Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Ein Gedanke zu “Cuencas Sagradas – Ach du heiliger Quellfluss!

  • Margit Schiller, München

    Neue Strt-up-Unternehmen schießen wiePilze aus dem Boden. Sie alle besorgen sich Geld von Privatpersonen oder kleineren Gruppen, um den Unternehmensstart ohne Bankengeld zu finanzieren. Könnte man durch Ausgabe einer Art Umweltbeteiligungsanteile an eine große Zahl der Bevölkerung einzelner Länder (alle Verbraucher großer Mengen von Bodenschätzen) die Auszahlung von Firmen finanzieren, die am Abbau der Rohstoffe im Amazonas-Gebiet interessiert sind? Die Verzinsung/Profit für die Anteile wäre für die Privatpersonen dann eben saubere Luft und die Rettung der Lunge der Erde.

Das könnte dich auch interessieren

Indígenas aus Venezuela auf der Flucht nach Brasilien
133
(Lima, 9. März 2019, Servindi).- Die Krise in Venezuela hat viele Bevölkerungsgruppen erreicht. Das indigene Volk der Pemón, das im Süden der Region Bolivar lebt, hat es in den letzten Monaten besonders hart getroffen. Die ständigen Konfrontationen mit der Bolivarischen Nationalgarde GNB haben zur Vertreibung dieses Volkes geführt. Seit Ende Februar migrieren Hunderte Pemón-Indígenas aus Venezuela nach Brasilien. Allein in der Stadt Pacaraima sind mehr als 200 Pemones eingetr...
Guatemala: Die zerstörerische Kraft des Zementmonopols
111
(Quetzaltenango, 23. Februar 2019, Prensa Comunitaria).- Seit über 20 Jahren arbeiten verschiedene Bergbauprojekte in den Gemeinden des Palajuj no`j-Tals in Quetzaltenango. Sie haben in diesen Jahren die Natur ausgebeutet und ohne die Bewohner*innen vorher zu befragen. Seit einigen Jahren kriminalisieren sie die Gemeindevorsteher*innen, welche ihrerseits nun die Umweltverschmutzung und die schlechten Vorgehensweisen dieser Unternehmen bei Gericht anzeigen. Das Palajuj no`j-T...
Umweltschützer leben gefährlich. Zur Situation in Honduras.
97
Umweltaktivistinnen und -aktivisten leben gefährlich. Lateinamerika ist für sie weltweit die unsicherste Region. Ob im mexikanischen Bergland, im honduranischen Regenwald oder an der chilenischen Pazifikküste: Die Naturschutz-NGO Global Witness zählt in der Region jedes Jahr etwa 200 Morde an Personen, die sich für den Schutz der natürlichen Ressourcen stark machten – und verbunden damit häufig den Interessen großer Konzerne entgegentraten. Besonders brisant ist die Situation...
„Wenn nur die Kohle zählt“ – Der Tagebau El Cerrejón im Norden Kolumbiens
226
(Berlin, 12. Februar 2019, npl).- Die deutsche Kohlekommission beschloss am 24. Januar 2018 mit dem sogenannten Kohlekompromiss den Ausstieg aus der Kohleproduktion bis zum Jahr 2038, also in knapp zwanzig Jahren. In Kolumbien ist das Ende bisher noch weniger in Sicht: Mit 69.000 Hektar, einer Fläche so groß wir fast hundert Fussballfelder, ist El Cerrejón im Norden Kolumbiens der größte Steinkohletagebau Lateinamerikas und einer der größten weltweit. Die Lebensgrundlage für ...
Indigene schützen fast die Hälfte des Waldbestandes in Mittelamerika
105
(Lima, 11. Februar 2019, servindi).- In Mittelamerika kümmern sich indigene Gemeinschaften um 48 Prozent der Waldfläche. Dies zeigt eine Karte, die die Nichtregierungsorganisation Unión Internacional para la Conservación de la Naturaleza (UICN) bereits 2016 erstellt hat. Die UICN setzt sich für Natur- und Artenschutz sowie für eine nachhaltige, schonende Nutzung von Ressourcen ein. Ein weiterer Beleg dafür, dass Wälder bei Indigenen in den besten Händen sind. Wälder bedeck...