Das könnte dich auch interessieren

Marina Silva gibt nicht auf. Sie will Präsidentin von Brasilien werden Von Andreas Behn, Rio de Janeiro 2. Dezember 2017: Marina Silva erklärt, dass sie zur Präsidentschaftswahl 2018 antreten will / Foto: Sir.Leo Cabral / CC BY 2.0 (Rio de Janeiro, 05. Dezember 2017, taz).- Marina Silva wird wieder kandidieren. Zum dritten Mal in Folge bringt sie das Parteienspektrum Brasiliens durcheinander. Denn die streitbare Ökologin ist für viele Linke wählbar, die von der 14 Jahre regierenden Arbeiterpartei PT enttäuscht sind. Zugleich aber gilt die...
onda-info 422 Los geht's mit einem Hinhörer.  Diesmal: "Erinnerung und Gerechtigkeit". Weiter geht's nach Honduras. Besorgt verfolgen wir die Nachrichten a nach den Präsidentschaftswahlen, bei denen der amtierende Präsident Juan Orlando Hernández zum Sieger erklärt wurde. Es kann von Wahlbetrug ausgegangen werden, was Proteste im ganzen Land auslöste.  Anschließend berichten wir aus dem Süden Argentiniens. Dort kämpfen die indigenen Mapuche seit vielen Jahren um ihr Land. Große Gebiete, au...
Von den Alten lernen: Kinder besuchen Sprachkurse in Cocama Von Jessica Zeller Lehrer Don Victor unterrichtet bei sich zu Hause Kinder in der indigenen Sprache der Cocama / Foto: Jessica Zeller, CC BY-NC-SA 2.0 (Nauta/Berlin, 27. November 2017, npl).- Es muss nicht immer Englisch sein. In Nauta, einer kleinen Stadt im peruanischen Amazonasgebiet, lernen Kinder und Jugendliche die fast ausgestorbene Sprache der indigenen Cocama. In der Zeit des Kautschukbooms von Mitte des 19. Jahrhunderts bis weit ins 20. Jahrhundert hinein wur...
Mapuche vs. Benetton: Indigene als Opfer einer globalisierten Weltwirtschaft Das italienische Modeunternehmen Benetton ist der größte Privateigentümer in Patagonien. In Argentinien kämpfen die indigenen Mapuche seit vielen Jahren um ihr Land. Große Gebiete, auf denen sie bereits seit Jahrhunderten ansässig sind, befinden sich heute im Privatbesitz transnationaler Konzerne, wie dem Modeunternehmen Benetton. Die Indigenen sind Opfer einer globalisierten Weltwirtschaft, die vom argentinischen Staat nach allen Kräften unterstützt wird. Bei einer Prote...
Afro-Brasilianische Geschichten aus dem Amazonasgebiet Die Afro-Brasilianer João Ataide und Joseane Calazans erzählen die Geschichte des Schwarzen Amazonas neu. Der Amazonas hat viele Gesichter. Belem, Macapá, Santarem, Manaus – die großen Städte des brasilianischen Amazonasgebiets sind stolz auf ihr multikulturelles Erbe. Wenig präsent ist jedoch die Geschichte der schwarzen Bevölkerung. Dabei gab es bereits seit dem 17. Jahrhundert im brasilianischen Regenwald viele schwarze Communities. Doch ihre Geschichte ist bis heute kau...

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ein Gedanke zu “Cuencas Sagradas – Ach du heiliger Quellfluss!

  • Margit Schiller, München

    Neue Strt-up-Unternehmen schießen wiePilze aus dem Boden. Sie alle besorgen sich Geld von Privatpersonen oder kleineren Gruppen, um den Unternehmensstart ohne Bankengeld zu finanzieren. Könnte man durch Ausgabe einer Art Umweltbeteiligungsanteile an eine große Zahl der Bevölkerung einzelner Länder (alle Verbraucher großer Mengen von Bodenschätzen) die Auszahlung von Firmen finanzieren, die am Abbau der Rohstoffe im Amazonas-Gebiet interessiert sind? Die Verzinsung/Profit für die Anteile wäre für die Privatpersonen dann eben saubere Luft und die Rettung der Lunge der Erde.