Repsol


Transparent vom 6. indigenen Marsch 2007. Foto: Flickr/tekove katu (CC BY-NC 2.0)
Bolivien

Streit um Abkommen zwischen Indigenen und Ölkonzernen

von Arturo Fernández und Redaktion, Tarija (La Paz, 22. September 2014, bolpress/poonal).- Ende 2010 wurde in Bolivien ein wohl einmaliges Abkommen geschlossen: Die Interessenvertretung der Guaraní in der Region Itika Guasú im Department Tarija, APG-IG, hat ein Abkommen mit Repsol zur Ausbeutung der Erdgasvorkommen auf ihrem Territorium geschlossen. Das Abkommen kam mit Hilfe der Menschenrechts-NGO Nizkor zustande. Vertreter*innen der Bundes- und Provinzregierung fühlten sich übergangen, auch einigen Medien war das Abkommen ein Dorn im Auge. Sie bemängelten unter anderem, dass der genaue Wortlaut bis vor kurzem unveröffentlicht war. Die massive Kritik und einige Ungereimtheiten führten schließlich zur Spaltung der APG-IG: Im Juni 2014 wurde der bisherige Vorsitzende Never Barrientos abgewählt und durch Hugo Arebayo ersetzt. […]


Argentinien Nicaragua

onda-info 283

Willkommen zum onda-info 283!Unser Beitrag aus Nicaragua erläutert die Kritik, die ehemalige Mitglieder der FSLN am Orteguismus haben. Und ein Beitrag aus Argentinien erklärt die Hintergründe für die Entscheidung der argentinischen Regierung, die Anteile zu enteignen, die Repsol am argentinischen Erdölkonzern YPF hielt. Viel Spaß!


Straßenszene in Iquitos (2011) / LauraGaceo, Flickr
Peru

„Die Stadt Iquitos selbst liegt auf einem Ölfeld“

von Paolo Moiola (Lima, 02. Oktober 2011, noticias aliadas).- „Es ist unmöglich, diese Stadt zu beschreiben, wenn man sie noch nie gesehen hat. Iquitos ist wie eine Insel, die vom Rest der Welt abgeschnitten ist. Hierhin gelangt man nur auf dem Luftweg. Oder über den Fluss, aber das dauert sehr lange. Es gibt keine Straßen, die hierher führen. Deswegen ist Iquitos sehr teuer, verglichen mit dem restlichen Peru. Deswegen gibt es keine Industrien und es ist auch sehr schwer, Produkte zu exportieren. All das führt zu einer wichtigen Konsequenz: Es gibt nicht genug Arbeit für alle. Und deswegen gibt es einen sehr großen informellen Markt: Ein und dasselbe Produkt wird drei oder viermal gekauft und wieder verkauft, bis es beim Endverbraucher anlangt.“ […]


Foto: bat_, flickr
Ecuador

Erdölunternehmen – Should I stay or should I go?

(Lima, 27. Januar 2011, noticias aliadas).- „Das Öl, das Ecuador produziert, gehört nun dem ecuadorianischen Staat. Ab sofort erhält der Staat 100 Prozent der Preissteigerungen für Öl“, erklärte Wilson Pástor, Minister für nicht erneuerbare Ressourcen, am 25. Januar. Es seien elf neue Verträge mit fünf Unternehmen unterschrieben worden, die Laufzeit betrage jeweils drei Jahre. Es handele sich dabei jedoch um Ölfelder von vergleichsweise geringer Bedeutung. Dem Minister zufolge werden dem Land aus der Unterzeichnung der Verträge 180,3 Mio. US-Dollar zufließen. Für jedes geförderte Barrel Erdöl wurde mit den Unternehmen ein fester Betrag vereinbart. […]


Bolivien El Salvador Lateinamerika Mexiko Peru USA Venezuela

onda-info 207

Der ehemalige peruanische Präsident Alberto Fujimori wurde zu 25 Jahren verurteilt – das sorgte für Jubel bei den Hinterbliebenen der Opfer und für Frust bei seinen Anhängern. Unsere Korrespondenten in Mexico schauten sich um, wie freies und unabhängiges Radio in Mexico gemacht wird. Und Nachrichten: Der bolivianische Präsident Morales tritt in den Hungerstreik, der venezolanische Präsident verschenkt ein  […]


Peru

Gericht stoppt Ölförderung im peruanischen Schutzgebiet Cordillera Escalera

(Rio de Janeiro, 27. Februar 2009, púlsar).- Das Verfassungsgericht Perus hat Ende Februar einen Stopp der Ölförderung und -exploration im sogenannten Block 103 verfügt, der in der Waldregion San Martín liegt. Die Ölförderung könne sich schädlich auf das Naturschutzgebiet Cordillera Escalera auswirken, so die Begründung des Gerichts. In der Cordillera Escalera entspringen fast alle Flüsse San Martíns, sie versorgen 250 Millionen Menschen mit Wasser. […]


Argentinien Brasilien Costa Rica Kolumbien Mexiko Peru

onda-info 161

Der Sommer will nicht so richtig wie er soll… macht nichts, denn Radio hören (und machen) macht auch bei schlechtem Wetter Spaß! Langweilen werdet ihr euch jedenfalls sicher nicht mit dem ondainfo 161! Wir laden zu einer neuen Runde im Spiel Mensch & Umwelt gegen große Konzerne! Im letzten ondainfo haben wir davon berichtet, dass Mapuche,  […]


Argentinien Brasilien Ecuador Europa Kolumbien Kuba Lateinamerika Mexiko

onda-info 138

Hallo zum 138. ondainfo, das uns trotz zeitweiligem Technikgau gelungen ist. Heute bieten wir Euch ein Stimmenpotpourri von den Straßen Mexiko-Stadts. Unser rasender Ondareporter war vor Ort unterwegs, um die Stimmung in den Protestcamps zur Unterstützung des Präsidentschaftskandidaten López Obrador einzufangen. Darüber hinaus berichten wir aus Argentinien, wo in einem aufsehenerregendem Prozess zum ersten Mal nach Aufhebung der Amnestiegesetze im Jahr 2005 ein Polizist  […]


Argentinien Bolivien Kolumbien Lateinamerika

Wien-Berichterstattung: Die Rekolonialisierung Lateinamerika – Die unfeinen Methoden spanischer transnationaler Unternehmen

Wenn es um die Aktivitäten transnationaler Unternehmen in Lateinamerika geht, wurden in der Vergangenheit zumeist US-Konzerne schwerer Menschenrechtsverletzungen und Umweltsünden angeklagt. Dass auch europäische Konzerne keineswegs zimperlich sind und dass sie von europäischen Regierungen dabei massiv unterstützt werden, offenbarte vergangene Woche ein Tribunal, das im Rahmen des Alternativengipfels "Enlazando Alternativas" in Wien abgehalten wurde. Zu Wort kommen der Antirepsol-Aktivist und Buchautor Marc Galvada, der Journalist  […]


Argentinien

Verkauf von Patagonien oder die Mapuches und die transnationalen Firmen

„Gegen den Ausverkauf von Patagonien“ und „zehn mal werden wir siegen“ sind die Parolen des Mapuchewiderstandes. Der Grund warum die argentinischen Indígenas auf die Straße gehen ist der Verkauf ihrer Territorien und somit die Vertreibung aus ihren Dörfern. Wieder einmal in der Geschichte werden die Rechte der lateinamerikanischen Indígenas nicht anerkannt und wieder einmal müssen sie Widerstand leisten damit sie gehört werden.