus Mexiko und einer zur Colonia Dignidad; außerdem haben wir einen Werbeclip in eigener Sache – wir haben nämlich ein längeres Feature zu Frauenmorden für Euch auf unserer Webseite! Weiter geht’s in die USA. Für Menschen ohne  […]


Kuba Mexiko

Kleinbäuer*innen informieren sich über Öko-Landbau

Mitte Januar ist eine Gruppe mexikanischer Kleinbäuer*innen an Bord des Greenpeace-Schiffes Rainbow Warrior nach Kuba gereist. Die Mitglieder der Gruppe stammen aus Maya-Gemeinden auf der Halbinsel Yucatán, welche ein Verbot der Aussaat von Gen-Soja gegen den Agrarmulti Monsanto erkämpft hatten. Auf Kuba wollten sich die mexikanischen Kleinbäuer*innen über neue Techniken des ökologischen Landbaus informieren. Zusammen mit traditionellen Anbautechniken sollen diese ihnen helfen sich weiterhin gegen Monsanto und die industrielle Nahrungsmittelproduktion zu behaupten. […]


Honduras
Menschenrechte 2016

„Die Bauernbewegung ist von Paramilitärs unterwandert“

Dahinter stehen die Regierung, die Landbesitzer*innen und die undurchsichtige Seite des Militärs. Und ihr Ziel ist es, sich das Land wieder anzueignen und den Vorschlag einer umfassenden Agrarreform zu kippen.

Erinnern wir uns an die Worte des verstorbenen Großunternehmers Miguel Facussé, der 2014 erklärt hatte, in spätestens zwei Jahren gehörten alle Ländereien, die er an MUCA verkauft habe, wieder der [von ihm gegründeten] Corporación Dinant. […]


Chile Mexiko
Menschenrechte 2016

Nachruf: Das Vermächtnis von Rodolfo Stavenhagen

Von José Aylwin*, observatorio. (Lima, 15. November 2016, servindi).- Im Alter von 84 Jahren ist am vergangenen 5. November der mexikanische Soziologe, Anthropologe und leidenschaftliche Kämpfer für die Menschenrechte, Rodolfo Stavenhagen, in Cuernavaca, der Hauptstadt des mexikanischen Bundesstaates Morelos gestorben. […]