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20 Jahre Comunidad de Paz Der Film "Chocolate de Paz" wird in Europa nur selten aufgeführt, wie hier beim Screening von Filmouflage in Berlin. Foto: Filmouflage Am 23. März 1997, zur Zeit des Höhepunktes des Bürgerkriegs in Kolumbien erklärt sich die kleine Gemeinde San José de Apartadó in der Provinz Urabá zur „Comunidad de Paz“, zur Friedensgemeinde. Die Bauern und Bäuerinnen wollen keine Armee, keine Guerilla und schon gar keine Paramilitärs mehr auf ihrem Gebiet. Dafür zahlen sie einen hohen P...
Die Verhandlungen mit den FARC haben das politische Panorama verändert Von Andrea Martínez Der konservative Präsident Kolumbiens, Juan Manuel Santos (rechts) und sein rechtsgerichteter Amtsvorgänger Álvaro Uribe, ein erbitterter Gegner des Friedensprozesses. Foto: Desinformémonos (Montevideo, 23. August 2017, la diaria).- 2018 wird es in Kolumbien zwei Wahlen geben: die legislativen im März und die Präsidentschaftswahlen im Mai. Nicht nur für die Bildung des Parlaments und der Exekutive, sondern auch für die Umsetzung der mit der Guerilla...
Mit dem Ende der Entwaffnung beginnt die Geschichte der FARC-Partei (Montevideo 16. August 2017, la diaria-poonal).- Der letzte Container mit Waffen der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) verließ am 15. August eine der Normalisierungs- und Übergangszonen, in denen bis jetzt etwa 7.000 Guerillakämpfer*innen auf ihre Wiedereingliederung in die Gesellschaft vorbereitet wurden. Damit ist die Entwaffnung der Guerilla beendet. Die Vereinten Nationen, welche die Waffen entgegennahmen, werden diese nun einschmelzen lassen, um daraus drei S...
onda-info 415 Unser Radiomagazin onda-info zu Lateinamerika diesmal mit zwei längeren Beiträgen – zu Chile und zu Kolumbien. Vielleicht habt ihr ja schon mal von der Friedensgemeinde San José de Apartadó gehört. Dieses Jahr feiert sie ihr zwanzigjähriges Bestehen. Inzwischen soll es ja in Kolumbien sogar so etwas Ähnliches wie Frieden geben. Der beeindruckende Dokumentarfilm „Chocolate de Paz“ berichtet vom Leben in der Friedensgemeinde und ihrer Geschichte. Apropos Geschichte: 1961 gründe...
Aufklärung des Mordes an Berta Cáceres? Sie musste ihren Kampf mit dem Leben bezahlen. Am Grab der Menschenrechtsaktivistin Berta Cáceres. Foto: Erika Harzer Am 2. März 2016 wurde Berta Cáceres in La Esperanza, Intibucá, Honduras, ermordet. Auftragskiller erschossen die weit über ihre Landesgrenzen hinaus bekannte Feministin, Menschenrechts- und Umweltaktivistin und Anführerin des Rates der indigenen Völker von Honduras COPINH. Mehr als 16 Monate sind seitdem vergangen. Acht Verdächtige sitzen in Untersuchungsh...

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