Zerstörung statt Magie
Der mexikanische Präsident López Obrador plant eine Schnellzugtrasse durch den Isthmus von Tehuantepec. Laut Indigenen gefährdet das Mensch und Natur.

Der mexikanische Präsident López Obrador plant eine Schnellzugtrasse durch den Isthmus von Tehuantepec. Laut Indigenen gefährdet das Mensch und Natur.
Die EZLN hat für April 2021 eine Europa-Reise mehrerer ihrer Delegationen angekündigt. Gleichzeitig übten die Zapatistas harsche Kritik, etwa an der „Gier und Dummheit“ der Regierungen.
Seit fast einem Monat halten Feministinnen die mexikanische Menschenrechtskommission besetzt. Mit einer Aktion zum Nationalfeiertag verliehen sie ihren Forderungen Nachdruck.
Sechs Jahre nach dem Verbrechen an den 43 Lehramtsstudenten von Ayotzinapa hat die mexikanische Generalstaatsanwaltschaft neue Haftbefehle gegen ehemalige Mitglieder des Sicherheitsapparats …
Ayotzinapa: Der neue Präsident lässt gegen Bundespolizei und Militär ermitteln. Das macht Hoffnung. Aber noch immer sind über 73.000 Menschen verschwunden.
Ayotzinapa: Ein mexikanisches Menschenrechtszentrum hat eine Playlist mit 43 Liedern zusammengestellt, um an die 43 vor sechs Jahren verschleppten Lehramtsstudenten zu erinnern.
Mit Beiträgen zum Escrache gegen argentinischen Ex-Marineoffizier Kyburg, zur Situation im Lager Moria und der Rolle von Kooperativen bei der Bekämpfung der Armut in Lateinamerika.
25 Medienschaffende sind in den letzten acht Jahren allein in Veracruz ermordet worden – zuletzt Julio Valdivia, der als Reporter für die Tageszeitung El Mundo de Córdoba schrieb.
In Mexiko-Stadt haben Frauen das Büro der Menschenrechtskommission besetzt. Sie sind wütend, weil Frauenmorde selten geahndet werden.
In der Ortschaft Cuxuljá (Chiapas) sind am 22. August zwei der EZLN gehörende Gebäude ausgeraubt und anschließend niedergebrannt worden.
Eine bewaffnete Gruppierung aus der Gemeinde Chenalho hat im Hochland von Chiapas die Nachbargemeinde Aldama angegriffen. Über tausend Indigene mussten fliehen.
Nach einem Treffen mit Angehörigen und Menschenrechtsorganisationen kündigte die Regierung an, nun die Bedingungen für die Identifikation der 72 ermordeten Migrant*innen zu schaffen.
Seit dem 13. August haben die Angriffe durch paramilitärische Gruppen mit schwerer Waffengewalt zugenommen und hunderte Tzotzil-Familien von ihrem Land vertrieben.
Heute mit Beiträgen zum Gefängnissystem in Honduras in Zeiten von Covid-19 und zur Flucht und Migration von Zentralamerika über Mexiko in die USA, der viele Menschenleben zum Opfer fallen.
Der 30. August ist der internationale Tag für die Opfer desgewaltsamen Verschwindenlassens. Ein Verbrechen mit gewaltigen Ausmaßen. Welche Verantwortung tragen Herkunfts-, Transit- und Zielländer der …
Mit dem Verbot des Verkaufs von Junk-Food an Minderjährige kämpft Oaxaca gegen Übergewicht und versucht, das Risiko schwerer Covid-19-Erkrankungen zu senken.
Eines der Großprojekte mit denen Mexikos Präsident López Obrador die von ihm ausgerufene Vierte Transformation umsetzen möchte, ist der Tren Maya. Mit der Schnellzugstrecke soll die wirtschaftliche …
„Verschwindenlassen produziert Menschen ohne Materie. Da greifen keine Maßnahmen. Die Person bleibt ein Rätsel.“ (Jorge Rafael Videla)
Mexiko ist das einzige Land in Lateinamerika, in dem die Müttersterblichkeit aufgrund der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus gestiegen ist.
Nach gut anderthalb Jahren der Amtszeit von Präsident López Obrador sind die mexikanischen Streitkräfte zu einer Art Allzweckwaffe geworden.
Der Regierungsvorschlag der Selbstversorgung bei Nahrungsmitteln spielt den Multis in die Hände und steht im Widerspruch zur Nahrungsmittelsouveränität der Bevölkerung.
Für das Menschenrechtszentrum Frayba steht fest: „Die Akteure der Vertreibung sind die Paramilitärs, die Verantwortung tragen die drei Regierungsebenen“.