Hallo und Willkommen zum onda-info 654!
Wir feiern den Wahlsieg Lulas in Brasilien. Nachdem er bei den Vorwahlen knapp zurück lag, war der Sieg mit einem Vorsprung von über 3 Prozent der Stimmen vor dem rechtsextremen Bolsonaro überraschend. Anhänger*innen Lulas hatten in den letzten Wochen alles in Bewegung gesetzt, um eine rechtsextreme, klimafeindliche und autoritäre Regierung Bolsonaros zu verhindern. Ihr hört mehr und ausführliches dazu in einem Interview, wo wir mit unserem Kollegen Andreas Behn in Sao Paolo sprechen. Dieses Interview findet ihr diesmal extra auf unserer Website und im Nachrichtenblock.
Denn dieses onda-info widmen wir uns voll uns ganz dem 10 jährigen Jubiläum des Friedensvertrages in Kolumbien. Dazu hört ihr gleich zwei ausführliche Reportagen von unseren Autor*innen Tininiska Zanger und Fred Schnatterer, die und ausführlich mit Bäuer*innen, Aktivist*innen und ehemaligen Mitgliedern der Guerillaorganisation FARC sprachen, darüber wie es um die Umsetzung des historischen Abkommens steht.
2016 schlossen die weltweit älteste Guerillaorganisation FARC und die Kolumbianische Regierung, damals unter Präsident Santos, einen Friedensvertrag. Vier Jahre lang wurde zuvor in Havanna verhandelt. Wie sieht das heute aus? Und was passiert nun heute nach zehn Jahren, angesichts der ultrarechten Regierung die auf Härte statt auf Demokratisierung setzt?
Wir starten mit dem Beitrag von Tininiska Zanger, die im kolumbianischen Bundesstaat Caquetá unterwegs war und mit ehemaligen Guerilleras sprach.
Wie immer: Eine interessante halbe Stunde wünscht das onda-info Team
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