Das könnte dich auch interessieren

onda-info 438 Hallo und willkommen zum onda-info 438.Unsere drei Beiträge führen uns diesmal alle nach Südamerika. Wieder einmal wollen wir Euch zu Gehör bringen, wie freie Radios in Lateinamerika klingen. Diesmal kommt Jorge Collet im Radio Sayaten aus dem Norden Argentiniens zu Wort. In Kolumbien wird es zwar nie richtig Winter, trotzdem hat es Straßenkünstler*innen aus Bogota in den deutschen Sommer gezogen. Sie nahmen am Farbflut-Festival in Lemwerder bei Bremen teil. Tobias ...
onda-info 437 Venezuela steht diesmal im Mittelpunkt unseres Radiomagazins. Denn über das lateinamerikanische Land wird zwar viel geredet – nicht zuletzt medial – doch wie es wirklich dort aktuell aussieht, darüber sind kaum Fakten bekannt. Und die Debatte unter den Linken hier wie dort kreist oft nur noch um die Frage: Bist du für oder gegen die Regierung? Das Regionalbüro für die Andenregion der Rosa-Luxemburg-Stiftung hat es sich zum Ziel gesetzt, mehr Stimmen und vor allem: mehr Zwisch...
Untergrabenes Feld – Bergbau in Mexiko (Mexiko-Stadt, 11. Mai 2018, La Jornada/poonal).- Eine Errungenschaft der mexikanischen Revolution war, dass die Hälfte der nationalen Bodenfläche in Kollektivbesitz von indigenen und kleinbäuerlichen Gemeinden übergegangen sind. Dies bremste die Expansion von Extraktivismus- und Mega-Infrastrukturprojekten sowie industriell angelegten Monokulturen bis in die 1990er Jahre. Die vergangenen vier -jeweils sechs Jahre dauernden- Regierungsperioden werden den indigenen und kleinbä...
Alarmstufe Rot auf dem mexikanischen Land (Mexiko-Stadt, 21. April 2018, la jornada).- Das mexikanische Land ist kein beschaulicher Ort mehr, um in Kontakt mit der Natur zu treten. Oder die Lebensform verschiedener Gesellschaften kennenzulernen, die von dem abhängen, was die Erde ihnen gibt. Es ist zu einem gefährlichen Ort geworden, begehrt von verschiedenen Interessen, die sich in die Quere kommen: Energie- und Rohstoffförderunternehmen, „Narcos“ [Mitglieder der Drogenkartelle], Agroindustrie, Grundstücksgesellscha...
Fall Olivia Arévalo schlägt weiter Wellen (Lima, 4. Mai 2018, servindi).- Der Kanadier Sebastian Woodroffe hat die indigene Schamanin Olivia Arévalo ermordet. Das bestätigte Ricardo Jiménez, Vorsitzender der Obersten Staatsanwaltschaft der peruanischen Provinz Uyacali, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Die 89-jährige Weise der indigenen Shipibo Konibo (nach anderen Medienberichten war sie 81 Jahre alt) wurde am 19. April in der interkulturellen Gemeinde Victoria Gracia in der Amazonasprovinz Uyacali erschossen. ...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Ein Gedanke zu “Cuencas Sagradas – Ach du heiliger Quellfluss!

  • Margit Schiller, München

    Neue Strt-up-Unternehmen schießen wiePilze aus dem Boden. Sie alle besorgen sich Geld von Privatpersonen oder kleineren Gruppen, um den Unternehmensstart ohne Bankengeld zu finanzieren. Könnte man durch Ausgabe einer Art Umweltbeteiligungsanteile an eine große Zahl der Bevölkerung einzelner Länder (alle Verbraucher großer Mengen von Bodenschätzen) die Auszahlung von Firmen finanzieren, die am Abbau der Rohstoffe im Amazonas-Gebiet interessiert sind? Die Verzinsung/Profit für die Anteile wäre für die Privatpersonen dann eben saubere Luft und die Rettung der Lunge der Erde.