Die Wahlen sind entscheidend für das Kräfteverhältnis in der Region

Wahlen
Der linke Präsidentschaftskandidat Iván Cepeda.
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(Laeticia, Berlin, 20. Mai 2026, ReGA).- Am 31. Mai finden in Kolumbien Präsidentschaftswahlen statt. Falls niemand eine Mehrheit erreicht, wird in einer Stichwahl am 21. Juni entschieden, wer die Nachfolge des aktuellen linken Präsidenten Gustavo Petro antreten wird. Die Wahlen stellen die Regierungskoalition Pacto Histórico vor eine endgültige Bewährungsprobe, in der die kolumbianische Bevölkerung die Erfahrungen von vier Jahren linker Regierungszeit bewerten wird. Außerdem kann die internationale Bedeutung dieser Wahlen und der in Brasilien (wo im Oktober gewählt wird) kaum überschätzt werden. Auch, weil sich hier mit entscheiden wird, ob die Region weiter nach rechts rückt oder ob sich mit Kolumbien eine demokratische Linke in der Region stabilisieren kann.

In allen Umfragen in Kolumbien liegt der linke Kandidat des Pacto Histórico, Iván Cepeda, weit vorne. Dass er in die Stichwahl kommt, scheint so gut wie sicher. Im rechten Lager werden sich den Umfragen zufolge Paloma Valencia, die Kandidatin des rechten Centro Democrático (Partei des 1992 bis 2010 regierenden rechten Präsidenten Álvaro Uribe) und Abelardo de la Espriella einen Kampf um den Einzug in die Stichwahl liefern. Während Valencia dem rechten Establishment angehört, ist de la Espriella eine Art kolumbianischer Trump, Unternehmer und Anwalt mit dubioser Vergangenheit. Inhaltlich lehnt er sich an den salvadorianischen Präsidenten Nayib Bukele an.

Am 8. März wurden in Kolumbien bereits die Mitglieder des Senats und des Unterhauses gewählt, wobei die linke Koalition Pacto Histórico mit rund 23 Prozent die meisten Stimmen erhielt. Beide Kammern sind jedoch zersplittert, was die Regierungsarbeit erschweren und die künftige Regierung zu Verhandlungen zwingen wird.

Die Wahlen in Kolumbien sind vor dem Hintergrund einer Machtverschiebung in der Region zu sehen. Sie stehen im Kontext der US-Politik, die ihre Hegemonie in der westlichen Hemisphäre durch ihre Nationale Sicherheitsstrategie und die Donroe-Doktrin wieder herstellen will. Kolumbien, Brasilien und Mexiko sind die wichtigsten und stärksten Gegner von US-Präsident Trump und widersetzen sich seinen Bestrebungen, Lateinamerika wieder als seinen „Hinterhof“ zu etablieren.

Eine Konflikt- und mögliche Interventionslinie läuft dabei über den erklärten Kampf gegen den Drogenhandel. Den hat sich das von der ehemaligen US-Ministerin für nationale Sicherheit, Kristi Noem, geleitete Bündnis Shield of the Americas (Americas Counter Cartel Coalition) offiziell zum Ziel gesetzt. 2025 hatten die USA sich bereits in die Wahlen in Argentinien und Honduras zugunsten der extrem rechten Verbündeten Javier Milei und Nasry Asfura eingemischt, den in den USA wegen Drogenhandels zu einer Haftstrafe von 45 Jahren verurteilten Ex-Präsidenten von Honduras, Juan Orlando Hernández, allerdings begnadigt. Im März 2026 erklärte die US-Regierung einige brasilianische Gruppierungen im Kontext von Drogenhandel als terroristisch und bezeichnete sie als mögliche Bedrohung für die Region. Bereits 2025 hatte Trump den kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro öffentlich beschuldigt, ein angeblicher „Drogenboss“ zu sein. Derzeit untersuchen zwei US-Staatsanwälte mögliche Verbindungen Petros zu Drogenhändlern – ein Vorwurf, den Petro entschieden zurückweist.

Nach der völkerrechtswidrigen Intervention der USA in Venezuela und der Entführung des dortigen Präsidenten Nicolás Maduro im Januar 2026 zeigte sich Trump sogar offen für militärische Interventionen in Kolumbien. Diese Lage entspannte sich etwas durch ein Treffen zwischen Petro und Trump in den USA am 3. Februar. Über dieses Treffen gibt es kaum verlässliche Informationen, doch Quellen der New York Times zufolge drehten sich die Gespräche um den Kampf gegen Drogenkartelle, die auf beiden Seiten der kolumbianisch-venezolanischen Grenze aktiv sind, sowie um Investitionen in saubere Energien, die Kolumbien und die USA mit Strom versorgen könnten.

Aktuell ist die politische Situation in Kolumbien zusätzlich angespannt durch mehrere Anschläge; besonders hervorzuheben ist ein Sprengstoffanschlag auf einen Bus in der südwestlichen Region Cauca, bei dem zwanzig Personen getötet wurden. Die Lage vor den Wahlen am 31. Mai ist fragil.

Aus diesem Anlass veröffentlichen wir ein Interview mit der kolumbianischen Politologin Estefanía Ciro vom Thinktank A la orilla del Río über ihre Einschätzungen zur Situation in Kolumbien und zu ihren Erwartungen an die Wahlen.

Wie bewertest du die Drohungen der Trump-Regierung gegen verschiedene Präsident*innen in Lateinamerika im Zusammenhang mit dem neuen Krieg gegen die Drogen, und was bedeuten sie vor allem für Kolumbien?

In der Geschichte Kolumbiens waren die Beziehungen zu den USA immer sehr eng. In früheren Jahren haben die USA großen Druck und großen Einfluss auf die jeweiligen Regierungen ausgeübt, die nur allzugern die Hilfe der USA annahmen. Die heutige linke Regierung hingegen scheint den Interessen der USA „feindlich“ oder zumindest abweichend gegenüberzustehen. Der Druck durch die „Clinton-Liste“ und die Entzertifizierung wurden bisher nur einmal eingesetzt, nämlich unter der Regierung von Ernesto Samper [Anm. d. Red.: 1996], und die Tatsache, dass diese Mittel nun erneut zum Einsatz kommen, markiert einen Wendepunkt in der Beziehung zu den Vereinigten Staaten. Hier zeigt sich ein starker imperialer Druck, mit dem klargemacht werden soll, dass die USA bestimmen, was getan wird. Die Situation ist sehr ernst.

Diese ganze Bedrohung besteht schon seit längerem. Worum geht es bei der Entzertifizierung, und was ist die Clinton-Liste?

Die Clinton-Liste und die Entzertifizierung sind Instrumente, die die US-Regierung in den 1990er Jahren geschaffen hat, um zu bewerten, wie gut oder wie schlecht sich einzelne Länder im Hinblick auf drogenpolitischen Ziele verhalten, also, ob ein Land seine Hausaufgaben im Hinblick auf die drogenpolitischen Interessen der USA erfüllt oder nicht. Die Clinton-Liste ist eine Liste von weltweiten Akteuren, die sich illegal finanzieren, hauptsächlich durch Drogenhandel. Auf dieser Liste steht eine ganze Reihe von Personen aus aller Welt, deren Beziehungen die US-Regierung als eingefroren erklärt, weil sie Verbindungen zum Drogenhandel haben. Wenn die USA politische Akteure wie Präsident Gustavo Petro oder auch die Regierung und andere Akteure in Venezuela wegen Verbindungen zum Drogenhandel auf diese Liste setzen, dann ist das eine direkte Markierung, allerdings ganz klar ohne Ermittlungen und ohne Rechtsprechung– es ist ein sehr politisches Thema. Man muss diese beiden Instrumente im Blick behalten, da sie politische Instabilität erzeugen. Im Fall Kolumbiens nahm das Gustavo Petro seinen Handlungsspielraum – das war im September, genau ein Jahr vor den Wahlen [red. Anm.: Trump hatte Petro als „Drogenboss“ bezeichnet und ihn auf die Clinton-Liste gesetzt]. Das sind direkte Eingriffe in den Wahlkampf.

Inwiefern wirken sich diese Drohungen auf die kolumbianische Regierung im Allgemeinen und insbesondere auf Petro im Wahlkampf aus?

Die Sicherheitsdoktrin für Amerika, für die westliche Hemisphäre, lässt sich mit zwei Schlüsselbegriffen zusammenfassen: Es geht um Expansion und Rekrutierung. Das heißt, es herrscht die Vorstellung, dass sich die westliche Hemisphäre, dass sich Amerika den Interessen der USA unterordnen muss. Und das werden sie auf jede erdenkliche Weise tun, wie wir gesehen haben: indem sie Milei Geld geben, Nicolás Maduro festnehmen, mit Noboa verhandeln und in Ecuador den Krieg gegen die Drogen erklären. In Kolumbien haben wir derzeit zum ersten Mal eine linke Regierung. Die Opposition, die kolumbianische Rechte, pflegt gute Beziehungen zu den USA und in Trumps erster Amtszeit auch zu ihm. Trumps erster Eindruck von der Regierung Petro ist also, dass sie ein Feind ist. Mit Hilfe der Vorwürfe wegen seiner Beziehungen zu den Guerillas und zur Regierung Maduro entsteht ein komplettes von der Rechten genährtes Narrativ. Die kolumbianische Rechte befindet sich im Wahlkampf, im Wettbewerb, in einem sehr heftigen Streit gegen die Fortsetzung des Wandels in Kolumbien [red. Anm.: durch die Linksregierung von Petro], und Trump ist für sie ein Werkzeug. Diese Rechte und Trump treffen aufeinander und nutzen die Clinton-Liste, die Entzertifizierung, die Drohungen und dieses ganze Szenario, um einzuteilen, wer für und wer gegen sie ist.

Wie du es beschreibst, verstärken diese Instrumente der USA als äußerer Faktor also die bestehende Polarisierung zwischen einer sehr mächtigen Rechten und einer etwas zersplitterten Linken, die versucht, sich im Wahlkampf neu zu positionieren. In welchen Kandidat*innen spiegelt sich diese Polarisierung wider?

Die Mitte ist fast verschwunden, es gibt zwei sehr konträre Lager. Auf der linken Seite und als Verfechter des Projekts des Wandels steht vor allem Iván Cepeda, ein historischer Anführer der Bewegung der von Staatsgewalt Betroffenen. Sein Vater Manuel José Cepeda Vargas war ein bedeutender Menschenrechtsaktivist. Iván Cepeda ist zweifellos eine symbolträchtige Persönlichkeit in der Geschichte des Landes und steht dem Friedensprozess sehr nahe. Die Rechte auf der anderen Seite ist stark gespalten. Paloma Valencia ist die Kandidatin des Centro Democrático. Und dann ist auf der rechten Seite ein Akteur ohne Partei aufgetaucht, der in der Tradition Mileis steht, ein unabhängiger Außenseiter, ein Anwalt namens Abelardo de la Espriella [red. Anm.: tritt nun für die kleine Partei Salvación Nacional an].

Welche ideologische Ausrichtung vertritt de la Espriella, oder wen vertritt er?

Abelardo de la Espriella war als Anwalt für Paramilitärs tätig und unterhält sehr enge Verbindungen zum Paramilitarismus. Er war aber auch der Anwalt von Drogenhändlern und von Alex Saab [red. Anm.: venezolanischer Unternehmer, gegen den wegen des Verdachts, ein Strohmann von Nicolás Maduro zu sein, ermittelt wird] in Venezuela. Er hat sich darauf spezialisiert, Menschen in komplexen, von Gewalt geprägten und sehr rechtsgerichteten Umfeldern zu verteidigen. Er ist nicht Mitglied des Centro Democrático, obwohl er ideologisch das verteidigt, was Uribe getan hat: die gesamte Sicherheitsstrategie, die gegen Linke und gegen Petro gerichtete Politik. Er greift die Unzufriedenheit der Rechten auf, die sagen, Petro sei eine Katastrophe, ein Guerillero, und er habe das Land den Banditen ausgeliefert. Er bedient sich der rechten Rhetorik im Sinne dessen, was man in Lateinamerika als Libertarios bezeichnet, also diese Außenseiter, die populistische Dinge sagen können, mal von der einen, mal von der anderen Seite, rechts oder links, die aber viele Leute sehr ansprechen.

Außerdem leben wir im Zeitalter des digitalen Marketings, und letztendlich kommt es darauf an, wer damit umgehen kann. Wenn jemand ideologisch das Centro Democrático vertritt, weil er gegen Petro, gegen die Linke und gegen den Friedensprozess [red. Anm.: Prozess seit Abschluss des Friedensabkommens zwischen der kolumbianischen Regierung und der FARC-Guerrilla 2016] ist, aber über TikTok verfügt und in all diesen digitalen Bereichen gutes Marketing betreibt, dann hat er das, was beim Centro Democrático vielleicht fehlt, denn diese Partei hat es nicht geschafft, die unteren Schichten für sich zu gewinnen.

Das heißt, de la Espriella erreicht die unteren Schichten besser. Hat er auch eine Medienkampagne mit mehr Durchschlagskraft?

Genau, mehr Durchschlagskraft und mehr Potenzial.

Sind bereits Anzeichen für Einflüsse zu spüren, ähnlich wie in Honduras, Chile oder Argentinien, für eine Annäherung zwischen der Trump-Regierung und de la Espriella?

Das ist nicht ganz klar. Offensichtlich verfolgen beide eine rechte, trumpistische, Uribe-nahe Linie, wir können annehmen, dass sie eine direkte Verbindung haben, aber es gibt einen Aspekt, den man bei Trump unbedingt verstehen muss: Er ist manchmal weder rechts noch links, sondern einfach pragmatisch und orientiert sich daran, wer ihm nützt, um seine Interessen durchzusetzen. Paloma Valencia vom Centro Democrático verfolgt eine viel direktere, deutlich erkennbare Lobbyarbeit. Abelardo de la Espriella auf der rechten Seite hat mehr Verbindungen zu den Netzwerken in Miami zum Beispiel, und weniger zu Kreisen der Kongresslobby, zu politischen Akteuren oder ins Verteidigungsministerium, sondern eher zu den Akteuren auf der Straße in diesem Bereich des Exils, der kolumbianischen Migration in den USA. Das Verhältnis zu den USA ist auch deshalb nicht ganz so eindeutig, weil Kolumbien angesichts der Entwicklungen um Maduro in Venezuela eine zentrale Rolle einnimmt. Gustavo Petro hat schon immer die Idee einer Transition, eines Übergangs vertreten. Nun geht es natürlich darum, wer diesen am besten unterstützen kann. Und hier wird Gustavo Petro, ebenso wie Kolumbien, zu einem wichtigen Akteur.

Ein Übergang in welchem Sinne?

Gustavo Petro will die Voraussetzungen schaffen, dass es in Venezuela einen demokratischen Übergang vom Chavismus zu anderen Kräften gibt. Entgegen dem, was beispielsweise Trump glaubt, nämlich dass Petro ein Chavist sei, der die bolivarische Bewegung verteidigt, sieht man nun, dass Gustavo Petro den demokratischen Übergang genauso sieht wie verschiedene andere Akteure, und zwar nicht auf radikale Weise. Das wird auch zu einem strategischen Pluspunkt, bei dem Petro eine Rolle spielen kann und auch gespielt hat: Er ist kein Chavist, und das kann ihn Trump näherbringen.

Aber Petro war bisher ein entschiedener Gegner der US-Regierung, kritisch, konfrontativ, was in den letzten Jahren bereits zu einigen ziemlich kritischen Auseinandersetzungen geführt hat. Glaubst du persönlich, dass er sich Trumps Spielregeln unterordnen wird?

Es ist interessant und wichtig, den Werdegang von Gustavo Petro innerhalb der kolumbianischen Linken zu betrachten. Die Linke ist sehr vielfältig. Unterschiedliche Linien machen sich zum Beispiel an der Positionierung zum Imperialismus oder Antiimperialismus fest. Innerhalb der Linken gibt es sehr radikale antiimperialistische Akteure und andere, die kein Problem damit haben, mit den USA zu sprechen. Das konnte man auch bei den Guerillas sehen. Die M-19, zu der Gustavo Petro gehörte, hat keine antiimperialistische Tradition. In seinem Buch schreibt Gustavo Petro auf mehreren Seiten, dass er die USA bewundert und gute Beziehungen zu ihnen aufbaut. Er vertritt nicht die antiimperialistische Haltung, die man bei anderen Akteuren beobachten kann. In Bezug auf die Sicherheitsdoktrin gibt es zwei klar umrissene Positionen: die von Iván Cepeda, der den USA, den Interventionen und den Pestizideinsätzen zur Entlaubung illegaler Pflanzungen sehr kritisch gegenübersteht – und Petro, der sich in diesem Feld nicht so kritisch positioniert hat. Petro hat sehr gut mit Biden verhandelt, und während Bidens Amtszeit hat der US-Einfluss in Kolumbien nicht abgenommen. Die Drogen- und Sicherheitspolitik der USA ging unverändert weiter, die Zusammenarbeit mit den Behörden und der Polizei wurde nicht angetastet. In der Praxis gab es keine Veränderung seitens der USA im Vergleich zu der Zeit der kolumbianischen Regierungen unter Duque, Santos und Uribe. Jetzt kommt Trump, und was Petro sehr wohl getan hat und was ich sehr bewundere, ist seine Haltung zu Gaza und diese sehr radikale Stimme, die er bei der Verteidigung der palästinensischen Bevölkerung und in Bezug auf den Völkermord hatte. Aber gleichzeitig hat er auf jede erdenkliche Weise versucht, sich der Trump-Regierung anzunähern. Er denkt nicht, dass Trump – wie die radikale Linke sagen würde – ein Faschist, ein Lügner oder ein Gewalttäter ist. Vielmehr war seine Haltung immer, dass Trump falsch informiert sei, dass man ihm falsche Dinge über Petro erzählt habe, dass Petro nicht das sei, was Trump glaubt. Auch wenn Petros Äußerungen in den Medien und sozialen Netzwerken sehr radikal und subversiv wirken mögen, so ist er doch letztlich – wenn man das gesamte Spektrum der linken Meinungen in Kolumbien betrachtet – derjenige, der den USA am nächsten steht.

Vielen Dank für das Gespräch.

Dieses Interview von Kristina Dietz (Uni Kassel) von Ute Löhning mit Estefanía Ciro ist zuerst bei Research Against Global Authoritarianism erschienen und auch im ReGA-Newsletter, der ihr abonnieren könnt. 

Ihr könnt den Artikel auch auf Spanisch lesen.

 

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