Landwirtschaft


Die Bevölkerung aus dem Ejido Boca Chajul lebt mit der Ölpalme / Foto: Moysés Zúñiga Santiago, Mongabay/desinformemonos
Mexiko
Fokus: Buen Vivir und Nachhaltigkeit / Buen Vivir

Ölpalmen im mexikanischen Urwald auf dem Vormarsch (Teil 1) 1

Von Rodrigo Soberanes. (Mexiko-Stadt, 09. Dezember 2017, desinformemonos).- Der Palmanbau schreitet langsam aber stetig in dieser tropischen Region voran, die den größten Teil Südmexikos umfasst. Laut Zeugenaussagen, die Mongabay Latam gesammelt hat, haben sich die Palmplantagen auf diese Weise in den Bundesstaaten Veracruz, Quintana Roo, Tabasco, Oaxaca, Guerrero und Chiapas auf Ländereien ausgedehnt, auf denen Viewirtschaft betrieben wurde, auf Weidelang, Grasland oder heimlich abgeholzten Urwald und sie werden sich noch mehr ausdehnen, denn der Boden ist in diesen Bundesstaaten gut für den Palmambau geeignet. […]


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Costa Rica Ecuador Kolumbien Lateinamerika Mittelamerika Peru

onda-info 409

Hallo und willkommen zum onda-info 409! Wir haben gleich drei schicke Beiträge für euch! Kolumbien: Über 300 Seiten ist er dick, der Friedensvertrag, den die kolumbianische Regierung und FARC-Guerilla ausgehandelt haben. Doch der Weg zu einem wirklichem Frieden ist weit. Helfen sollen dabei  Community Radios. Wie das geht? Wir haben uns bei Radiomachenden vor Ort umgehört. Costa Rica: Das kleine Land lebt von seinem  […]


AGC-Circa 250 neue Paramilitärs sind im Norden von Chocó eingesickert
Kolumbien

Hunderte Paramilitärs in den Nordwesten Kolumbiens eingedrungen

Von Hans Weber. (02. April, amerika21).- In Jiguamiandó im Norden des Departamento Chocó in Kolumbien sind diese Woche rund 250 Männer der paramilitärischen Gruppe „Gaitán-Selbstverteidigungsgruppen“ (AGC) angekommen. Dies berichtet die ökumenische Organisation Justicia y Paz (CIJP). Sie seien in kleinen Gruppen von Landarbeitern, Sägewerkarbeitern und Goldwäschern in die Region eingesickert. Ihre Waffen und Uniformen ließen sie parallel in Säcken auf Geländewagen oder Maultieren transportieren. Den Einwohner*innen gegenüber hätten sie gesagt, sie seien „gekommen, um zu bleiben und Fortschritt zu bringen“. […]


Garífuna Indigene
Honduras

Umkämpftes Tropenparadies: Garífuna in Honduras

Die Situation für Menschenrechtsaktivist*innen in Honduras ist beängstigend. 2016 wurde das zentralamerikanische Land von der NGO „Global Witness“ zum weltweit gefährlichsten Land für Umweltaktivist*innen erklärt. Besonders für indigene Gemeinden ist der Einsatz für ihre Rechte lebensgefährlich. Ende 2016 war eine Delegation europäischer und honduranischer Aktivist*innen in Honduras unterwegs, um sich die Situation vor Ort anzusehen. Die Gruppe besuchte unter anderem die afro-indigenen Garífuna, die an der Karibikküste ihr Land verteidigen. […]


Fleisch oder Gammelfleisch?
Brasilien
Fokus: Gesundheit / Salud

Brasilien würgt am Skandal um Gammelfleisch

Von Andreas Behn, Rio de Janeiro. (Rio de Janeiro, 28. März 2017, npl).- In Brasilien wird ähnlich viel Fleisch verzehrt wie in westlichen Industrieländern: 80 Kilogramm pro Kopf jährlich. Besonders beliebt ist Rindfleisch. Das gemeinsame Grillen mit der Familie am Wochenende ebenso wie riesige Viehherden auf saftigen Wiesen sind für viele Menschen in Brasilien Teil der Kultur ihres Landes. […]